ARM-Notebooks: Emulierte Windows-Apps senken Akkulaufzeiten nicht

Windows 10, Prozessor, Cpu, Chip, Arm, Qualcomm, SoC, Snapdragon, Windows 10 on ARM Bildquelle: Microsoft
Die langen Akkulaufzeiten der neuen Windows 10-Notebooks mit ARM-Prozessoren sollen unter allen Umständen Bestand haben. Das zumindest werden Vertreter von Qualcomm nicht müde zu betonen. Selbst für Intel-Architekturen entwickelte Applikationen, die auf den Systemen auf einen Emulator angewiesen sind, sollen sich nicht negativ auswirken. Die neue Partnerschaft Microsofts mit Qualcomm hat insbesondere zur zurückliegenden Elektronikmesse CES für einiges an Aufsehen gesorgt - immerhin waren hier nun mehrere Geräte, die der neuen Freundschaft entsprangen, erstmals in der Praxis zu sehen. Und während so mancher noch immer skeptisch auf unabhängige Tests wartet, betonen die Macher weiterhin, dass sie hier einen großen Wurf hinbekommen haben.

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"Um ehrlich zu sein, das ist mehr als wir erwartet hatten. Wir haben unseren Entwicklern ein ehrgeiziges Ziel gesetzt und wir sind darüber hinausgekommen", erklärte Don McGuire, Marketing-Manager von Qualcomm, gegenüber dem Magazin MSPowerUser. Sein Kollege Cristiano Amon betonte, dass es bei reinen Datenverbindungen über WLAN möglich sein soll, bis zu 29 Stunden Netflix zu gucken. Und beim Einsatz einer LTE-Verbindung sollte man immer noch über 20 Stunden kommen. Damit dürfte es bei den hier erhältlichen Datenvolumina kaum möglich sein, den Akku auf diese Art auszureizen.


Emulator keine massive Bremse

Bezüglich solcher Angaben wurde im Allgemeinen angenommen, dass dies durchaus funktionieren kann, wenn die Rechner wie vorgesehen mit Windows 10 S und portierten Anwendungen laufen. Ein weiterer Qualcomm-Vertreter erklärte allerdings, dass Win32-Software ebenso effizient funktionieren soll. Also auch beim Einsatz von Software, die Hilfe des Emulator-Module benötigt, soll die Akkulaufzeit nicht signifikant nach unten gehen. Und dies gelte für 32- und 64-Bit-Applikationen gleichermaßen.

Auch wenn dies so stimmt, sind die fraglichen Geräte letztlich natürlich keine kompletten Wundermaschinen. Die Performance wird auch bei den neueren ARM-Prozessoren von Qualcomm letztlich unter den Core i-Chips von Intel liegen. Allerdings dürfte die Performance für viele Nutzer, die heute ohnehin fast ausschließlich im Browser arbeiten und nur gelegentlich weitere Anwendungen wie Office-Applikationen darüber hinaus verwenden, völlig ausreichen.


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