Durchbruch bei E-Ink: E-Books könnten bald Videos abspielen

Wissenschaftler aus China haben eine Technik entwickelt, welche die Vor­teile von E-Paper mit einer hohen Bildwiederholrate verbindet. Während elektronisches Papier eine besonders scharfe Darstellung von Buchstaben und Grafiken ermöglicht, kommt es ... mehr... E-Ink, Electro-Fluidic Display, EFD, E-Tinte Bildquelle: South China Normal University E-Ink, Electro-Fluidic Display, EFD, E-Tinte E-Ink, Electro-Fluidic Display, EFD, E-Tinte South China Normal University

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daß ebooks in de ein nischendasein fristen liegt aber nicht an der technik, sondern an der deutschen buchpreisbindung...wenn die sw-variante genauso teuer ist wie die aus echtem papier, dann greift doch jeder lieber zum papier...hier in meiner örtlichen bibliothek gibt es seit einem jahr auch ebooks...die werden aber so gut wie garnicht genutzt...
 
@Rulf: Ich sehe im ÖPNV Dutzende eBooks lesende Menschen - oft mehr als Papierbuch lesende Menschen. So eine Nische kann es auch wieder nicht sein. In meinen Augen ist "...dann greift doch jeder lieber zum Papier" auch eher ein Scheinargument.

Ja, ich zahle für ein (deutschsprachiges!) eBook so viel wie für das Papierbuch. Für den Reader zahle ich aber deutlich weniger als für die vielen Regale, die für die vielen Bücher nötig wäre, die auf dem Reader Platz haben. Ich will ein Buch haben? Kein Problem, ich lade es mir runter. Es passen noch ca. 1500 auf mein Kindle/meinen Tolino/was auch immer.

Ich zahle für ein deutschsprachiges eBook so viel wie für ein Papierbuch. Ich finde aber oft genug interessante Angebote für englischsprachige Bücher, die mich erheblich weniger kosten als die Printvariante.
 
Ich warte seit Jahren eigentlich immer noch auf die ebook Reader in Farbe um endlich Magazine darauf gut lesen zu können. Ein Tablet ist dafür einfach zu viel und hat auch nur in höheren Preisregionen ein Display worauf sich auch angenehm schauen lässt.
 
@c[A]rm[A]: Ich benutze mein nvidia SHIELD tablet für meine Online Abos, allerdings saugt das natürlich den Akku leer. Im Sonnenlicht geht das zwar auch, verstärkt aber das Akkuproblem. So ein farbiges E-Ink Display wäre wirklich eine Revolution meiner Meinung nach. Wenn dann noch die Toucheingabe per Stift quasi Verzögerungsfrei stattfinden kann, kann man Papier endgültig ersetzen. Ich träume von einer E-Ink Display wie im Film Babyon A.D., als Vin Diesel die Landkarte im Kofferraum ausrollt und darauf rumwischt. ^^
 
@c[A]rm[A]: Darum hab ich mir ein günstiges China Tab mit 2048 × 1536 gekauft.
Ist zwar kein E-Ink aber Das Lustige Taschenbuch in schwarz weiß ist doof.
Romane lese ich keine - eigentlich nur Comics und Fachbücher.
 
Ich hoffe mal darauf, dass es diese Technologie auch wirklich in den Laden schafft. Der Grund wieso ich mir bis jetzt keinen E-Book Reader zugelegt habe, ist die Art und weise wie man weiterblättert. Wenn ich nicht fortlaufend scrollen kann, dann habe ich eigentlich keine Lust zum Lesen. Mit dieser Technologie könnte sich aber genau diese Möglichkeit auch auf E-Book Readern ergeben.
 
@Headcool: Das seitenweise weiterblättern ist eigentlich einer der großen Vorteile von E-Book Readern. Das sie sich eben genau wie ein Buch verhalten.
 
