Huawei bastelt Angriffs-Strategie auf die Smartphone-Marktführer

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Beim chinesischen Netzwerkausrüster Huawei hat sich der Aufbau eigener Smartphone-Serien als äußerst erfolgreiches Konzept erwiesen. Das Unternehmen hat im Laufe des vergangenen Jahres einen Meilenstein erreicht, den man ihm so schnell wohl kaum zugetraut hätte. Der Erfolg besteht keineswegs nur daraus, dass Huawei inzwischen der drittgrößte Smartphone-Anbieter der Welt ist.
Der Konzern fährt seit einiger Zeit eine Zwei-Marken-Strategie. So werden unter dem eigenen Namen Geräte angeboten, unter der Marke Honor wird aber auch eine etwas abweichende Zielgruppe angesprochen. Kurz vor dem Jahreswechsel hatte Konzernchef Ken Hu bereits einen kurzen Hinweis auf die damit verbundenen Erfolge gegeben, was nun noch einmal konkretisiert wurde.

Mit Huawei gibt es seit längerer Zeit mal wieder einen dritten Smartphone-Hersteller, der es schafft, einen zweistelligen Marktanteil zu erreichen und bei dem die Tendenz eindeutig weiter nach oben zeigt. Die Basis ist eine Steigerung der Verkaufszahlen um 10,07 Prozent im Verlauf des letzten Jahres, 153 Millionen Geräte setzten die Chinesen insgesamt ab. Im dritten Quartal brachte das Unternehmen es so erstmals auf einen Marktanteil im zweistelligen Bereich: 10,5 Prozent waren da da, währen Apple auf 12,5 Prozent und Samsung auf 22,3 Prozent kamen.


Durch die weitergehende Entwicklung in den letzten Monaten des Jahres schaffte es Huawei, auch für das gesamte Jahr einen zweistelligen Marktanteil zu erreichen. Der Firmenchef hatte allerdings bereits darauf hingewiesen, dass man in der nächsten Zeit aber nicht mehr nur an der Quantität, sondern eben auch an der qualitativen Festigung dieses Erfolgs arbeiten müsse - was insbesondere eine Steigerung der Margen bedeutet.

Wie Hu ausführte, wolle auch Huawei im Jahr 2018 stark auf die Entwicklung eigener KI- und Augmented Reality-Features setzen. Die Ausgaben des Unternehmens für Forschung und Entwicklung würden in diesem Bereich konzentriert. Dies ist durchaus sinnvoll, da man bei der Hardware kaum große Unterscheidungsmerkmale zu den zahlreichen anderen Android-Herstellern erreichen wird und letztlich über zusätzliche Software-Features Kunden überzeugen muss.

Das ist letztlich auch der Weg, um sich im Markt weiter vorarbeiten zu können. Insbesondere Samsung muss dafür attackiert werden. Und die Südkoreaner sind im Bereich der Entwicklung eigener Dienste, mit denen man die eigenen Geräte interessanter machen könnte, nicht gerade mit einem glücklichen Händchen gesegnet. Wenn es Huawei also gelingt, die eigenen Smartphones mit eigenen Anwendungen aus der Masse herauszuheben, hat man gute Chancen, dem Marktführer ziemlich kräftig zuzusetzen.

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