Bill Gates' nutzloser Versuch, Windows zu benutzen

Kurioses Microsoft-Gründer Bill Gates zieht sich schon Ende der Woche aus dem aktiven Geschäft zurück. Dass auch er ab und an mit den Tücken der hauseigenen Software zu kämpfen hatte, zeigt nun eine von ihm verfasste E-Mail an seine wichtigsten Untergebenen aus dem Januar des Jahres 2003. Todd Bishop vom Seattle Post-Intelligencer hat das Dokument ausgegraben und nun Auszüge davon veröffentlicht. In seiner E-Mail, zu deren Empfängern auch der damalige Windows-Chef Chris Jones und weitere wichtige Entscheidungsträger gehörten, beschreibt Gates seine überbordende Frustration beim Versuch, Windows Movie Maker herunterzuladen und sinnvoll zu nutzen.

Gleich zu Anfang heißt es in der Mail mit dem Betreff "Beschwerde wegen dem systematischen Rückgang der Benutzerfreundlichkeit von Windows", dass Gates von der stetig abnehmenden Usability des Betriebssystems sehr enttäuscht sei. Er kritisierte gleich im ersten Satz, dass die zuständigen Abteilungen keine Bemühungen zur Verbesserung in diesem Bereich unternahmen.

Seine Beschwerden beruhen auf dem Versuch, die von Microsoft entwickelte Software Movie Maker und das Digital Plus Pack für Windows von der eigenen Homepage herunterzuladen. Zunächst sei es ihm praktisch unmöglich gewesen, den Download überhaupt zu finden. Nach einer Anfrage an einen Mitarbeiter der entsprechenden Abteilung, habe er die richtigen Hinweise erhalten, um die Dateien im Download Center aufzuspüren.

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