Geekom Mini Fun 11: "Mini-PC" mit Platz für große Grafikkarte im Test
Beim Geekom Mini Fun 11 handelt es sich um einen Mini-PC mit Platz für eine eigene, große Grafikkarte. Kompatible Karten dürfen bis zu 321 mm lang sein. Als Prozessor kommt ein Intel Core i9 11900KB zum Einsatz, für die integrierte Grafik ist eine Intel UHD Graphics der 11. Generation verantwortlich. Für die notwendige Kühlung sorgen drei Lüfter: Zwei davon sitzen auf der Oberseite, während ein weiterer im Intel Compute-Modul untergebracht ist.
Ab Werk ist eine Lexar 620-SSD verbaut. Lexar liefert auch den Arbeitsspeicher: Es wurden zwei SO-DIMM DDR4 RAM-Riegel mit 16 GB und einer Taktrate von 3200 MHz im Extreme Compute Element untergebracht. Mit dem Internet verbindet sich der Mini-PC mit über Wi-Fi 6E und den 2,5 GBit/s Ethernet-Anschluss. Wi-Fi 6 verwendet erstmals neben dem 2,4 GHz und 5 GHz Band auch 6 GHz. Erfreulicherweise liefert Geekom WLAN-Antennen mit, die optional angebracht werden können. Bei der Auslieferung ist Windows 11 installiert, alternative Betriebssysteme wie Linux sind jedoch möglich. Der PC bringt 6,5 Kilo auf die Waage.
Beim Gehäuse setzt Geekom auf ein Cougar NUC 110. Auf der Vorderseite befindet sich der beleuchtete Power-Button. Seitlich kann man einen Blick ins Innere erhaschen, wobei besonders die beleuchteten Lüfter auffallen. Die RGB-Beleuchtung kann über einen Schalter aktiviert bzw. deaktiviert werden. Seitlich befindet sich weiterhin ein USB-C-Anschluss. Die Rückseite beherbergt zwei Thunderbolt-4-Anschlüsse. Daneben verbaut Geekom zwei USB-A-Ports. Mit den vier USB-A-Ports etwas weiter oben kommt die Rückseite auf durchaus großzügige sechs USB-3.2-Gen-2-Anschlüsse. Auf der Rückseite befindet sich außerdem ein HDMI 2.0b-Anschluss. Die Port-Vielfalt wird von einem Ethernet-Port abgerundet.
"Unleash your Gaming Potential" lautet das Motto des Geekom Mini Fun 11. Zwar verfügt der Mini-PC von Haus aus über einen recht starken Prozessor mit beginnenden Alterserscheinungen, allerdings ist die PC-Entwicklung eben seit 2021 nicht stehen geblieben. Teils könnte es sein, dass Grafik-Upgrades Hardware-technisch stärker ausfallen als der ab Werk verfügbare i9. Theoretisch ist es aber möglich, das "Nuc Element" bzw. das "Extreme Compute Element" aufzurüsten und bspw. mit einer Xeon-Variante zu ersetzen. Der RAM und die SSD lassen sich beide aufrüsten: bis zu 64 GB Arbeitsspeicher sind möglich. Neben einer PCIe Gen 4 SSD können auch zwei M.2 2280-Gen 3-PCIe SSDs parallel installiert werden.
Wer den Mini Fun 11 als Gaming-PC nutzt, dürfte recht schnell die Grenzen der vorinstallierten 1 TB SSD erreichen. Eine 2,5-Zoll SATA-Festplatte bzw. -SSD kann nicht eingebaut werden. Aktuell ist der Geekom Mini Fun 11 für 899 Euro auf Amazon verfügbar. Tagesaktuell lassen sich am Check-out 3 % einsparen. Der Endpreis liegt in diesem Fall bei 872,03 Euro. Mit 386 x 153 x 219 ist der Mini-PC gar nicht mehr so klein. Menschen, denen vor allem Leistung wichtig ist, sollten überprüfen, ob Geräte wie der Geekom A7 auf AMD Ryzen R9 7940HS-Basis nicht die bessere Wahl wären.
