Scams und Scherze: Friedhof der Kryptowährungen hat nun 800 Einträge

Bitcoin, Währung, Kryptowährung, Ethereum, virtuelle Währung, Ripple Bildquelle: CC0
Anfang des Jahres erlebten Kryptowährungen einen Höhenflug ungeahnten Ausmaßes, doch es gab zahlreiche Kritiker, die vor blinden Optimismus gewarnt haben. Und die Zweifler und Warner haben wohl Recht behalten. Denn so schnell viele davon im Kurs gestiegen sind, so schnell sind sie auch wieder gefallen bzw. in der Versenkung verschwunden. Noch vor wenigen Monaten überschlugen sich die Ereignisse in der Kryptowährungsszene: Bitcoins erlebten einen fast schon absurden Kursanstieg, ständig gab es neue so genannte Initial Coin Offerings (ICOs). Die Fantasie ging mit vielen durch und so mancher träumte entgegen jeglicher wirtschaftlicher Vernunft von einem immerwährenden Kursanstieg.

Doch viele Wirtschaftsexperten warnten vor übertriebener Euphorie, einige gingen sogar soweit wie Ex-PayPal-CEO Bill Harris, der Bitcoin und Co. als "größte Betrugsmasche aller Zeiten" bezeichnet hat. Inzwischen ist die Krypto-Euphorie verflogen, Bitcoin beispielsweise hat seit seinem Zwischenhoch von rund 20.000 Dollar massiv verloren, derzeit steht man bei etwa 6600 Dollar. Infografik: Bitcoin mal wieder auf TalfahrtBitcoin mal wieder auf Talfahrt

Zwielichtige ICOs

Die Seite CNBC vergleicht Kryptowährungen inzwischen mit der Dotcom-Blase des Jahres 2000 (via derStandard). Denn die Liste der "toten" Währungen zählt mittlerweile 800 Einträge. ICOs waren zuletzt als Investitionsart bei Startups enorm populär, vereinfacht erklärt können Anleger hier statt klassischer Beteiligungen ein Produkt in Form einer Kryptowährung kaufen.

ICOs sind an sich ein völlig legitimer Weg der Finanzierung, das Problem dabei ist aber, dass sie auch zahlreiche Betrüger angezogen haben. Beispielsweise sammelten Scammer bei der Währung mit dem Namen Giza rund zwei Millionen Dollar ein und machten sich mit dem Geld schlichtweg aus dem Staub.

So manche Kryptowährung war auch schlichtweg ein Scherz, bei dem die Macher auch nie behauptet haben, dass sie etwas liefern wollen. Viele haben es auch schlichtweg nicht geschafft, das versprochene Produkt oder einen in Aussicht gestellten Dienst zu liefern.

Eine Webseite namens Dead Coins sammelt solche toten Währungen, in diese Liste werden alle Kryptowährungen aufgenommen, die für weniger als einen Cent zu haben sind und die somit als wertlos anzusehen sind. Und es ist zu befürchten, dass diese Liste auch weiterwachsen wird.

sentifi.com

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