EA setzt stärker auf Lootboxen in Spielen, aber transparenter und fairer
Electronic Arts will auch zukünftig in seinen Videospielen die in Verruf geratenen Lootboxen einsetzen - und zwar obwohl man meint, dass die Lootboxen Glückspiel sind. Man suche jetzt nach einem "transparenteren, fairen und ausgeglichenen Weg" solche Angebote in Spielen einzubauen.
Das Thema Lootboxen in Games war in den vergangenen Monaten immer einmal wieder in den Medien. Das Unternehmen Electronic Arts war dabei direkt betroffen, denn der Titel Star Wars: Battlefront 2 war mit seinen Lootboxen ins Visier von Verbraucherschutz und Jugendschutz geraten. Letztendlich wurde Star Wars: Battlefront 2 für den Einsatz der Boxen abgestraft und die Niederlande und Belgien haben als erste Länder in Europa beschlossen Lootboxen als Glücksspiel zu deklarieren und damit besondere Vorschriften geltend gemacht.
Man werde die möglichen Inhalte von Lootboxen aber deutlicher kennzeichnen, so Wilson. Man werde transparent und fair über Inhalte informieren. Als Beispiel nannte er Lootboxen für FIFA Ultimate Team. Dort könne man beispielsweise garantieren, eine bestimmte Anzahl an Spielern mit dem Erwerb einer Box zu bekommen.
Das Thema Glückspiel / Lootboxen in Videospielen beschäftigt auch in Deutschland mittlerweile die Politik. Hierzulande müssen die Landesmedienanstalten dann eine Regelung für Lootboxen finden.
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Mehr Lootboxen, weniger Probleme
Nun müsste man glauben, EA versuche in diesem Streit um die besonderen Angebote Ruhe reinzubringen, doch ihr CEO Andrew Wilson sieht das ein wenig anders. In einem Gespräch mit Investoren erklärte Wilson, dass EA künftig verstärkt auf Lootboxen setzen werde, auch, weil es den Nutzern im Grunde gefällt, eine Überraschung zu erhalten (via IGN).Man werde die möglichen Inhalte von Lootboxen aber deutlicher kennzeichnen, so Wilson. Man werde transparent und fair über Inhalte informieren. Als Beispiel nannte er Lootboxen für FIFA Ultimate Team. Dort könne man beispielsweise garantieren, eine bestimmte Anzahl an Spielern mit dem Erwerb einer Box zu bekommen.
Verkauf härter bestrafen
Der EA-CEO will zudem verstärkt gegen den Verkauf von Items außerhalb der Spiele selbst vorgehen. Die Möglichkeit die Items zu Geld zu machen ist auch eines der Argumente gegen die Lootboxen. Wenn die Verbindung Gegenstände zu Geld zu machen wegfällt, könne man laut Wilson auch nicht von Glücksspiel im eigentlichen Sinne sprechen.Das Thema Glückspiel / Lootboxen in Videospielen beschäftigt auch in Deutschland mittlerweile die Politik. Hierzulande müssen die Landesmedienanstalten dann eine Regelung für Lootboxen finden.
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