US-Präsident Trump untersagt Kauf von Qualcomm durch Broadcom
Qualcomm kann durchatmen. Aus Gründen der Nationalen Sicherheit hat US-Präsident Trump heute dem Verkauf des Chipherstellers an den Konkurrenten Broadcom den Riegel vorgeschoben. Auch bei Intel dürfte man wegen dieser Entscheidung durchaus erleichtert sein.
Wie das Weiße Haus heute in einer Mitteilung verlauten ließ, hat US-Präsident Donald Trump vor kurzem per Erlass entschieden, dass Broadcom den US-Chipkonzern Qualcomm nicht übernehmen darf. Als Grund wird ausdrücklich eine mögliche Gefährdung der Nationalen Sicherheit der Vereinigten Staaten von Amerika genannt.
Entsprechend einer Empfehlung des Senats-Kommittees für die Überwachung ausländischer Investitionen in den USA und nach Prüfung der aktuellen Faktenlage, sei Trump zu dem Entschluss gekommen, dass Broadcom als Unternehmen mit Hauptsitz in Singapur möglicherweise Schritte ergreifen könnte, die die Nationale Sicherheit gefährden würden.
Die von Broadcom vorgeschlagene Übernahme von Qualcomm sei untersagt und jede andere in der Substanz gleiche Übernahme, Zusammenschließung oder Ankaufversuche, in direkter oder indirekter Form sei ebenfalls ausgeschlossen, so der US-Präsident in seiner Anordnung. Alle von Broadcom für den neuen Vorstand von Qualcomm vorgeschlagenen Personen seien ebenfalls von der Wahl in die Unternehmensleitung ausgeschlossen.
Alle Verhandlungen zur Übernahme von Qualcomm durch Broadcom seien mit sofortiger Wirkung auch auf Dauer zu unterlassen. Die beteiligten Firmen müssen nun nach Abschluss aller Maßnahmen zur Beendigung des Übernahmevorhabens verbindlich nachweisen, dass sie den Vorgang offiziell beendet haben.
Nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters ist einer der Gründe für die von höchster Stelle verordnete Absage der Qualcomm-Übernahme durch Broadcom angeblich die Sorge des US-Militärs, dass ausländische Konzerne in bestimmten Technologien eine dominante Stellung erreichen.
Offenbar soll ausgerechnet der chinesische Mobilfunk- und Smartphone-Spezialist Huawei den US-Militärs ein Dorn im Auge sein. Es geht wohl vor allem darum, die US-Netzbetreiber nicht von ausländischer Technik abhängig werden zu lassen. Sie hätten bei einer Übernahme möglicherweise keine andere Wahl, als Huaweis Ausrüstung für ihre Infrastruktur zu erwerben, so die von einer Quelle zitierte Warnung.
Broadcom hatte zuletzt rund 117 Milliarden US-Dollar angeboten, um auf diesem Weg eine feindliche Übernahme von Qualcomm durchzuziehen. Die Aussicht auf einen erfolgreichen Deal hatte unter anderem beim Qualcomm-Konkurrenten Intel für Bedenken gesorgt. Qualcomm hatte in den letzten Tagen zwar mit Broadcom verhandelt, forderte aber einen höheren Preis und warnte vor wettbewerbsrechtlichen Hürden.
Entsprechend einer Empfehlung des Senats-Kommittees für die Überwachung ausländischer Investitionen in den USA und nach Prüfung der aktuellen Faktenlage, sei Trump zu dem Entschluss gekommen, dass Broadcom als Unternehmen mit Hauptsitz in Singapur möglicherweise Schritte ergreifen könnte, die die Nationale Sicherheit gefährden würden.
Die von Broadcom vorgeschlagene Übernahme von Qualcomm sei untersagt und jede andere in der Substanz gleiche Übernahme, Zusammenschließung oder Ankaufversuche, in direkter oder indirekter Form sei ebenfalls ausgeschlossen, so der US-Präsident in seiner Anordnung. Alle von Broadcom für den neuen Vorstand von Qualcomm vorgeschlagenen Personen seien ebenfalls von der Wahl in die Unternehmensleitung ausgeschlossen.
Alle Verhandlungen zur Übernahme von Qualcomm durch Broadcom seien mit sofortiger Wirkung auch auf Dauer zu unterlassen. Die beteiligten Firmen müssen nun nach Abschluss aller Maßnahmen zur Beendigung des Übernahmevorhabens verbindlich nachweisen, dass sie den Vorgang offiziell beendet haben.
Nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters ist einer der Gründe für die von höchster Stelle verordnete Absage der Qualcomm-Übernahme durch Broadcom angeblich die Sorge des US-Militärs, dass ausländische Konzerne in bestimmten Technologien eine dominante Stellung erreichen.
Offenbar soll ausgerechnet der chinesische Mobilfunk- und Smartphone-Spezialist Huawei den US-Militärs ein Dorn im Auge sein. Es geht wohl vor allem darum, die US-Netzbetreiber nicht von ausländischer Technik abhängig werden zu lassen. Sie hätten bei einer Übernahme möglicherweise keine andere Wahl, als Huaweis Ausrüstung für ihre Infrastruktur zu erwerben, so die von einer Quelle zitierte Warnung.
Broadcom hatte zuletzt rund 117 Milliarden US-Dollar angeboten, um auf diesem Weg eine feindliche Übernahme von Qualcomm durchzuziehen. Die Aussicht auf einen erfolgreichen Deal hatte unter anderem beim Qualcomm-Konkurrenten Intel für Bedenken gesorgt. Qualcomm hatte in den letzten Tagen zwar mit Broadcom verhandelt, forderte aber einen höheren Preis und warnte vor wettbewerbsrechtlichen Hürden.
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