Microsoft investiert in Roboter-Drohnen für Industrie und Militär
Microsoft hat sich mit anderen Investoren an einer Finanzierungsrunde des israelischen Drohnen-Startups Airobotics mit einem Gesamtvolumen von 32,5 Millionen Dollar beteiligt. Airobotics ist das weltweit erste Unternehmen, welches eine Zulassung für völlig autonom fliegende Drohnen durch eine nationale Luftfahrbehörde erhalten hat.
Airobotics bietet vollkommen autonom agierende Roboter-Drohnen für den industriellen Einsatz an. Die Fluggeräte des israelischen Herstellers nutzen zur automatischen Navigation GPS-Daten, können voll selbständig starten und landen und sich automatisch mit einer Ladestation verbinden. Wie der Hersteller auf seiner Webseite angibt, sind die Drohnen korrosions- und wasserfest und können durch mit Hilfe von automatischen Akkutausch ohne längere Ladeunterbrechungen quasi kontinuierlich eingesetzt werden. Die GPS-Genauigkeit beträgt laut Airobotics nur einen Zentimeter, was einen äußerst präzisen Einsatz der Drohnen ermöglicht.
Autonome Airobotics-Drohne beim Start
Mit dem von Microsoft Ventures und anderen Partnern eingenommenen Geld will Airobotics vor allem seine Aktivitäten in der Minenindustrie und den Bereichen "Homeland Security" und Verteidigung verstärken. Für die genannten Einsatzgebiete bestehe ein stark wachsender Bedarf, so das Unternehmen. Aber auch an automatischen Rettungsdrohnen will Airobotics künftig verstärkt arbeiten.
Autonome Airobotics-Drohne beim Start
Mit dem von Microsoft Ventures und anderen Partnern eingenommenen Geld will Airobotics vor allem seine Aktivitäten in der Minenindustrie und den Bereichen "Homeland Security" und Verteidigung verstärken. Für die genannten Einsatzgebiete bestehe ein stark wachsender Bedarf, so das Unternehmen. Aber auch an automatischen Rettungsdrohnen will Airobotics künftig verstärkt arbeiten.
Kommt die Drohnen-Überwachung?
Von den immer noch stark umstrittenen Überwachungskameras bis zu autonom agierenden Überwachungsdrohnen scheint es nur noch ein kleiner Schritt zu sein. Die bereits vorhandene Technik zur Gesichts- und Objekterkennung lässt sich leicht auf Drohnen übertragen. Bis etwa leistungsfähige Beschattungs- oder Spionagedrohnen auf den Markt kommen, dürfte es nicht mehr lange dauern. Microsoft hat auf der diesjährigen Build-Konferenz eindrucksvoll gezeigt, wie mit KI-Diensten schon jetzt eine sehr detaillierte Überwachung realisieren lässt. Für das von Microsoft gezeigte Beispiel von Arbeitsplatzsicherheit in der Industrie mag das nützlich sein. Gleichzeitig öffnet die neue Technik aber auch Tür und Tor für Missbrauch durch Staat, Unternehmen und organisierte Kriminalität.
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