Anders als erwartet: Apple und seine Pläne für faltbare Smartphones

Apple hat sich bislang noch geduldig aus dem noch jungen Markt der Foldables herausgehalten. Das bedeutet aber nicht, dass das Unternehmen aus Cupertino nicht darüber nachdenkt, diese Pläne zu ändern. Und offenbar aktiv ein Gerät mit faltbarem ... mehr... Smartphone, DesignPickle, Smartphones, faltbar, Faltbares Display, Faltbares Smartphone, foldable, Klapphandy, flexibles Display, Falt-Smartphone, Faltdisplay, Foldable Display, Falt-Display, Faltbare Smartphones, faltbares Smartphoe Smartphone, Smartphones, faltbar, Faltbares Display, Faltbares Smartphone, foldable, Klapphandy, flexibles Display, Falt-Smartphone, Faltdisplay, Foldable Display, Falt-Display, Faltbare Smartphones, faltbares Smartphoe

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Würde ich nur kaufen, wenn man optisch und haptisch keine Kompromisse zu nem aktuellen Smartphone machen müsste.

Am Idealsten wäre 1:1 der Formfaktor z.B. eines iPhone 13, nur dass man es entlang des Rahmens auf die doppelte Größe aufklappen könnte.

Das Gerät sollte dann aber auch in zugeklappten Zustand nicht dicker als ein aktuelles Smartphone sein.

Das sehe ich aber ehrlich gesagt noch nicht. Bis das umsetzbar ist, vergehen nochmal 10 Jahre, bis dahin wird es eben ein Kompromiss bleiben und die Geräte zumindest deutlich dicker und schwerer.
 
@Laggy: Wäre auch mein Wunsch. Nicht zu dick auftragen. Und dazu zählt einfach nicht dicker als aktuelle Geräte im geklappten Zustand.
 
@Laggy: Du willst auf 8-9mm quasi zwei Smartphones unterbringen, und das auch stabil ausführen? Geht klar, dann musst Du aber auf Kamera-Optiken und Akkus verzichten.

Ganz ehrlich, von euch hat anscheinend noch niemand ein Fold in der Tasche gehabt. Das Einzige(!) was stört, ist die Tatsache dass eine vernünftige Hüllenkonzeption derzeit eher schwierig ist.
Manchmal hab ich das Gefühl die Leute erwarten einen Nokia Communicator... aber hey, immerhin kenne ich jetzt jemanden der auf ~2000mAh Akku verzichtet nur damit sein Hand 8mm dick ist statt einem Zentimeter.
 
@Stamfy: Die Klappgeräte sind über 1,5 cm dick. Das ist deutlich zu viel.
Und ja 8-10 mm wäre vertretbar.

Natürlich macht das technisch Probleme. Aber vor 15-20 Jahren hätte auch keiner geglaubt, was auf 6,9 mm (iPhone 6) untergebracht werden kann..

Zumal die 6,9 mm beim iPhone (nur um mal bei dem Beispiel zu bleiben) noch mit LCD waren. Mit OLED sollten auch 5mm möglich sein. 2x 5 macht 10mm.
 
@Laggy: Das kann aus zwei vielleicht sogar aus drei Gründen schon garnicht funktionieren. Erstens wegen der Stabilität! Halbiere doch mal dein jetziges Smartphone um die halbe Stärke, Dann sehste was du da in der Hand hast. Außerdem muss der Akku irgendwo hin, und den so Flach zu bauen, bedeutet das die einzelnen Zellen im Inneren zuzüglich der Elektronik vom Akku fürs BMS und so weiter auf eine Größe zusammen schrumpfen müsste, von der selbst andere Branchen nur träumen können. Die restlichen Komponenten wollen auch irgendwo hin und die Kameras werden eher immer größer als kleiner um noch mehr Qualität heraus zu holen. Die Leuten beschweren sich aber heute schon über die Buckel hinten wo die Cam raus guckt. diese Buckel wären dann 3 mal so hoch von der Stärke wie das gesamte Phone. Von den ganzen anderen Komponenten und der Wärmeableitung fürs Board und CPU mal abgesehen. Sorry aber träum weiter ;-)
 
@USERWF: Daran ist überhaupt nichts unrealistisch. Siehe [re:1] von mir.
Mein iPad Pro aus 2017 hat sogar nur eine Dicke von 6,1 mm. und das trotz LCD.
Tausche das LCD gegen ein OLED und du bist bei 5mm ohne sonst was an der Technik zu verändern. Akku ist kein großes Problem. Die Energiedichte ist ausreichend, um damit zu "arbeiten". Den Rest holt man über die Jahre über die Effizienz der Chips eh wieder raus.

Klar die fettesten Kameramodule haben da nicht mehr drin platz. Aber ganz ehrlich. Mein altes Sony Ericsson Satio hatte auch nen 2cm Kamerabuckel (genaues Maß weiß ich nicht mehr) und die Kamera ist ne Kartoffel im Vergleich zu heute. Und schon damals hieß es. "Das ist physik, die Größe braucht man einfach, da führt kein Weg dran vorbei". Tja...

Am Ende gibt es immer Wege. Sonst wären wir heute nicht da wo wir sind.

