Amazon wirft mit Geld um sich, um Geschenke rechtzeitig zu liefern

Amazon ergreift offenbar ungewöhnliche und teure Maßnahmen, um den Warenfluss in Zeiten eines Mangels an Produkten und Engpässen auf den Lieferwegen weiter am Laufen zu halten. Der Konzern kauft unter anderem ganze Schiffsladungen an Ware und lässt sie ... mehr... DesignPickle, Amazon, shopping, E-Commerce, Logistik, Paket, Logistikzentrum, Pakete, Box, Amazon Logo, Paketdienst, Paketzusteller, Logistikunternehmen, Paketzentrum Amazon, shopping, E-Commerce, Logistik, Paket, Logistikzentrum, Pakete, Box, Amazon Logo, Paketdienst, Paketzusteller, Logistikunternehmen, Paketzentrum

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"So nutzt der Konzern unter anderem kleinere Häfen an der US-Westküste, um dort gecharterte Schiffe mit direkt aus China importierten Waren entladen zu lassen. "

Das heisst dann wohl, dass die anderen alle zu blöd sind und sich lieber vor den grossen Häfen in den "Stau" stellen. Und die Kosten für die "Nicht-Arbeit" natürlich auch noch auf die Kunden umlegen.

"Wer bei Amazon einen Container mietet, kann davon ausgehen, dass er nur rund ein Drittel des Preises zahlt, den andere Logistikfirmen derzeit berechnen."

Und ich kann mir nicht vorstellen, dass Amazon das ganze unter dem EK macht. Was dann wohl heisst, dass die anderne Logistikfirmen die Situation schamlos mit überhöhten Preisen ausnutzen - können sie bei normalen Kunden ja machen. Amazon spielt da aber wohl nicht mit...

Fazit: Wenn es so knapp wäre mit Transportkapazität könnte Amazon nicht einfach so Schiffe chartern - die wären dann nämlich schon unterweg und könnten von anderen um einiges mehr verlangen als von Amazon. Hört sich irgendwie alles nach künstlicher Verknappung an - oder ist einfach gelogen was man uns über die Probleme so erzählt mit zu wenig Schiffe, alles ausgebucht, können nirgends anlegen und müssen 30 Tage auf See warten... Offensichtlich reine Lügen.

Ach ja - das Problem mit zu wenig LKW Fahrer ist wohl auch eine Lüge oder Übertreibung. Oder bringt Amazon die Container mit Pferdekutschen aus dem Hafen?
 
@Stefan1979: So viel Lüge, wie Du hier vermutest, könnte man meinen, da hat ein Verschwörungsideologe an der Tastatur gesessen :D Ist bestimmt alles geplant von "denen da oben".

Es ist durchaus im Bereich des Möglichen, daß Amazon hier die Logistik knapp unter den Selbstkosten stemmt. Die denken halt ein wenig langfristiger als so ein 08/15-Unternehmen.
Ist nur ne persönliche Meinung und Vermutung, aber es kann sein, daß die sich sagen "Wir haben während der Pandemie so viel Gewinn gemacht und tun das unabhängig davon auch sonst außerhalb der Feiertage, da verzichten wir mal kurzfristig auf Gewinn und stehen dann nach Weihnachten als die Guten da, die geliefert haben und nicht wie die unfähige Konkurrenz, die das nicht konnte und aufgrund dessen vom Kunden künftig weniger in Anspruch genommen wird."
Ich würd's jedenfalls so machen.
 
@Asathor: Selbst wenn sie knapp unter Selbstkosten sind - 1/3 vom normalen Preis ist doch eine Hausnummer.

Und auf mein Hauptargument hast du gar nichts geschrieben ;-)

Wie konnte Amazon Schiffe chartern wenn man uns doch schon vor 1-2 Monaten erzählt hat, dass alles was schwimmen kann mit Containern unterwegs ist. Es dürfte keinerlei freie Schiffe zu chartern geben... Oder LKW Fahrer die man einstellen kann. Oder Häfen zum entladen.
 
@Stefan1979: indem sie mehr bezahlen. und schwupp, ist für die anderen kein schiff frei, dafür hat amazon eins.
 
