Geekom Megamini G1: Gaming-System im Kompakt-Format im Test
Beim Geekom Megamini G1 handelt es sich um einen Gaming-Mini-PC auf Intel-i9-13900H-Basis. Dazu wurde eine NVIDIA RTX 4060 mit 8 GB und 242 AI-TOPS verbaut. Eine etwas günstigere Version des G1 ist mit dem Intel i7-13620H ausgestattet. Diese ist aber aktuell nicht verfügbar. Unabhängig vom Prozessor sind stets 32 GB DDR5-RAM mit 5200 MHz installiert. Die i9-Variante verfügt über 2 TB SSD-Speicherplatz. Mit an Bord sind Wi-Fi 6E und Bluetooth 5.2. Einen Fingerabdrucksensor gibt es nicht.
Mit 15 × 15 × 25 cm ist der G1 nicht mehr so klein wie typische Mini-PCs. Der Geekom Megamini G1 ist vor allem eins: hübsch. Beim Design hat sich der Hersteller wirklich etwas einfallen lassen. Viel wichtiger als das Aussehen dürfte aber der Blick auf die technischen Werte sein. Der i9-13900H-Prozessor taktet mit bis zu 5,4 GHz. Er verfügt über 14 Kerne, 20 Threads sowie 24 MB Intel Smart Cache. Die Aufnahmeleistung liegt bei maximal 45 Watt. Bei der Nvidia RTX 4060 handelt es sich um die Notebook-Version der Grafikkarte. Dieser Umstand hat einige Menschen dazu gebracht, die Sinnhaftigkeit der Wasserkühlung anzuzweifeln. Eine von Geekom an YouTuber verteilte Grafik zeigt, dass die durch die Fenster sichtbare Wasserkühlung nur Design ist. Eine wirkliche Kühlfunktion soll sie nicht haben. Trotzdem liegt die Leistungsaufnahme bei bis zu 120 Watt.
Der Geekom Megamini G1 verspricht mit der RTX 4060 eine geballte Ladung Leistung. In Steel Nomad reicht es für 2297 Punkte. Die 3DMark-Benchmark "Speedway" urteilt mit "Gut" und vergibt 2670 Punkte. Die Benchmark-App bietet drei Fire-Strike-Benchmarks an. Die reguläre Fire-Strike-Benchmark erzielt 23.075 Punkte. Eine Stufe anspruchsvoller ist Fire Strike Extreme. Die Punktzahl des G1 fällt in jener auf 12.427 Punkte. Die Grafik heimst 13.181 Punkte ein, während die Physik 25.828 Punkte erhält. Die kombinierte Punktzahl liegt bei 5631 Punkten. Die höchste Stufe von Fire Strike ist Fire Strike Ultra. In jener Benchmark fällt das Ergebnis am niedrigsten aus. Der Geekom Megamini G1 erzielt 5950 Punkte. Das Ergebnis reicht dennoch für "Legendär" und einen voll ausgefüllten grünen Balken.
Grün ausgefüllt wäre auch der Balken der SSD. Die durchaus schnelle SSD erzielt 2928 Punkte. Damit liegt das Ergebnis weit über dem Durchschnitt. Ab Werk ist eine Phison-SSD verbaut. Diese schreibt neue Daten mit einer Geschwindigkeit von 6558,50 Megabyte pro Sekunde. Die Lesegeschwindigkeit beziffert CrystalDiskMark mit 7045,17 Megabyte pro Sekunde.
Schaut man sich Aufschraub-Videos an, wird schnell klar: Beim G1 wird man selbst kaum ein Upgrade vornehmen. Höchstens RAM und SSD dürften noch durch den User ausgetauscht werden. Unser Kollege Timm Mohn () hat die Haupt-SSD gegen eine Samsung 990 Pro ausgetauscht. Auch beim Arbeitsspeicher wurde ein Upgrade durchgeführt. Aktuell ist der Megamini G1 bei Geekom für 1899 Euro verfügbar. Auf der Artikelseite lässt sich ein 200-Euro-Gutschein (GKG1200) einlösen, der den Preis auf 1699 Euro reduziert. In den Kommentaren zum Megamini G1 liest man oft, dass die Menschen sich eine AMD-CPU wünschen. Geekom kommentiert: "Stay tuned for it." Eventuell ist es ja bereits 2025 Zeit für einen Megamini G2.