@Lilith: sehe ich auch so. Man kann sich leichter orientieren mit Seitenzahlen. Es steckt evolutionär drin im Menschen, dass er wissen will, wieviel er schon geschafft hat, egal ob es auf einer Reise schon 250 von 600 Kilometern sind oder bei einem Buch 127 von 433 Seiten. Selbst im Aufzug will man wissen, wie hoch man ist, weswegen entsprechende Anzeigen Standard sind.

Scrollen geht noch bei nicht zu langen Webseiten (Länge max. 15 bis 20faches der Fensterhöhe), dort gibt die Länge des Scrollbalkens einen Hinweis auf die Gesamtlänge und die Position sagt einem, an welcher Stelle der gesamten Seite man ungefähr ist. Bei einem eBook mit 300 oder 800 Seiten wird das nicht funktionieren - die Länge des Scrollbalkens hat eine Minimalhöhe und weder eine Abschätzung des Gesamtumfangs noch die Position sind daher auch nur gut abschätzbar.
 
@Drachen: Du verwechselst hier zwei Dinge. Auf der einen Seite gibt es fortlaufendes Scrollen oder das Blättern von ganzen Seiten und auf der anderen Seite gibt es die Unterscheidung zwischen fixen Seitenlayout (pdf) oder einem welches sich variiert (epub, azw). Prinzipiell sind alle 4 Kombination möglich.
Ich präferiere ein fixes Layout mit fortlaufendem Scrollen. Bei e-Books hat man normalerweise ein varierendes Seitenlayout mit blättern. Dort hast du keine "echten" Seiten. Wenn du den Zoom vergrößert hast du plötzlich mehr Seiten und umgekehrt.
 
@Headcool: Danke für deine Ergänzung, jedoch verwechsle ich nichts. Ändere ich die Schriftgröße, ändert sich selbstredend die Seitenanzahl, aber auch die Seitennummer. Meine Aussage bleibt bestehen, nur die Zahlen ändern sich.
 
@Lilith: Für mich nicht. Für mich ist ein fortlaufender Bildlauf eine Evolution gegenüber dem Blättern. Man muss weder den Kopf noch die Augen auf und ab bewegen. Wenn man gern im Liegen liest schont es außerdem die Nackenmuskulatur.
Aber wenn du lieber seitenweise blätterst kannst du das eigentlich überall tun. Bei echten Büchern, bei E-Book Readern und ja sogar ein PC kann das auch. Einen Vorteil gegenüber anderen Platformen sehe ich hier also nicht wirklich.
 
@Headcool: Ich hoffe eher das es das nicht schafft, denn der Haupteinsatzzweck liegt auf der Hand. Die Anbieter von ebooks sind dann endlich in der Lage indie Books Werbevideos einzubetten, darauf warten die vermutlich schon seit es ebooks gibt.
 
Zur Sache selber, wozu? Ich lese keine Comics oder Magazine, sondern Bücher. Solange es ein Produkt wäre, wäre es mir ja egal, es wäre aber nicht das erste mal, dass die bisherigen Produkte in ein, meist schlechtes, Nischendasein abrutschen.
Offtopic, zu den 2 Kommentaren über meinem, Ja, ich lese nur noch eBooks, und meine Probleme haben mit der Technik eines eBook Readers und/oder dem Format (HTML/ePub oder PDF) der eBooks zu tun.
Es ist ja nett, das der Autor meint, wie ich eine eBook am besten lesen sollte, bloß ein Buch ist kein Kinofilm, Oper oder sonst was, wo die Darstellungsform künstlerische Freiheit ist. Ich will ein Buch so lesen wie ich möchte, also in meiner Schriftart, Schriftgröße, mit meinem Zeilenabstand, ohne wilde Absatzformatierungen usw. die "überschreibfunktionen zumindest meines eReaders (Tolinio) sind da unzureichend und funktionieren auch nicht immer. Jedes Buch erst mit Calibre ändern zu müssen, was manchmal auch nicht gut funktioniert, ist für mich auch nicht Sinn der Sache.
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