Ersetzbar: Risiko wächst weiter, durch Digitalisierung Job zu verlieren

Roboter, Japan, Raumfahrt, JAXA, Kirobo Bildquelle: Kirobo Project
In einer neuen Studie zeigt sich, dass der Trend zur Digitalisierung in ei­ni­gen Berufsgruppen immer öfter zum Stellenabbau führen kann. Neue Tech­no­lo­gien erhöhen vor allem bei Helferberufen das Risiko immer weiter, teilweise oder vollständig ersetzbar zu werden. Die Erhebung macht aber auch Hoffnung: Es ist noch nicht abzusehen, ob das Automatisierungspotenzial voll aus­ge­schöpft wird und wo Jobs wegfallen, entstehen auch neue.

Menschen gegen Maschinen: Eine Studie schaut auf den Arbeitsmarkt

Wie aus der aktuellen Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervorgeht, müssen sich vor allem Arbeitnehmer in Helferberufen damit anfreunden, dass ein Großteil ihrer Tätigkeit in Zukunft durch Computer oder computergesteuerte Maschinen erledigt werden kann. In den letzten Jahren seien viele Technologien marktreif geworden, die vor allem im Bereich der Hilfsarbeit neues Automatisierungspotential eröffnen. Für Helferberufe, die typischerweise keine berufliche Ausbildung voraussetzen, wird mit 58 Prozent das höchste Substituierbarkeitspotenzial ermittelt. Infografik: Wenn Computer Arbeitsplätze gefährdenWenn Computer Arbeitsplätze gefährden Zum Vergleich: Bei Berufen, für die in der Regel ein vierjähriges Hochschulstudium erforderlich ist, liegt das Substituierbarkeitspotenzial laut der Studie bei 24 Prozent. Der Anstieg dieser Werte fällt bei den Helferberufen mit rund zwölf Prozentpunkten in den letzten drei Jahren außerdem doppelt so hoch aus, wie bei den Expertenberufen. Der Anstieg fällt hier in den Verkehrs- und Logistikberufen am höchsten aus, in IT- und naturwissenschaftlichen Dienstleistungsberufen stieg das Risiko in den letzten drei Jahren dagegen kaum.

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Wie die Studienmacher betonen, sprächen die Ergebnisse dafür, "dass die Befürchtungen eines massiven Beschäftigungsabbaus im Zuge der Digitalisierung dennoch derzeit unbegründet sind". Man müsse ganz klar betonen, dass durch Digitalisierung und Automatisierung zwar Tätigkeiten wegfallen, allerdings auch neue geschaffen werden. Darüber hinaus sei anzunehmen, dass beispielsweise Kostengründe oder rechtliche Hürden dazu führen, dass Arbeitgeber nur Teile des technisch möglichen Automatisierungspotenzials ausschöpfen werden.


Für viele gilt: Große Teile der Tätigkeit könnten automatisiert werden

Konkret sieht die Studie für 25 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Deutschland das Risiko, dass über 70 Prozent der Tätigkeiten durch Computer oder computergesteuerte Maschinen übernommen werden könnten. Bei 46 Prozent der Jobs sehen die Forscher das Potenzial, 30 bis 70 Prozent der Arbeit zu automatisieren. 28 Prozent der Beschäftigten gehen einer Tätigkeit nach, innerhalb der sie laut der IAB-Studie zu weniger als 30 Prozent durch Maschinen ersetzbar wären. Roboter, Japan, Raumfahrt, JAXA, Kirobo Roboter, Japan, Raumfahrt, JAXA, Kirobo Kirobo Project
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