Nächster Hack lässt Daten des US-Militärs in großem Stil abfließen

Usa, Militär, Armee Bildquelle: club.china.com
Geheime Daten des US-Militärs gehen über diverse Partner verloren. Nicht nur bei Attacken auf die Südkoreaner, sondern nun auch durch schlecht abgesicherte Systeme bei einem australischen Rüstungsunternehmen. Und auch bei diesem wurde der unbefugte Zugriff lange nicht bemerkt.
Wie aus einem Bericht der britischen Tageszeitung The Guardian hervorgeht, hätten Angreifer über vier Monate lang quasi vollen Zugriff auf das Netzwerk der Firma gehabt. Erst Hinweise des australischen Geheimdienstes führten dann dazu, dass die Backdoors geschlossen und eine bessere Absicherung umgesetzt wurde. Das alles ereignete sich bereits vor gut einem Jahr.

Bis heute ist nach Angaben der australischen Regierung völlig unklar, um wen es sich bei den Angreifern handelte. "Es könnten verschiedene Akteure gewesen sein", erklärte der zuständige Minister Christopher Pyne. In Frage kämen sowohl staatliche Organisationen als auch Kriminelle. Da allerdings bisher noch nicht aufgefallen ist, dass irgendwer versuchte die fraglichen Daten zu verkaufen, dürfte es relativ unwahrscheinlich sein, dass man es hier mit gewöhnlichen Kriminellen zu tun hatte.


Umfangreiche Dokumente gestohlen

Betroffen seien allerdings keine geheimen militärischen Informationen, hieß es. Vielmehr seien die gestohlenen Daten geschäftlich für eine Reihe von Rüstungsunternehmen relevant. Es geht hier unter anderem um verschiedene wirtschaftliche Dokumente rund um die Produktion von Flugzeugen wie dem Jagdbomber F-35, dem Transporter C130 Hercules oder dem Aufklärer P-8 Poseidon. Kritisch ist da schon eher Material aus der Fertigung von Schiffen für die Marine. Hier gingen unter anderem digitale Baupläne verloren, in denen man sich bis in kleinste Details hineinzoomen kann.

Die Analysen des Angriffs förderten zu Tage, dass unter anderem ein Tool zum Einsatz kam, das als China Chopper bezeichnet wird. Denn dieses wurde schon mehrfach bei Aktivitäten beobachtet, bei denen vermutlich chinesische Akteure in Netzwerke einbrachen. Allerdings hat man es hier lediglich mit Indizien zu tun, nicht mit handfesten Beweisen.

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