Microsoft startet Web-Authentifizierung in Edge mit Windows Hello
Eine passwortlose Zukunft oder zumindest eine Zukunft, in der man Passwörter nicht mehr eingeben muss, ist das Ziel der neuen Web Authentication von Microsoft Edge. Den Start machte die neue Edge-Technologie bereits in einer Windows 10 Preview.
Die Web-Authentifizierung in Microsoft Edge bringt jetzt die biometrische Erkennung, wie sie der Konzern zum Beispiel schon mit Windows Hello nutzt, auch in das Web. Nutzer des Webbrowsers Edge können sich jetzt einfach mit ihrem Gesicht, per Fingerabdruck oder auch einfach mit persönlicher PIN auf Websites anmelden, die die Web-Authentifizierungstechnologie unterstützen.
Freigabe per Blick in die Webcam statt Eingabe des Passworts. Windows Hello kann künftig zur Web-Authentifizierung in Edge genutzt werden.
Mit der vergangene Woche veröffentlichten Windows 10 Preview Build 17723 unterstützt Microsoft Edge nun den Release-Kandidaten von Web Authentication.
Laut Microsoft arbeitet man in Redmond schon seit dem Jahr 2016 intensiv an dem Verfahren. Die branchenweit erste Preview-Implementierung der Web-Authentifizierungs-API kam in Microsoft Edge: "Seitdem haben wir unsere Implementierung in Zusammenarbeit mit anderen Anbietern und der FIDO-Allianz aktualisiert, um einen Standard zu entwickeln. Im März gab die FIDO Allianz bekannt, dass die Web Authentication APIs den Candidate Recommendation (CR) Status im W3C erreicht haben, was ein wichtiger Meilenstein für die Reife und Interoperabilität der Spezifikation war", heißt es im Windows Blog.
Microsoft ist mit den Ambitionen für die Authentifizierung im Web nicht allein. Kein anderer Browser auf dem Markt unterstützt aber laut Microsoft eine breitere Palette von Authentifikatoren. Siehe auch: Windows 10: Umfangreiche Previews für die nächsten Major Updates
Freigabe per Blick in die Webcam statt Eingabe des Passworts. Windows Hello kann künftig zur Web-Authentifizierung in Edge genutzt werden.
Offizielle Einführung der Web-Authentifizierung
In einem Blog-Beitrag erläutert der Konzern die neuen Möglichkeiten dieser Technik und startet nun heute ganz offiziell den Support für die Web-Authentifizierung. Entwickler können eine umfangreiche Dokumentation der W3C bei GitHub nutzen, um die Web-Authentifizierung selbst einzubauen.Authentifizierungs-Tools
Die Web-Authentifizierung nutzt dabei die eigenständigen Authentifizierungs-Tools wie Windows Hello und Fingerscanner, um diese sicher in Webanwendungen und Webseiten zum Einsatz kommen zu lassen. Man kann aber auch FIDO U2F-Security-Keys nutzen. Die Webseiten-Betreiber ihrerseits müssen die Web-Authentifizierung natürlich auch unterstützen, und das tun noch wenige.Mit der vergangene Woche veröffentlichten Windows 10 Preview Build 17723 unterstützt Microsoft Edge nun den Release-Kandidaten von Web Authentication.
Laut Microsoft arbeitet man in Redmond schon seit dem Jahr 2016 intensiv an dem Verfahren. Die branchenweit erste Preview-Implementierung der Web-Authentifizierungs-API kam in Microsoft Edge: "Seitdem haben wir unsere Implementierung in Zusammenarbeit mit anderen Anbietern und der FIDO-Allianz aktualisiert, um einen Standard zu entwickeln. Im März gab die FIDO Allianz bekannt, dass die Web Authentication APIs den Candidate Recommendation (CR) Status im W3C erreicht haben, was ein wichtiger Meilenstein für die Reife und Interoperabilität der Spezifikation war", heißt es im Windows Blog.
Microsoft ist mit den Ambitionen für die Authentifizierung im Web nicht allein. Kein anderer Browser auf dem Markt unterstützt aber laut Microsoft eine breitere Palette von Authentifikatoren. Siehe auch: Windows 10: Umfangreiche Previews für die nächsten Major Updates
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