eBay gibt nach Protesten Pläne für PayPal-Zwang auf

Internet & Webdienste Eigentlich wollte das Online-Auktionshaus eBay seine australischen Nutzer schon bald dazu zwingen, sämtliche Zahlungen über den hauseigenen Dienst PayPal abzuwickeln. Offiziell hieß es immer, dass man sich davon mehr Sicherheit verspreche. Bei den Nutzern kam die Idee jedoch keineswegs gut an. Weil bei der Abwicklung der Zahlungsvorgänge immer auch eine Gebühr für die Nutzung von PayPal anfällt, sahen sie in der Pflicht, den eBay-eigenen Dienst zu nutzen, einen Versuch des Unternehmens, sich zusätzliche Einnahmequellen zu erschließen.

Die Einführung der PayPal-Pflicht in Australien galt gemeinhin als Testballon für eine weltweite Umsetzung. Nachdem massive Kritik an den Plänen laut wurde und sich sogar die australischen Wettbewerbsbehörden einschalteten, hat eBay nun einen Rückzieher gemacht - die PayPal-Plicht kommt nicht.

Das bedeutet, dass auch alle bisher üblichen anderen Zahlungsarten erhalten bleiben. eBay hat die entsprechenden Anträge bei der australischen Wettbewerbsaufsicht ACCC inzwischen zurück gezogen. Bei den Nutzern stieß der Schritt auf Begeisterung - gerade die Verkäufer zeigten sich erfreut, dass nun wieder "Business as usual" einkehrt.

Zwar hält man die Einführung einer PayPal-Pflicht noch immer für den besseren Weg, doch habe man sich jetzt entschieden, den Vorschlag zurück zu ziehen, um weitere Verwirrung und Aufregung in der Nutzergemeinschaft zu vermeiden, so die offizielle Stellungnahme des Konzerns.

Es sei weiterhin wichtig, den Nutzern ein möglichst sicheres Einkaufserlebnis zu ermöglichen, hieß es weiter. Künftig will man versuchen, die Sicherheit weiter zu steigern, wobei die Vielfalt der verfügbaren Zahlungsmöglichkeiten erhalten bleiben soll. Ein erster Schritt ist der auch hierzulande bereits geplante Zwang, PayPal als eine der Zahlungsarten anzubieten.
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