Recovery-Partition auslagern und 7 GB mehr Speicher gewinnen

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Das Surface Pro 3 kann mit 64, 128, 256 oder 512 Gigabyte Festplattenspeicher erworben werden. Besitzer der beiden kleineren Varianten werden sich über diesen Tipp besonders freuen: Durch die Auslagerung der Wiederherstellungs-Partition auf einen USB-Stick, lassen sich ca. sieben Gigabyte zusätzlicher Speicherplatz auf der Festplatte gewinnen. Dazu muss die Wiederherstellungs-Partition des Surface-Tablets auf ein USB-Laufwerk übertragen werden. Voraussetzung ist, dass man einen USB-Stick mit mindestens acht Gigabyte Kapazität zur Hand hat (falls nicht, hier entlang!), bei dem es sich im besten Fall auch noch um ein USB-3.0-fähiges Modell handeln sollte. Um die Wiederherstellungs-Partition auf das externe Laufwerk zu verlagern, muss der entsprechende Assistent von Windows genutzt werden. Hierzu sucht man über die Suchfunktion der Charms-Bar einfach nach "Wiederherstellungslaufwerk erstellen" und folgt dann den Anweisungen des Windows-eigenen Werkzeugs, der den Vorgang im Grunde narrensicher macht.

Im Fall eines Falles muss dann lediglich sichergestellt werden, dass der Speicherstick mit der Sicherung nicht verloren gehen kann, sollte es doch mal notwendig werden, die Systemwiederherstellung zu nutzen.
Microsoft Surface Pro 3 Tipps & TricksDurch die Auslagerung der Recovery-Partition auf einen USB-Stick, werden sieben Gigabyte Speicherplatz frei Microsoft Surface Pro 3 Tipps & TricksErledigen lässt sich dies mit Hilfe des Punktes: Wiederherstellungslaufwerk erstellen
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Wozu die Recovery-Partition dann überhaupt auslagern? Dann kann ich mir gleich einen Windows-Stick bastlen, auf dem ein komplettes Windows PE vorinstalliert ist. Wie auch auf der Recovery-Partition.
 
@Friedrich Nietzsche: Vielleicht weil die wenigsten daran interessiert sind etwas zu "basteln". Wie der Autor schon geschrieben hat ist es narrensicher mit dem Windows Tool und das ist sicher eine nettes feature für jeden nicht "Bastler"
 
@einKritischer: Ich versteh zwar nicht, wo jetzt der Unterschied liegt, das Windows PE von vom Windows-Installations-USB-Stick und nicht Recovery-Partition zu booten, aber ok.
 
@Friedrich Nietzsche: Sowas sollte man schon verstehen können...
 
@GordonStens: ja sollte ....
 
Oder man könnte den Kunden direkt eine adäquate Speichermenge zu einem vernünftigen Preis zur Verfügung stellen...
 
@doubledown: Na gibt es doch, geht doch bis 512 Gig. Welcher Hersteller bietet schon 512 GB Tablets an? Dennoch habe ich bei meinen 512GB Surface die Recovery Partition ausgelagert. Sind nen paar hundert Bilder mehr die ich da jetzt nun speichern kann. :)
 
Bei dem Preis für ein aktuelles Surface sind auch 512GB Massenspeicher noch ein Witz. Selbst ein Tablet aus dem Jahre 2007 läuft heute bei mir mit einer 2TB-Festplatte und das kriegt man heute bei einem bekannten Internet-Auktionshaus inklusive der Festplatte für rund 200EUR. Da braucht man sich dann für weit weniger Geld keinerlei Gedanken darüber zu machen die auf Reisen bei Problemen manchmal ganz nützliche Recovery-Partition auszulagern und sie so dann nicht dabeizuhaben, wenn man sie mal braucht.

Ich habe USB-Sticks, die mehr Speicher haben als weit über tausend Euro teure Surface-Modelle. Da fragt man sich doch, was an den Surface-Tablets den Preis rechtfertigen soll?


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