@Stefan1979: Naja, vielleicht gibts für andere keine Schiffe mehr, weil eben amazon den Markt leer gefegt hat und zwar rechtzeitig. Würde auch erklären, warum sie jetzt noch recht niedrige Preise verlangen, obwohl sie das eigentlich nicht müssten und könnten jetzt Satte gewinne einfahren. Das war aber noch nie die Strategie von Amazon. Amazon investierte schon früh immer sehr viel in die Kundenzufriedenheit, weil einfach da der Schlüssel zum Erfolg liegt.
 
@Stefan1979: Amazon chartert derzeit Massengutfrachter, weil nicht genügend Containerschiffe vorhanden sind. Das ist schon ein kleiner Unterschied. Das sind eben nicht die üblichen Schiffe. Die transportieren sonst Kohle, Eisen, Getreide und andere unverpackte Rohmaterialien.
 
@Stefan1979: Amazon war lange bekannt dafür, zwecks Wachstum und Kundenbindung sogar alle Gewinne zu opfern - bei so einer Gelegenheit: Warum nicht bewährte Strategien rausholen?
 
@Stefan1979: Nicht jede Lösung ist skalierbar. Amazon mag zwar ein (extrem) großer Online-Händler sein, der Anteil am globalen Warenhandel ist aber dennoch überschaubar.

Eine handvoll größerer Schiffe kann man mal an einem anderen Hafen abfertigen, das bringt Redereien wie Evergreen oder Maersk aber nichts, die auf ganz anderen Skalen arbeiten - größere Schiffe, mehr Schiffe, engerer Takt. Zudem sind das komplexe Transportketten bis zum Empfänger. Wenn Amazon für sich ein Schiff chartert, ist das ein vertretbarer Aufwand. Die unzähligen Kunden der Redereien müssen die Container von den kleineren Häfen dann aber auch erst einmal dahin bekommen, wo sie die brauchen und andere Kunden ihre Container zum Ausweichhafen, die dann nach Fernost gehen.
 
So läuft Weihnachtsgeschäft. Früher bin ich in die Stadt gefahren zur Quelle oder Brinkmann um Weihnachts Geschenke zu kaufen.
Inzwischen sind Quelle und Brinkmann pleite wegen schlechtem Kundenservice.
Der Kundenservice war damals grauenhaft wegen etwas reklamieren.
Ich stehe in der Warteschlange vor der Retoure-Abteilung eine Stunde lang. Bis ich endlich dran komme.
Und bekomme schlechte Nachricht.
Heute kaufe ich bei Amazon, weil Kundenservice steht bei Amazon an erster Stelle und alles geht schneller.
 
@leander: Das mit dem Kundenservice bei Amazon läuft auch nur so lange gut, bis es mal zu einem Problem kommt. Ich habe Anfang des Jahres ein Mac Mini bestellt und diesen dann zurück gesendet, da ich merkte, dass es doch nichts für mich ist. Monate später meinte Amazon dann, dass ich das falsche Produkt zurück gesendet hätte und man "freundlicherweise" das falsch zurück gesendete Produkt vernichtet hätte. Ich sollte danach nochmal das richtige Produkt zurück senden, sonst würde man mir das Produkt in Rechnung stellen.

Was ich natürlich nicht konnte, da ich bereits das richtige Produkt zurück gesendet hatte. Der oft gelobte, deutsche Support half da auch nicht. Denn dafür sind "Experten aus UK" zuständig, welche bisher auf keine meiner Mails antworteten. Eine Telefonnummer besitzt dieses Expertenteam auch nicht.

Daraufhin habe ich alle Zahlungsmittel aus meinem Amazon Account entfernt, um sicher zu gehen, dass sie den Betrag nicht abbuchen.

Und nein, ich habe nichts falsch gemacht und bin auch seit über 10 Jahren Amazon Kunde. Das hat sich aufgrund dieses Vorfalls jedoch geändert.
 