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Mit 15 × 15 × 25 cm ist der G1 nicht mehr so klein wie typische Mini-PCs. Der Geekom Megamini G1 ist vor allem eins: hübsch. Beim Design hat sich der Hersteller wirklich etwas einfallen lassen. Viel wichtiger als das Aussehen dürfte aber der Blick auf die technischen Werte sein. Der i9-13900H-Prozessor taktet mit bis zu 5,4 GHz. Er verfügt über 14 Kerne, 20 Threads sowie 24 MB Intel Smart Cache. Die Aufnahmeleistung liegt bei maximal 45 Watt. Bei der Nvidia RTX 4060 handelt es sich um die Notebook-Version der Grafikkarte. Dieser Umstand hat einige Menschen dazu gebracht, die Sinnhaftigkeit der Wasserkühlung anzuzweifeln. Eine von Geekom an YouTuber verteilte Grafik zeigt, dass die durch die Fenster sichtbare Wasserkühlung nur Design ist. Eine wirkliche Kühlfunktion soll sie nicht haben. Trotzdem liegt die Leistungsaufnahme bei bis zu 120 Watt.
Der Geekom Megamini G1 verspricht mit der RTX 4060 eine geballte Ladung Leistung. In Steel Nomad reicht es für 2297 Punkte. Die 3DMark-Benchmark "Speedway" urteilt mit "Gut" und vergibt 2670 Punkte. Die Benchmark-App bietet drei Fire-Strike-Benchmarks an. Die reguläre Fire-Strike-Benchmark erzielt 23.075 Punkte. Eine Stufe anspruchsvoller ist Fire Strike Extreme. Die Punktzahl des G1 fällt in jener auf 12.427 Punkte. Die Grafik heimst 13.181 Punkte ein, während die Physik 25.828 Punkte erhält. Die kombinierte Punktzahl liegt bei 5631 Punkten. Die höchste Stufe von Fire Strike ist Fire Strike Ultra. In jener Benchmark fällt das Ergebnis am niedrigsten aus. Der Geekom Megamini G1 erzielt 5950 Punkte. Das Ergebnis reicht dennoch für "Legendär" und einen voll ausgefüllten grünen Balken.
Grün ausgefüllt wäre auch der Balken der SSD. Die durchaus schnelle SSD erzielt 2928 Punkte. Damit liegt das Ergebnis weit über dem Durchschnitt. Ab Werk ist eine Phison-SSD verbaut. Diese schreibt neue Daten mit einer Geschwindigkeit von 6558,50 Megabyte pro Sekunde. Die Lesegeschwindigkeit beziffert CrystalDiskMark mit 7045,17 Megabyte pro Sekunde.
Durchaus teuer
Die Benchmarks und auch die Hardware sagen es ja bereits aus: Der Megamini G1 ist im Herzen ein 1080p-Gaming-System. Der Preis, für den man sicherlich auch bessere Hardware kaufen kann, spricht allerdings eine andere Sprache. Gleichzeitig sind vorkonfigurierte Geräte wie eben der Megamini G1 immer etwas teurer, als wenn man selbst Hand anlegt. Höhere Auflösungen sind möglich, diese gehen aber zulasten der FPS. Die verbaute 4060 ist, anders als reguläre Notebook-Grafikkarten, erst bei 120 Watt limitiert. Das sorgt dafür, dass der G1 4060-Notebooks hinter sich lässt. Aber: Bei entsprechenden Notebooks gibt es bereits Tastatur und Maus dazu. Im Falle des G1 muss man alles, auch den Bildschirm, dazukaufen. Je nach Anspruch oder dem, was man bereits hat, kann das ganz schön teuer werden. Der G1 ist folglich besser als jedes 4060-Notebook mit ähnlicher Konfiguration, blickt man aber zu Desktops, fällt der Vergleich für den G1 weniger gut aus. Insbesondere, weil sich für das Geld bessere Desktop-Hardware anschaffen lässt.Schaut man sich Aufschraub-Videos an, wird schnell klar: Beim G1 wird man selbst kaum ein Upgrade vornehmen. Höchstens RAM und SSD dürften noch durch den User ausgetauscht werden. Unser Kollege Timm Mohn () hat die Haupt-SSD gegen eine Samsung 990 Pro ausgetauscht. Auch beim Arbeitsspeicher wurde ein Upgrade durchgeführt. Aktuell ist der Megamini G1 bei Geekom für 1899 Euro verfügbar. Auf der Artikelseite lässt sich ein 200-Euro-Gutschein (GKG1200) einlösen, der den Preis auf 1699 Euro reduziert. In den Kommentaren zum Megamini G1 liest man oft, dass die Menschen sich eine AMD-CPU wünschen. Geekom kommentiert: "Stay tuned for it." Eventuell ist es ja bereits 2025 Zeit für einen Megamini G2.
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