891 Mio. $: Qualcomm und Broadcom beenden Streit

Wirtschaft & Firmen Die Chiphersteller Qualcomm und Broadcom haben ihren seit Jahren ausgefochtenen Patentrechtsstreit beigelegt. Qualcomm erklärte sich nun bereit, dem kleineren Konkurrenten 891 Millionen Dollar zu zahlen. Der Betrag wird binnen eines Zeitraums von vier Jahren in mehreren Raten beglichen, teilten die Unternehmen mit. Das Unternehmen hatte zuvor bereits mehrere Gerichtsverfahren verloren, versuchte aber immer wieder in Berufungsprozessen ein besseres Ergebnis herbeizuführen.

Die ersten 200 Millionen Dollar will Qualcomm noch in diesem Quartal überweisen. Die Bekanntgabe der Quartalsergebnisse hatte das Unternehmen deshalb bereits verschoben.

In dem Rechtsstreit ging es um verschiedene Patente, die drahtlose Technologien für die Datenübertragung wie die 3G-Standards CDMA2000, WCDMA/UMTS und TD-SCDMA sowie LTE und WiMAX als vierte Generation abdecken. Bereits im Jahr 2005 nahm der Prozess-Marathon seinen Anfang.

Die Vereinbarung zur Beilegung der Auseinandersetzung beinhaltet auch die gegenseitige Lizenzierung von Patenten. Außerdem sicherte Broadcom zu, seine wettbewerbsrechtlichen Klagen in Europa und Südkorea zurückzuziehen.
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