@Sterneneisen: Hm das klingt echt mies. Aber ob da ein anderer Shop so kulant wäre einfach ein >800€ Gerät zu ersetzen wenn er der Überzeugung ist dass nur Quatsch zurückgesendet wurde…
Weiß ich grad auch nicht so recht wer da haften sollte, wer da überhaupt irgendwas beweisen kann. Im Zweifel geht man wohl davon aus dass ein großes Unternehmen es nicht nötig hat einen Kunden random um ein Artikel zu prellen, es von Käufer Seite aber schon öfters vorkommt. Jedem Kunden einmalig kulant eine tausend Euro Fake Retoure zuzugestehen wird auch teuer. Auch bei Käufen von privat ist es das unlösbare Problem, dass beim ein/auspacken und der Übergabe an den Beförderer kein Notar daneben steht.
 
@jackii: Was wirklich passiert ist, kann ich natürlich auch nicht bewerten. War es ein Fehler bei Amazon, hat ein Amazon Mitarbeiter das Produkt entwendet oder vielleicht ein Mitarbeiter beim Versand? Keine Ahnung.

Angeblich macht Amazon wohl von jeder Retoure ein Video, wenn sie geöffnet wird. Ich habe natürlich kein Video gemacht, wie ich es einpacke. Wer macht das schon, wenn es jahrelang gut ging?

Ich will damit nur sagen, dass bei Amazon auf dem ersten Blick alles super kundenfreundlich funktioniert. Aber sobald ein Prozess mal schief geht, gibt es keine Reaktion mehr und man wird vor vollendete Tatsachen gestellt.

Ich möchte Amazon jetzt auch nicht schlechter darstellen als es ist. Schließlich war ich über 10 Jahre zufriedener Kunde.

Allerdings hat dieser Vorfall eben das Fass zum Überlaufen gebracht. Schon die letzten zwei - drei Jahre hat mich diese Flut, der immer gleichen, billigen China Produkten mit falschen 5 Sterne Bewertungen gestört.
 
@Sterneneisen: Das ist ja mal echt übel. So eine Situation war bisher außerhalb meines Vorstellungsvermögens. Hab nun mal ein bisschen gegoogelt und das scheint doch öfter vorzukommen, man liest dabei gehäuft von Apple Produkten.

D.h. in Zukunft: Teure Rücksendungen auch an Amazon nur mit Zeugen einpacken.

Interessant auch zu lesen, welche Möglichkeiten man in so einer Situation hat und wie Amazon teilweise drauf reagiert, z.B. mit Kontosperrungen und Inkassobüros.

Was in so einer Sitution letzendlich gemacht werden kann, was auch erfolgreich ist, ist schwierig, weil Amazon einfach so mächtig ist. Ich würde mich darum mal an eine Verbraucherschutzorganisation wenden.

Evtl. ist es sinnvoll Strafanzeige zu stellen, denn wenn du das richtige Geräte verschickt hast, bei Amazon aber das falsche Gerät angekommen ist, dann hat es unterwegs jemand gestohlen oder Amazon versucht dich zu betrügen.

Außerdem: Wenn Amazon das eingesandte Gerät vernichtet hat, dann ist auch fraglich auf welcher Rechtsgrundlage, denn schließlich gehört es ihnen nicht. Ich bin mir da nicht so sicher, ob sie mit einem falsch eingesandten Artikel beliebig umgehen könnten, könnte ja auch sein, dass man sich irrt und was richtig wertvolles verschickt.

Je nachdem was du gezahlt hast, wäre ggfls. ein Anwalt ratsam, manche Unternehmen reagieren erst, wenn sie "offizielle" Post bekommen.

Ich hatte so ein Problem zum Glück noch nicht, schicke aber auch nur sehr wenig zurück. Aber gut zu wissen, dass man das in Zukunft beweissicher machen sollte.
 
@feinstein: Ja, wie ich Jackii auch schon schrieb, kann ich leider nur Vermutungen anstellen, was wirklich mit der Retoure passiert ist.

Die Art und Weise, wie Amazon damit umgeht, finde ich alles andere als gut. Ich kann mir gut vorstellen, dass Amazon nach deutschem Recht, nicht einfach "falsche" Retouren vernichten darf. Schließlich gibt es auch ein Gesetz, das untersagt, dass neuwertige Retouren vernichtet werden dürfen.

Aber wer sagt, dass da etwas neuwertiges zurück gekommen ist? Vielleicht hat ein Mitarbeiter in der Retoure auch den Mac Mini durch ein paar alte Schuhe ersetzt? Das kann ich leider nicht einsehen.

