EU und Bundeskartellamt: Kaspersky mit Beschwerde gegen Microsoft

Der russische Antiviren-Anbieter Kaspersky befindet sich schon seit einer Weile im Clinch mit Microsoft und wirft dem Redmonder Konzern vor, dass man mit Windows 10 seine Marktposition unfair ausnützt, um Mitbewerber zu verdrängen. ... mehr... Kaspersky, Sicherheitsexperten, Jewgeni Kaspersky Bildquelle: Kaspersky Kaspersky, Sicherheitsexperten, Jewgeni Kaspersky Kaspersky, Sicherheitsexperten, Jewgeni Kaspersky Kaspersky

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Kaspersky sagt, dass Microsoft zu schnell Software entwickelt, schneller als sie es können. lol.
 
"Kaspersky meint u. a., dass Microsoft seine Software bei einem Upgrade auf Windows 10 entfernt und stattdessen den Defender aktiviert."

Wenn die Software nicht kompatiebel ist, ist das ja auch richtig...

"Außerdem wirft das russische Unternehmen den Redmondern vor, dass man nicht genug Zeit bekomme, um seine Software für eine neue OS-Version anzupassen."

Wie währe es, mindestens den Insider-Build zu testen und damit zu arbeiten? Ich weiß, dass Hersteller von System-Software sogar noch frühere Builds zur Verfügung gestellt bekommen als die Insider. Also sollen die sich nicht so anstellen.

Zudem deaktiviert sich der Defender wieder, sobald man eine eigene Sicherheitssoftware installiert hat.
 
@winman3000: Das MS andere Sicherheitslösungen komplett entfernt beim Upgrade, hat nichts mit der Kompatibilität zu tun. Denn die war z.B. beim Windows 10 Launch gegeben.

MS begründete es damals damit, dass eine im Hintergrund laufende Sicherheitssoftware beim Upgrade Probleme machen wird, da sie die Veränderung von Dateien und das Ausführen etlicher notwendiger Prozesse unterbinden würden. Kaspersky und Co. lassen es auch nicht mehr zu, diese komplett zu deaktivieren.
So macht es schon Sinn, diese zu entfernen und dass danach der Defender aktiviert wird, finde ich auch OK, besser als gar kein Schutz.

Was dann fehlte, war eine Info an den Nutzer, dass eben genau dieser Schritt vorgenommen wurde und dass wenn man wieder Sicherheitssoftware XY nutzen will, diese wieder selber installieren muss.
DANN und NUR DANN kann man von fairem Wettbewerb sprechen, denn dann hat der Kunde die Wahl, ob er nun beim Defender bleibt oder sich Kaspersky, Symantec oder was auch immer wieder installiert.

Das entfernen von Software, aus welchem Grund auch immer, ohne den Nutzer ausführlich zu informieren, ist schlicht Wettbewerbswidrig und das werden mit Sicherheit auch die eigenschaltete Behörden so sehen. Ob das aber zu (hohen) Strafen führen wird, wage ich zu bezweifeln.
Maximal wird MS auferlegt, eben genau so eine Info zu implementieren.
 
Zum einen "promoted" MS hier nix... über Edge oder Bing könnte man das sagen. Aber der Defender? Nicht wirklich offensichtlich angeboten.

Zum andern, wie soll denn bitte ein "gemeinsames besprechen" ablaufen? Wird doch sachlicher und koordinierter als ein Kindergeburtstag. Weis man doch, wie solche Gesprächrunden ausschauen :D

(nebenbei: ich darf Kaspersky in Netz einsetzen. Auch die Business-Lösung von denen ist extrem sperrig. Vor Upgrades/Updates muss man schon schauen, ob das auch wirklich funktionieren wird. Bis deren Software mit dem "Creators Update" von Win 10 lief, hats auch gedauert)
 
@tomsan: "Ihr System ist gegen Viren und Spyware geschützt" ist schon ein ziemlich großes Versprechen von Microsoft und eine klare Kampfansage an die Drittanbieter.

Der andere kritisierte Punkt ist, dass Microsoft Inkompatiblitäten erschafft und diese erst kurz vor Release den Drittanbietern bekannt macht, so bleibt zu wenig Zeit rechtzeitig das Produkt auf eine neue Windows-Version anzupassen.

Mich verwirrt die Beschwerde beim Bundeskartellamt etwas, die Missbrauchsaufsicht wird eigentlich eher als Verbraucherschutz verwirklicht und es geht nicht um Mitbewerber, die sich bedroht fühlen, wenn ich es richtig in Erinnerung habe.
 
@otzepo: Komisch... Norton hat damit keine Probleme. Bitdefender auch nicht. Andere Sicherheitslösungen benutze ich nicht.
 
