Qualcomm ist 100-Milliarden-Dollar-Angebot von Broadcom zu niedrig
Der weltweit größte Lieferant von ARM-Prozessoren für Smartphones und Tablets Qualcomm hat der feindlichen Übernahme durch den Konkurrenten Broadcom eine vorläufige Absage erteilt. Qualcomm erklärte, bei dem Angebot von Broadcom in Höhe von über 100 Milliarden Dollar werde das Unternehmen "dramatisch unterbewertet".
Qualcomm erklärte in einem heute veröffentlichten Blog-Eintrag, dass man nach eingehender Prüfung des Angebots durch den Vorstand in Zusammenarbeit mit Finanz- und Rechtsberatern zu dem Schluss gekommen sei, dass Broadcoms Angebot deutlich zu niedrig ausfalle und mit erheblichen regulatorischen Unsicherheiten verbunden sei. Zu gut deutsch bedeutet dies, dass Qualcomm einerseits mehr Geld will und gleichzeitig unüberwindbare Hürden in Sachen Wettbewerbsrecht sieht.
Broadcom hatte in der letzten Woche ein Gebot in Höhe von rund 103 Milliarden US-Dollar gemacht und dabei auch angeboten, seinen Firmensitz wieder in die USA zu verlagern, um so möglichen Einwänden der dortigen Wettbewerbsbehörden zuvorzukommen. Die Börse reagierte zunächst positiv auf die Ablehnung des Übernahme, denn Qualcomms Kurs legte leicht zu, während Broadcom leicht nachgab.
Qualcomm sei als führender Anbieter von Mobilfunktechnologien bestens positioniert und für künftiges Wachstum gerüstet. Kein anderes Unternehmen sei derzeit in den Bereichen Mobilfunk, IoT und Networking besser aufgestellt, gerade weil die Umstellung auf 5G-Technologien gerade beginnt. Der Vorstand habe sich deshalb einstimming für eine Ablehnung des Angebots von Broadcom entschieden. Der Netzwerkspezialist hatte rund 70 Dollar für jede Qualcomm-Aktie geboten.
Noch ist die Übernahme durch die Ablehnung des ersten Angebots von Broadcom keineswegs vom Tisch, denn der Konkurrent könnte schlichtweg noch mehr bieten und Zugeständnisse machen, um die Wettbewerbshüter in aller Welt zufrieden zu stellen. Würde der Deal zustande kommen, würde ein über alle Maßen dominanter Chipgigant entstehen, der den Markt für mobile Chips noch stärker dominieren würde als Qualcomm es ohnehin schon tut.
Größter Chip-Deal der Geschichte: Broadcom erwägt Kauf von Qualcomm
Broadcom hatte in der letzten Woche ein Gebot in Höhe von rund 103 Milliarden US-Dollar gemacht und dabei auch angeboten, seinen Firmensitz wieder in die USA zu verlagern, um so möglichen Einwänden der dortigen Wettbewerbsbehörden zuvorzukommen. Die Börse reagierte zunächst positiv auf die Ablehnung des Übernahme, denn Qualcomms Kurs legte leicht zu, während Broadcom leicht nachgab.
Qualcomm sei als führender Anbieter von Mobilfunktechnologien bestens positioniert und für künftiges Wachstum gerüstet. Kein anderes Unternehmen sei derzeit in den Bereichen Mobilfunk, IoT und Networking besser aufgestellt, gerade weil die Umstellung auf 5G-Technologien gerade beginnt. Der Vorstand habe sich deshalb einstimming für eine Ablehnung des Angebots von Broadcom entschieden. Der Netzwerkspezialist hatte rund 70 Dollar für jede Qualcomm-Aktie geboten.
Noch ist die Übernahme durch die Ablehnung des ersten Angebots von Broadcom keineswegs vom Tisch, denn der Konkurrent könnte schlichtweg noch mehr bieten und Zugeständnisse machen, um die Wettbewerbshüter in aller Welt zufrieden zu stellen. Würde der Deal zustande kommen, würde ein über alle Maßen dominanter Chipgigant entstehen, der den Markt für mobile Chips noch stärker dominieren würde als Qualcomm es ohnehin schon tut.
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