Windows 10: Nutzer will Microsoft zu Downgrade-Option zwingen
Ein Nutzer von Windows-Rechnern in den USA versucht Microsoft aktuell dazu zu zwingen, ein Downgrade von Windows 10 auf Windows 7 anzubieten. Dafür ist er vor ein Gericht gezogen. Die Klage hat ihren Ursprung darin, dass Microsoft ihn im Grunde zwangsweise auf die neuere Version des Betriebssystems hochgestuft hat.
Der Kläger hatte sich vor einiger Zeit nach eigenen Angaben ein Asus-Notebook gekauft, das mit einem vorinstallierten Windows 7 und der entsprechenden Lizenz ausgeliefert wurde. Microsofts aggressive Methoden, möglichst viele User zum Umstieg auf das neuere Windows 10 zu bringen, führte letztlich dazu, dass bestimmte Dinge auf dem Rechner nicht mehr funktionierten und das Gerät für den Mann faktisch nutzlos wurde.
Vor Gericht fordert er nun, dass Microsoft dazu verpflichtet werden soll, binnen 30 Tagen nach der Urteilsverkündung eine Downgrade-Möglichkeit bereitzustellen, wie aus einem Bericht des Magazins The Register hervorgeht. Der Kläger würde gern einen Download in Verbindung mit dem Key seiner OEM-Version installieren können, der seinen Rechner auf Windows 7 zurückbringt und somit wieder nutzbar macht.
Die Erfolgsaussichten des Klägers dürften relativ gering sein. Allerdings ist man bekanntlich vor Gerichten nie auf einer sicheren Seite, bevor das Urteil verkündet ist. Daher besteht zumindest eine kleine Chance, dass Microsoft einer Konfrontation aus dem Wege gehen und kurzerhand eine entsprechende Möglichkeit anbieten könnte. Eine Alternative besteht allerdings darin, Windows 7 nicht in Form eines Downgrades, sondern als frische Installation zurückzubekommen.
FAQ: Wie geht ein Downgrade auf Windows 7?
Vor Gericht fordert er nun, dass Microsoft dazu verpflichtet werden soll, binnen 30 Tagen nach der Urteilsverkündung eine Downgrade-Möglichkeit bereitzustellen, wie aus einem Bericht des Magazins The Register hervorgeht. Der Kläger würde gern einen Download in Verbindung mit dem Key seiner OEM-Version installieren können, der seinen Rechner auf Windows 7 zurückbringt und somit wieder nutzbar macht.
Ersatzweise geht auch viel Geld
Sicherheitshalber richtet sich die Klage sowohl gegen das Unternehmen als Ganzes als auch gegen Konzernchef Satya Nadella. Und um in eventuellen Verhandlungen um eine außergerichtliche Einigung gleich mal Druck aufzubauen, wurde als Alternative zum Downgrade-Angebot gleich mal eine Schadensersatzforderung in Höhe von 600 Millionen Dollar in die Klageschrift geschrieben - wobei man selbst im Rahmen des US-Justizsystems gespannt sein dürfte, wie sich eine solche Forderung begründen lässt.Die Erfolgsaussichten des Klägers dürften relativ gering sein. Allerdings ist man bekanntlich vor Gerichten nie auf einer sicheren Seite, bevor das Urteil verkündet ist. Daher besteht zumindest eine kleine Chance, dass Microsoft einer Konfrontation aus dem Wege gehen und kurzerhand eine entsprechende Möglichkeit anbieten könnte. Eine Alternative besteht allerdings darin, Windows 7 nicht in Form eines Downgrades, sondern als frische Installation zurückzubekommen.
FAQ: Wie geht ein Downgrade auf Windows 7?
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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