Uber stoppt nach tödlichem Unfall Tests mit autonomen Fahrzeugen
Nach einem tödlichen Unfall im US-Bundesstaat Arizona hat der Fahrdienst Uber seine Testreihen mit autonomen Fahrzeugen gestoppt. Laut der Nachrichtenagentur Reuters war es in der Nacht zum Montag zu dem tragischen Zwischenfall gekommen.
Wie die Nachrichtenagentur weiter berichtet, wird der Unfall nun zusammen mit der Polizei in der Stadt Tempe, in der sich der Unfall ereignete und der staatlichen Verkehrssicherheitsbehörde untersucht. Soweit bisher bekannt war ein junger Mann an Bord des Uber-Testfahrzeugs, das im autonomen Modus durch Tempe steuerte. Eine Frau sei von dem Fahrzeug erfasst worden, als sie versuchte die Straße zu überqueren. Der Fahrer konnte nicht mehr eingreifen, beziehungsweise durch sein Eingreifen die Kollision nicht mehr verhindern.
Eine unabhängige Kommission soll nun schnellstmöglich klären, wie es genau zu dem Unfall gekommen ist.
Bei Uber selbst wurden alle Tests auf öffentlichen Straßen bis auf weiteres eingestellt. Bisher hatte Uber die Testreihen für autonome Fahrzeuge neben Tempe auch in Pittsburgh und in San Francisco gestartet. In San Francisco hatten Passanten gleich zum Start gemeldet, das ein Uber-Wagen über eine rote Ampel gefahren war und somit die Tests der Fahrzeuge gleich zum Beginn der Tests in Frage gestellt.
Siehe auch:
Keine Rettung mehr möglich
Die Frau ist den Medienberichten zufolge später im Krankenhaus ihren Verletzungen erlegen.Rasche Aufklärung versprochen
Uber hat sich zu dem tödlichen Unfall bereits offiziell zu Wort gemeldet und sein Beileid übermittelt. Auch bei Twitter gab es eine öffentliche Stellungnahme. Zudem hat man gleich unterstrichen, dass man sich für eine rasche Aufklärung einsetzt und mit den Behörden und allen Partnern, die das autonome Fahrsystem entwickelt haben, eng zusammen arbeiten will.Eine unabhängige Kommission soll nun schnellstmöglich klären, wie es genau zu dem Unfall gekommen ist.
Our hearts go out to the victim's family. We're fully cooperating with @TempePolice and local authorities as they investigate this incident.
— Uber Comms (@Uber_Comms) 19. März 2018
Siehe auch:
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