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Ab Werk ist eine Lexar 620-SSD verbaut. Lexar liefert auch den Arbeitsspeicher: Es wurden zwei SO-DIMM DDR4 RAM-Riegel mit 16 GB und einer Taktrate von 3200 MHz im Extreme Compute Element untergebracht. Mit dem Internet verbindet sich der Mini-PC mit über Wi-Fi 6E und den 2,5 GBit/s Ethernet-Anschluss. Wi-Fi 6 verwendet erstmals neben dem 2,4 GHz und 5 GHz Band auch 6 GHz. Erfreulicherweise liefert Geekom WLAN-Antennen mit, die optional angebracht werden können. Bei der Auslieferung ist Windows 11 installiert, alternative Betriebssysteme wie Linux sind jedoch möglich. Der PC bringt 6,5 Kilo auf die Waage.
Beim Gehäuse setzt Geekom auf ein Cougar NUC 110. Auf der Vorderseite befindet sich der beleuchtete Power-Button. Seitlich kann man einen Blick ins Innere erhaschen, wobei besonders die beleuchteten Lüfter auffallen. Die RGB-Beleuchtung kann über einen Schalter aktiviert bzw. deaktiviert werden. Seitlich befindet sich weiterhin ein USB-C-Anschluss. Die Rückseite beherbergt zwei Thunderbolt-4-Anschlüsse. Daneben verbaut Geekom zwei USB-A-Ports. Mit den vier USB-A-Ports etwas weiter oben kommt die Rückseite auf durchaus großzügige sechs USB-3.2-Gen-2-Anschlüsse. Auf der Rückseite befindet sich außerdem ein HDMI 2.0b-Anschluss. Die Port-Vielfalt wird von einem Ethernet-Port abgerundet.
Radeon oder GeForce?
Im Inneren des Mini Fun 11 kann eine Grafikkarte platziert werden. Bei der Auswahl sollte man allerdings den i9 der 11. Generation berücksichtigen, da dieser möglicherweise die maximale Leistung beeinflusst. Geekom selbst empfiehlt die AMD Radeon RX 6000- oder die GeForce RTX 30-Serie. Es gibt aber bereits erste Erfahrungsberichte, bei denen auch eine Radeon 7800XT im Inneren untergebracht wurde. Bei der Auswahl der Grafikkarte sollte auch das Netzteil bedacht werden: Geekom verbaut ein 500 Watt ATX Netzteil. Der Rest ist Mathematik, denn der Prozessor verbraucht maximal 65 Watt. Behält man SSD und RAM im Auge, kann der restliche Energie-Puffer für die Grafikkarte verwendet werden."Unleash your Gaming Potential" lautet das Motto des Geekom Mini Fun 11. Zwar verfügt der Mini-PC von Haus aus über einen recht starken Prozessor mit beginnenden Alterserscheinungen, allerdings ist die PC-Entwicklung eben seit 2021 nicht stehen geblieben. Teils könnte es sein, dass Grafik-Upgrades Hardware-technisch stärker ausfallen als der ab Werk verfügbare i9. Theoretisch ist es aber möglich, das "Nuc Element" bzw. das "Extreme Compute Element" aufzurüsten und bspw. mit einer Xeon-Variante zu ersetzen. Der RAM und die SSD lassen sich beide aufrüsten: bis zu 64 GB Arbeitsspeicher sind möglich. Neben einer PCIe Gen 4 SSD können auch zwei M.2 2280-Gen 3-PCIe SSDs parallel installiert werden.
Wer den Mini Fun 11 als Gaming-PC nutzt, dürfte recht schnell die Grenzen der vorinstallierten 1 TB SSD erreichen. Eine 2,5-Zoll SATA-Festplatte bzw. -SSD kann nicht eingebaut werden. Aktuell ist der Geekom Mini Fun 11 für 899 Euro auf Amazon verfügbar. Tagesaktuell lassen sich am Check-out 3 % einsparen. Der Endpreis liegt in diesem Fall bei 872,03 Euro. Mit 386 x 153 x 219 ist der Mini-PC gar nicht mehr so klein. Menschen, denen vor allem Leistung wichtig ist, sollten überprüfen, ob Geräte wie der Geekom A7 auf AMD Ryzen R9 7940HS-Basis nicht die bessere Wahl wären.
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