Wild West Online: Neues Western-MMO ist offenbar ein Betrugsfall
Seit Ende vergangener Woche ist auf Steam das Western-Spiel Wild West Online erhältlich. Und das Versprechen der Entwickler klingt zunächst einmal interessant, das MMO soll eine "aufstrebende offene Welt" mit "Non-Stop-Action, Erforschung, Ressourcensammeln, Missionen und vielem, vielem mehr" bieten. Das Problem: Offenbar ist kaum etwas davon wahr.
Der Wilde Westen erlebt derzeit ein kleines Revival, das liegt unter anderem an Serien wie dem HBO-Hit Westworld und auch dem bevorstehenden Rockstar-Spiel Red Dead Redemption 2. Es ist zweifellos nicht überraschend, dass das auch Trittbrettfahrer motiviert, mit mittelmäßigen Spielen ein Stück vom Kuchen abhaben zu wollen.
Das gilt vor allem für den PvE-Teil ("Player vs. Environment"), also die Einzelspielerinhalte. Davon soll praktisch nichts im Spiel integriert sein. Das verwundert nicht, denn in der Regel ist Player vs. Player (PvP) wesentlich leichter umzusetzen, da hier die Spieler durch gegenseitige Interaktion ein großes Stück weit selbst für die Inhalte sorgen. Außerdem soll Wild West Online zahlreiche Mikrotransaktionen integriert haben und das obwohl das Spiel 30 Euro kostet.
Im Fall Wild West Online ist Titov zwar nicht offiziell als Macher gelistet, auf Reddit gibt es aber einen mittlerweile ziemlich ausführlichen Beitrag, der viele Hinweise gesammelt hat, dass (der auf Steam bis heute verbannte) Titov hinter Entwickler DJ2 Entertainment steht. Wie dem auch sei: Wer auch nur ansatzweise eine bessere Idee hat, was er besseres mit 30 Euro anfangen kann, sollte diese wohl eher nicht in WWO stecken.
Wo bleiben die Single-Player-Inhalte?
Im Fall von Wild West Online (WWO), das vor kurzem die Early-Access-Phase verlassen hat und für rund 30 Euro auf Steam erhältlich ist, dürfte selbst das Wort Mittelmaß meilenweit entfernt sein (via derStandard). Denn das Online-Spiel soll in vielerlei Hinsicht durch Bugs praktisch unspielbar sein, auch was die Inhalte betrifft soll es vieles, was versprochen war, nicht aufweisen.Das gilt vor allem für den PvE-Teil ("Player vs. Environment"), also die Einzelspielerinhalte. Davon soll praktisch nichts im Spiel integriert sein. Das verwundert nicht, denn in der Regel ist Player vs. Player (PvP) wesentlich leichter umzusetzen, da hier die Spieler durch gegenseitige Interaktion ein großes Stück weit selbst für die Inhalte sorgen. Außerdem soll Wild West Online zahlreiche Mikrotransaktionen integriert haben und das obwohl das Spiel 30 Euro kostet.
Sergey Titov
Längst sprechen Käufer des Spiels von Betrug und dabei fällt auch immer wieder ein Name: Sergey Titov. Dieser ist in der Szene alles andere als unbekannt, 2012 sorgte sein Survival-MMO "The War Z" für große Aufregung auf Steam und wurde schließlich von Valve von der Plattform verbannt. Auch hier waren es zahlreiche falsche Versprechen, die den Zorn der Spieler auf sich gezogen haben.Im Fall Wild West Online ist Titov zwar nicht offiziell als Macher gelistet, auf Reddit gibt es aber einen mittlerweile ziemlich ausführlichen Beitrag, der viele Hinweise gesammelt hat, dass (der auf Steam bis heute verbannte) Titov hinter Entwickler DJ2 Entertainment steht. Wie dem auch sei: Wer auch nur ansatzweise eine bessere Idee hat, was er besseres mit 30 Euro anfangen kann, sollte diese wohl eher nicht in WWO stecken.
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