Wiederverwendbare Rakete: Auch die ESA steht vor dem Durchbruch

Wiederverwendbare Raketenstufen sind durch SpaceX bekannt gewor­den, aber auch andere Hersteller arbeiten an solchen Systemen. Ariane­space, der Launcher-Lieferant der europäischen ESA, hat jetzt einen wei­teren Schritt in diese Richtung geschafft. mehr... Rakete, Esa, Launcher, Ariane Bildquelle: Arianespace Rakete, Esa, Launcher, Ariane Rakete, Esa, Launcher, Ariane Arianespace

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Das neue Triebwerk ist also deutlich billiger zu fertigen? Nun, bei einer Wiederverwendbarkeit spielen die einmaligen Herstellungskosten irgendwie nicht mehr so die große Rolle, oder? Der ganze Bericht ist relativ inhaltsleer. Das ist ausdrücklich keine Kritik am Einsender. In diesem Zusammenhang von einem großen Schritt Richtung Wiederverwendbarkeit zu sprechen, ist meiner Meinung nach extrem weit hergeholt. Und soll wohl andeuten das man dicht dran ist am Konkurrenten SpaceX. Was real überhaupt nicht der Fall ist. Die aktuelle Ariane 6 ist gegenüber einer Falcon 9 viel zu groß und viel zu teuer.
 
@KnolleJupp: Wieso einmalige Herstellung? Es wird ja bestimmt nicht nur eine Rakete gebaut. Und die sind ja auch nicht unendlich wiederverwendbar. Die Falcon 9 von SpaceX hält etwa 100 starts durch.
 
Methan aus Treibstoff? Biosprit? :D
 
@frust-bithuner: Du meinst Methanol.
 
@Torchwood: in der Unterüberschrift steht Methan
 
@frust-bithuner: Ja sicher, es geht ja auch um Methan. Aber du schriebst was von Biosprit, und der hat mit Methan nichts zu tun.
 
Die "wiederverwendbaren Raketen" ist aber immer noch ein teures Vergnügen.Es ist ja nicht so das bei den Raketen nur der Sternen-Staub abgewischt wird und die Dinger wieder losfliegen.Das soll sich erst bei der 10.Wiederverwendung der Rakete rechnen.
 
@malocher: Was die raumfahrt tatsächlich bräuchte wäre ein besserer Trteibstoff der mehr Nutzlast pro Tonne Treibstoff transportieren kann. Dass mit den wiederverwertbaren Raketen ist reine Makulatur.
Man stelle sich vor, man fährt von München nach Hamburg und zurück und jedes mal wird der Motor des Autos getauscht. Kein Mensch würde auf so eine hirnrissige Idee kommen.
Eine wiederverwendbare Rakete kann nur eine vorübergehende Teillösung sein.
Um Satelliten in den Orbit zu schiessen, mag das ja ausreichen. Feste, bemannte Stationen auf anderen Himmelskörpern kriegt man so aber nicht hin.
 
Horst Lüning hat ein ca. einstündiges Youtube Video zu den aktuellen Weltraum-Phantastereien vor einigen Tagen vorgestellt. ziemlich sehenswert. Um das mal abzukürzen, bis auf wenige Anwendungsfälle bei denen hohe Lasten in All transportiert werden müssen hat Europa und USA fertig. Sie sind träge, und unwirtschaftlich und im Allgemeinen viel zu teuer. Die Zukunft der Weltraum-Missionen gehören Privatunternehmen wie SpaceX die schon heute eindrucksvoll beweisen dass sie nicht nur viel schneller sind sondern auch wirtschaftlich viel attraktiver sind.
Der Staat kann hier bestenfalls noch als eine Art Versicherung oder Geldgeber gesehen werden für utopische Kosten wie bemannte Raum-Missionen die ein Privatunternehmen kaum stemmen kann (z.B. Mars-Expeditionen). Man sieht ja bereit sdie Kooperation zwischen Nasa und SpaceX. Europa sehe ich da überhaupt nicht mehr.
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