Ausblenden trivialer Subdomains:
Chrome macht - vorerst - Rückzieher
Googles Jubiläums-Browser Chrome 69 sorgt seit seiner Veröffentlichung vergangene Woche für Diskussionen. Das betrifft nicht nur das Design der populären Anwendung, sondern auch den Umstand, dass Google der Ansicht war, dass "triviale" Subdomains nur verwirren und besser nicht angezeigt werden sollten. Das kam aber nicht gut an.
Google hat deshalb nach Protesten diese Änderung zurücknehmen müssen. Denn um das "Verstecken" von Subdomains wie "www" oder "m" gab es heftige Diskussionen. Zwar lässt sich dieses Abkürzen der Adresse per Flag deaktivieren, viele Chrome-Entwickler und -Nutzer argumentieren, dass das gerade bei normalen Anwendern zur Verwirrung führen kann und nicht wie beabsichtigt diese beseitigt.
Doch nun hat das Chrome-Team reagiert und diese Änderung zurückgenommen, zumindest vorerst. Im entsprechenden Beitrag im Bugtracker von Chrome schreibt Community-Managerin Emily Schechter, dass man nach Feedback entschieden hat, diese Änderung in Chrome für Desktop sowie Android zurückzunehmen.
Langfristig will man aber eine öffentliche Standardisierungs-Diskussion führen, ob und in wie weit man "www" und "m" zu einem Bestandteil "unter der Haube" macht, schreibt Schechter. Kurzfristig ist das Feedback klar: Denn auch das geplante halbe Zurückrudern von Chrome 70 stößt bei der Chrome-Community auf wenig bis keine Gegenliebe, der Argumentation von Google kann kaum jemand etwas abgewinnen. Es wird sich also zeigen, ob Google das auch gegen alle Widerstände durchzieht - nachvollziehbare Argumente lieferten die Chrome-Macher bisher jedenfalls keine.
Siehe auch:
Download Chrome - Browser von Google
Doch nun hat das Chrome-Team reagiert und diese Änderung zurückgenommen, zumindest vorerst. Im entsprechenden Beitrag im Bugtracker von Chrome schreibt Community-Managerin Emily Schechter, dass man nach Feedback entschieden hat, diese Änderung in Chrome für Desktop sowie Android zurückzunehmen.
In Chrome 70 soll das teils zurückkommen
In Chrome-Version 70 will man aber eine angepasste Ausgabe zurückbringen. Darin wird man zwar das "www" in der Omnibox-Anzeige herausfiltern, nicht aber das mobile "m". Diese Elemente bzw. die vollständige URL waren in der ursprünglichen Version von Chrome 69 sichtbar, wenn man in die Omnibox hineinklickte.Langfristig will man aber eine öffentliche Standardisierungs-Diskussion führen, ob und in wie weit man "www" und "m" zu einem Bestandteil "unter der Haube" macht, schreibt Schechter. Kurzfristig ist das Feedback klar: Denn auch das geplante halbe Zurückrudern von Chrome 70 stößt bei der Chrome-Community auf wenig bis keine Gegenliebe, der Argumentation von Google kann kaum jemand etwas abgewinnen. Es wird sich also zeigen, ob Google das auch gegen alle Widerstände durchzieht - nachvollziehbare Argumente lieferten die Chrome-Macher bisher jedenfalls keine.
Siehe auch:
Download Chrome - Browser von Google
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