Und ich habe ja auch nicht behauptet, dass so ein Gerät heute schon problemlos machbar ist. Aber in 10 Jahren? Ist mMn keinesfalls unrealistisch, eher sogar sehr wahrscheinlich, wenn du mich fragst.

Letztendlich finde ich es sogar wichtig, solche sagen wir "dekadenten" Anforderungen zu stellen, und auszuloten, was möglich ist, anstatt es sich einfach zu machen und zu sagen, wir schrauben einfach zwei Geräte zu einem zusammen, machen ein Scharnier drann und fertig ist die Kiste. Dadurch hast du zwar ein neues Gerät, aber keinen technischen Fortschritt erzielt. Sowas bringt uns nicht wirklich weiter.

Ich würde sogar behaupten, die Tatsache, dass Smartphones jedes Jahr leistungsstärker werden ("die Leistung braucht ja kein Mensch") und immer dünner werden ("lieber Dicker, dafür mehr Akku") hat dazu geführt, dass es heute sowas wie z.B. Smartwatches, kompakte IoT Geräöte oder Standalone VR Brillen gibt.

Gerade dein "Träum weiter" halte ich in der Hinsicht für entscheidend. Wie gesagt, ohne "träumen" wären wir niemals da wo wir heute sind.
 
@Laggy: Das iPad hat aber trotzdem deutlich mehr Volumen für die Komponenten.
War das Pro nicht eins der Geräte, welches man ziemlich leicht knicken konnte, weil die Aussparungen für Tasten, Antenne und Stift unvorteilhaft angebracht waren?
 
@floerido: Das Problem gabs primär beim iPhone 6 Plus. Aber ja, das iPad Pro aus 2017 kannst sicherlich auch leicht verbiegen. Muss aber sagen, dass ich schon oft drauf eingepennt bin. Nach fünf Jahren ist noch immer nichts verbogen.

Aber seitdem wird meines Wissens auch ein stärkeres Aluminium genutzt. Beim iPhone mittlerweile ja auch Edelstahl bei den Pro Modellen.
 
@Laggy: Hier eine "Veranschaulichung" zum iPad Pro.
https://youtu.be/hUBsxCcJeUc
 
Mal schauen wann Apple auf "faltbare Smartphones" ein Patent anmeldet.
 
Analysten-Modus activate:

Ich glaube nicht, dass sich faltbare Smartphones durchsetzen wie es einst das Barren-Handy und dann das Smartphone tat. Nicht alles was neu ist, ist eine Verbesserung - gar etabliert sich. Ich finde, dass Smartphones in seiner jetzigen Form (Klotz) schon die letzte Evolutionsstufe erreicht haben. Das aktuelle Galaxy S22 sieht im Grund aus wie das 5 Jahre alte Galaxy S8: Vorne Display, hinten Kamera. Die Sprünge von Veränderungen/neuen Funktionen marginalisieren sich jährlich. Klar, dies kann man auch über Autos, Türen etc sagen. Eben drum, diese Dinge sind formvollend. Es wird vielleicht einen Markt für Foldables geben, aber dieser wird meiner Einschätzung nach nieschig bleiben. Egal wie gut die Scharniere und Kabel werden, sie werden ein Foldable nie so solide machen, wie den uns bekannten Klotz, mit dem wir derzeit alle umherlaufen.

Denken wir 10-15 Jahre zurück. Was waren die Anforderungen an die damaligen Smartphones? Bessere Kamera, Display, mehr Leistung und erhöhte Stabilität. (Jeder zweite lief 2012 mit der Spider-App rum, heute kenne ich keinen mehr.) Die aufgezählten Punkte sind jetzt 2022 alle umgesetzt. Das Smartphone ist nun in seiner Form perfekt. Ein Foldable wird im Kontrast immer dicker sein, immer zerbrechlicher sein als ein reguläres Gerät.

Ich prognostiziere, dass das uns bekannte Smartphone-Klotz frühestens 2035-2050 (HALLO ZUKUNFTS-ICH) abgelöst wird, von irgendeiner Form von Wearables, wie Brille, Uhr, oder, was ich mir tatsächlich am ehesten vorstellen kann: ein 1-3mm dickes und vielleicht 5cm breites "Band", dass man anstelle der Uhr als zweite Haut trägt. Im Grunde ein sehr dünnes Smartphone, dass über eine Mischung aus AI Gesichts- und Spracherkennung interagiert. Es würde im Grunde genau das tun, was unsere derzeitigen Geräte machen, aber von dem loslösen, was wir als "Gerät" bezeichnen. Es ist mehr ein Mikro-Device, was nur noch als dünne Haut die Schnittstelle zu unserem digitalen cloud-Ich darstellt.

Zusammengefasst: Foldables werden sich meiner Meinung nach für die breite Bevölkerung nicht durchsetzen, da sie für den täglichen Gebrauch durch schlechtere Stabilität, mehr Gewicht und Masse dem klassischen Smartphone unterlegen bleiben werden. Anders ausgedrückt: ich glaube der Standard-Benutzer wird sich immer für ein etwas dünneres (alternativ mit mehr Akkulaufzeit), reguläres Smartphone entscheiden. Für den Power-User ist es auch nix, da dieser viel besser auf einem Subnotebook oder einen Tablet-Tastatur-Kombination arbeiten kann.

Foldables? In meinen Augen als Massengerät eine Totgeburt.
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