iPod-Patent: Muss Apple bei Microsoft einkaufen?

Wirtschaft & Firmen Wenn man nicht direkt mit jemandem oder mit etwas konkurrieren kann, so muss man sich andere Wege einfallen lassen. Dieses Phänomen finden wir überall wieder - ob in der Politik oder in der IT-Industrie. In der IT-Industrie heißt das Mittel zur Einfluss- und Profitsicherung Patente. So kam es, dass Apple ein Patent für das Userinterface seines Musikplayers iPod angemeldet hat. Das Unternehmen bekam das Patent allerdings nicht, denn der Microsoft Entwickler John Platt hat fünf Wochen früher ein Patent beantragt, dass sich mit dem Patentantrag von Apple überschneidet. Den Zuschlag bekam daher der Redmonder Großkonzern.

Am gestrigen Freitag äußerte sich David Kaefer, ein leitender Angestellter von Microsoft dazu und argumentierte schlicht, generell verfolge man eine Politik, die es anderen erlaube, Microsofts Patente zu lizenzieren.

Es gilt dennoch als unwahrscheinlich, dass Apple hier einen Deal mit Microsoft eingehen wird. Denn damit würde Microsoft an dem Verkauf jedes einzelnen iPods mitverdienen können - eine Situation, die man bei Apple bestimmt nicht gerne hätte.

Auch wenn die Entscheidung als endgültig angesehen wird, ist davon auszugehen, dass Apple nicht so schnell aufgibt. Das Unternehmen wird versuchen, sein Patent derart umzuschreiben, dass keine Parallelen mehr zu dem Patent von John Platt vorhanden sind.
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