Angeblich macht Amazon bei jeder geöffneten Retoure ein Video. Dieses hat man mir bisher aber nicht gezeigt. Generell habe ich schon lange nichts mehr gehört von Amazon.

Danke für die Tipps. Ich hoffe, dass ich keine davon anwenden muss und sich alles im positiven klärt.

Und ab sofort werde ich auch von jeder teuren Retoure (sollte das mal wieder vorkommen) auch ein Video machen und einen Zeugen dazu holen.
 
@Sterneneisen: Ich hab mir vor einigen Jahren die Apple Watch 4 geholt. Einmal bei Amazon bestellt und einmal bei einem anderen Händler. Bei Amazon kam die Ware vorher an und ich habe sie dann benutzt. Jedoch hatte ich dann natürlich eine zweite. Also habe ich die zweite Apple Watch bei Amazon zurückgesendet (OVP und ungeöffnet). Da kam dann sofort eine Meldung zurück, dass ich ihnen das falsche Produkt geschickt habe. Hat auch gestimmt, sie haben von mir ja das gleiche Produkt zurück bekommen nur neu und OVP. Meine Apple Watch hatte ich damals schon eine Woche in Benutzung. Ging dann solange, dass ich die Andere Uhr wieder zurück bekommen habe und die "gebrauchte" zurücksenden musste. In der Zeit habe ich die gebrauchte schon ca. 1 Monat benutzt und hatte dann quasi wieder eine neue Uhr zurück und die gebrauchte ging an Amazon, so wie sie es wollten.

Also man muss schon sagen, dass sie sehr kulant sind und der Kundenservice trotzdem Top ist. Hatte schon einige Sachen und es war immer sehr schnell erledigt und perfekt gelöst.
 
Amazon verlangt inzwischen bei Konsolenspiele 3,99 Euro Versand nach Österreich, auch für Prime Kunden. Zum Ärger das es nichtmal Pünktlich ankommt und keine Sendungsnummer hat. Verkäufer umd Versender ist Amazon.
 
@mach6: Irgendwie müssen ja die ganzen Kundenservice "Geschenke" ja refinanziert werden.
 
@Akkon31/41: Mit Wachstum.
 
@FatEric: Richtig. Nur irgendwann ist das Spiel vorbei und auch der letzte Zulieferer ausgeblutet.
 
@Akkon31/41: Wenn ich das oben da aber richtig lese, verzichtet man auf Gewinne und bezahlt den Zulieferern richtig Geld. Was ist da jetzt mit ausbluten gemeint?
Außerdem verstehen viele den Wachstumsbegriff falsch. Solange man Prozesse optimieren kann, neue Dienstleistungen anbieten kann und mit Innovationen um die Ecke kommt, gibt es Wachstum. Mit dem Versenden von Waren verdient Amazon kein Geld. Es sind die Dienstleistungen und andere Innovationen.
 
@FatEric: Wenn ein Kunde einen TV für 1000 Euro kauft, und dieser beim Versuch, ihn an die Wand zu tackern, herunter fällt, und der Kunde den dann reklamiert und sein Geld zurück bekommt, was glaubst du, wer letztlich für den Schaden gerade steht? Kleiner Tipp: Es ist nicht Amazon. Denn die reichen das an die Zulieferer/Hersteller weiter. Wenn da irgendwann ein Schwellenwert erreicht ist, weil die Leute immer sorgloser werden, wird Amazon nicht mehr beliefert. Denn kein Hersteller/Zulieferer möchte wegen dem "Kundenservice" pleite gehen. Ich kenne Leute, die sich über Amazon als Verkäufer probiert haben. Alle sind an dem Kundenservice gescheitert weil die Kunden absolute Narrenfreiheit haben.
 
@mach6: In Österreich ist halt Amazon bisher kaum vertreten und fast alles läuft über Deutschland. Wer liefert denn in Österreich aus? Kann ja sein, dass die Kosten dafür in Österreich zu hoch sind.
 
@FatEric: In Österreich fast alles durch die Post.at. Ist auch erst seit einigen Jahren, dass sie für Spiele Versandkosten verlangen. Da bestell ich lieber bei Mediamarkt und dort zahlt man keine Versandkosten bei Spielen.
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