eBays Kleinanzeigen bekommen von Facebook eine harte Konkurrenz

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Die populären eBay-Kleinanzeigen bekommen jetzt auch hierzulande eine gewaltige Konkurrenz. Das Social Network Facebook startet jetzt bei uns seinen Marketplace, über den Nutzer des Social Networks untereinander und in ihrer Region diverse Waren verkaufen können.

Schon seit einiger Zeit bietet Facebook die so genannten Kaufen- und Verkaufengruppen an. Diese sollten Nutzer zusammenbringen, die in der gleichen Umgebung wohnen oder die gleichen Interessen teilen. Der Marketplace ist hingegen deutlich offener aufgestellt, so dass man hier wohl auch wesentlich mehr Interessenten finden dürfte.
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Bei den Nutzern in Deutschland, Österreich, der Schweiz und 14 anderen Ländern sollte jetzt nach und nach das Marktplatz-Symbol sichtbar werden. Über dieses lässt sich die neue Verkaufsplattform direkt erreichen. Auf der Startseite bekommt der Anwender dann erst einmal eine Auswahl dessen präsentiert, von dem Facebook annimmt, dass es interessieren könnte.

Wer etwas Spezielles haben will, bekommt natürlich auch eine Suchfunktion mit verschiedenen Filtern geboten. Hier kann beispielsweise auch nach der Entfernung des Anbieters oder nach verschiedenen Kategorien gefiltert werden. Es ist aber auch möglich, in bestimmten Warenbereichen zu stöbern. Wer sich für ein Angebot entschieden hat, kann nicht nur mehr Bilder und Informationen über das Produkt bekommen, sondern sieht auch das öffentliche Facebook-Profil des Anbieters.

Das sieht Facebook als entscheidenden Pluspunkt seiner Plattform an, da so mehr Vertrauen aufgebaut werden kann als bei den meist rudimentär gehaltenen Diensten der Konkurrenz. Die Abgabe eines Angebotes und weitere Vereinbarungen zur Übergabe und Bezahlung der Produkte können dann direkt über den Messenger getroffen werden. Eine eigene Bezahlplattform hat Facebook nicht eingebunden, so dass die User hier die freie Wahl haben.

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Das mit dem öffentlichem Profil sehe ich eher als Minuspunkt an und ein wenig überrascht bin ich schon, dass das trotzdem funktioniert. Zugegeben, ja es trägt zum Vertrauen bei, aber das kann auch eine deutliche Stimme am anderem Ende des Festnetztelefons. Profile können zudem auch gefaked sein und einen dann, weil man zu viel vertraut, erst recht ins Verderben rennen lassen. Es gibt bestimmt Leute, die Dinge verkaufen, die wo sie nicht wollen, dass es die gesamte Freundschaft oder Nachbarschaft, die Oma, alte Lehrer oder Schüler, Mitarbeiter oder gar der Chef mitbekommen. Vielleicht ein ungeliebtes Geburtstagsgeschenk, altes Familientafelsilber, das von Oma bezahlte Auto, die Gummipuppe, das alte Spielzeug der Kinder und und und. Und umgekehrt. Es könnte Dinge geben, wo niemand sehen soll, wo und bei wem man sie gekauft hat. Es sei denn ich übersah, dass es sich einstellen lässt, wer sehen kann, dass man etwas zu verkaufen hat.
 
@SweetFalke: Zum Glück ist man frei in seiner Wahl wo man wie etwas verkauft. Ich sehe die gleichen Nachteile wie du und würde selbst dort auch nichts verkaufen, aber jeder wie er mag.
 
Was bei eBay Kleinanzeigen und Facebook fehlt, ist ein Bewertungssystem ähnlich bei eBay. Das Haupt Problem sind Interessenten, die immer sofort "haben" schreien, dann aber nicht auftauchen und auch nicht absagen. Darum geht bei mir alles wieder bei eBay direkt raus. Von ca. 1000 Verkäufen hatte ich nur einen einzigen, der nicht gezahlt und sich auch nicht gemeldet hat. Bei eBay Kleinanzeigen und Facebook Flohmarkt Gruppen sind 9 von 10 total Ausfälle, einfach nervig.
 
Hardcore Facebook user haben kaum Kohle für irgendwas teures, so ist zumindest meine Erfahrung. Auf Facebook was Hochwertiges loszuwerden gleicht einem Glücksspiel. Ergo bleibt nur Ebay-Kleinanzeigen.
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