@SunnyMarx: Es ist ja ziemlich egal ob die anderen Drittanbieter jetzt nicht rumheulen, soll doch die Kommission schauen was die davon halten. Ich habe mit meinem Post keine Stellung bezogen, sondern einfach nur erklärt was gemeint ist.
Halbes Jahr alter Artikel mit dem gleichen Inhalt: https://winfuture.de/news,94922.html

Waren Norton und Bitdefender zum Release von Windows 8/10 davon betroffen, wenn man von Win7 ein Upgrade durchgeführt hat?
 
@otzepo: Norton war betroffen, zeigte aber in einem Fenster den Hinweis, dass vor dem Upgrade auf Windows 10 ein Update für Norton geladen werden muss. Erst danach könne man das Upgrade auf Windows 10 starten.

Kurze Zeit später lud sich Norton das Update selbst, wenn es feststellte, dass Windows 10 installiert wurde.
 
Der Eugen mal wieder.

Die Beschwerden sind nicht neu, werden aber im sich immer wieder ändernden Gewand präsentiert. Diesmal haben sie nicht genug Zeit, die Ärmsten!

Richtig wäre:

Über die ehemaligen MSE (XP, Vista, 7) hin zum heutigen Defender hat sich bei Microsoft halt was getan (unter XP, Vista und 7 gab's auch einen Defender, der war aber nur ein Spywarescanner, der heutige Defender hat den alten Defender und die MSE vereint).

Die Zeiten, in denen Microsofts eigene AV-Lösung in Tests ganz schlecht abschnitten, bessern sich für Microsoft. Man liest mittlerweile sogar, daß Dritthersteller-AV-Lösungen mitunter sogar neue Lücken öffnen, selbst seriöse Betrachtungen empfehlen die Nutzung des Defender mittlerweile ausdrücklich!

Und:

Seit dem stärkeren Aufkommen des Internets (vor ca. 20 Jahren) hat Microsoft stets mit häufigen Virenbedrohungen gekämpft. Viel zu viele Menschen waren mit einem Windows-System ohne jeglichen AV-Schutz unterwegs. Dies und schlechte Treiber (BSOD) hat viel zum schlechten Ruf von Windows beigetragen. Nun liefert Microsoft einen hauseigenen AV-Schutz als Onboard-Lösung mit, damit zumindest von Haus aus ein Grundschutz vorhanden ist. Und der wird, zum Erstaunen vieler, immer besser. Und dann soll das nun auch nicht recht sein?

Aber vermutlich wird's infolgedessen demnächst einen AV-Schutz-Auswahldialog geben müssen!
 
@departure: Da kann Kaspersky routieren, wie er will... Ich bleib bei meiner Security-Lösung.
 
Bald kommt zur Browserwahl noch die Schlangenölwahl. Yeah!

Jetzt, da MS auch noch angefangen hat an Paint "rumzufummeln", meldet sich vielleicht auch noch Adobe zu Wort.
 
Ich halte Kasperskys Argumentation für völlig absurd. Nicht jeder, der Windows installiert, installiert sich gleich auch mal einen Antiviren-Software (Nerds ausgenommen). Genau aus diesem Grund ist es vollkommen richtig und wichtig, dass Microsoft in sein Betriebssystem zumindest einen rudimentären Schutz integriert. Wer dann noch besser geschützt sein will - wobei das ja auch nicht unbedingt immer stimmt - muss oder kann halt eine Third party Lösung installieren. Hier kann man MS keinen Vorwurf machen, eher im Gegenteil.
 
ein nackedai Betriebssystem wäre mal was, am besten ohne Explorer/Edge, Paint, Defender, Outlook Express, Uhr, Kalender, Bildbetrachter, Taschenrechner und schon gar nicht Media Player. Sonst verklagen bald alle Dritt-Anbieter Microsoft weil ihre Software keiner kauft. Noch bessere Idee: einfach bei der Windows-Installation Werbung einblenden für Dritt-Anbieter und da wäre Kaspersky und die anderen Drittanbieter glücklich. Wie bei der Browserwahl etc.
 
Wahrscheinlich brechen Kaspersky die Umsätze weg. Ich habe 4 Lizenzen von denen auslafen lassen bzw. zwei gar nicht bis zuende genutzt, weil ich immer wieder Probleme mit dem ******* hatte, besonders was interne Netzwerkfreigaben anging. Und ja, alles war richtig konfiguriert, Deaktivierung der Firewall brachte auch nichts. Es lag an Kaspersky, denn nach dessen Installation waren alle Probleme verschwunden. Seitdem nutze ich nur noch den Defender, und glücklicherweise scheint das vielen Experten zufolge gar nicht so doof zu sein. Dessen Performance ist meiner Erfahrung nach allerdings verbesserungswürdig.
 
Als Webentwickler hat man schon mit Kaspersky zu kämpfen da in jede Seite ein Script injiziert wird. Wer kennt das Problem auch?
Mir reicht der Defender, noscript, ublock und natürlich Brain.exe völlig aus.
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