Google Stadia auf Talfahrt: Destiny 2 verliert die Hälfte seiner Spieler

Nur zwei Monate nach Marktstart des Spiele-Streaming-Service Google Stadia verzeichnet das "kostenlose" Shooter-MMO Destiny 2 einen sig­ni­fi­kan­ten Rückgang der Spielerzahlen. Weniger als die Hälfte der sowieso schon überschaubaren Stadia-Gamer ... mehr... Gaming, Spiele, Streaming, Games, Mmo, Online-Rollenspiel, Google Stadia, cloud-gaming, Spiele-Streaming, Destiny 2 Bildquelle: Google / Bungie Gaming, Spiele, Streaming, Games, Mmo, Online-Rollenspiel, Google Stadia, cloud-gaming, Spiele-Streaming, Destiny 2 Gaming, Spiele, Streaming, Games, Mmo, Online-Rollenspiel, Google Stadia, cloud-gaming, Spiele-Streaming, Destiny 2 Google / Bungie

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Es wäre wesentlich einfacher, Stadia auszuprobieren, wenn das Preismodell attraktiv wäre. Kurzfassung: "Netflix für Spiele". Das Geschäftsmodell von Netflix lädt zum Ausprobieren ein und wenn die Leistung stimmt, wäre man auch eher geneigt, zu bleiben. Stadias aktuelles Geschäftsmodell lädt eher zum Abwarten ein, was draus später wird.
 
@Kirill: Das wirst du aber eben zu dem Preis jetzt und auf absehbare Zeit nicht bekommen - auch weil der technische Aufwand und somit die Kosten für Spielestreaming halt deutlich höher ist, als für reines Videostreaming. Du kannst dich jetzt nur entscheiden, ob du lieber Geld für das "unbegrenzte Angebot" in Form von Gamepass, Origin Access und Co ausgibst oder eben dafür, dass es von fremder Hardware gestreamt wird. Für beides zusammen dürfte sich derzeit die Abo-Bereitschaft zum zu erwartendem höheren Preis schlicht nicht lohnen. Wäre also sicher einfacher, aber bis wir da ein ernstzunehmendes Angebot sehen, wird noch einige Zeit ins Land ziehen. Vielleicht wird das ja sogar Valves "großer Gegenschlag", denn mit Remote Play (Together) haben sie ja zumindest schonmal die grundlegende Technik parat, den Spielekatalog ebenfalls und die Serverstruktur vermutlich ebenfalls. Nur sind die verständlicherweise zumindest derzeit wohl noch nicht begeistert davon, eine Spieleflat anzubieten.
 
@NewRaven: Ich sagte "Geschäftsmodell", nicht "Preis". Und zwar weil es mir um das Geschäftsmodell geht und nicht den Preis! Ein Netflix für Spiele müsste ganz klar teuerer sein, als Netflix für Videos (also hat das Original-Netflix), weil der Aufwand für den Anbieter um einiges höher ist. Ich wäre auch gern bereit, Stadia zu einem höheren Preis auszuprobieren, wenn es das Geschäftsmodell von Netflix für Spiele hätte. Weil es mir um das Geschäftsmodell geht. Hast du langsam verstanden, dass ich hier vom Geschäftsmodell rede und nicht dem Preis?
 
@Kirill: Und das ist auch super. Aber allein DU kannst das "Netflix für Spiele" ja nicht finanzieren, deshalb wird der Markt untersucht... und vermutlich hat diese Untersuchung ergeben... du bist da halt in der Minderheit. Und damit hat man dann eben kein "tragfähiges Geschäftsmodell", wäre es anders, hätte es schon jemand in Angriff genommen, insbesondere eben Google, die Stadia ja erst kürzlich gelauncht haben und sich somit ziemlich sicher darüber informiert haben, was für die den besten Kosten/Nutzen-Faktor bringt.
 
@NewRaven: Eine Einzelperson könnte einen Streamingdienst niemals finanzieren, daher rechnet sich Streaming auch am ehesten für den Anbieter, wenn möglichst breite Massen mitmachen, was wiederum besser funktioniert, wenn das Geschäftsmodell zum Ausprobieren einlädt, anstatt abzuwarten, was bei Stadia aktuell der Fall ist. Kannst du mal aufhören, das Thema zu wechseln? Du bist kein Politiker (hoffe ich mal), also hast du es auch nicht nötig, zu Trolltaktikten zu greifen.
 
@NewRaven: Wieso soll er in der Minderheit sein?
Gabs schon mal ein Netflix für Spiele, das nicht funktioniert hat, woran man das gesehen hat?
Meiner Meinung nach ist genau deren Geschäftsmodell aktuell das grosse Problem. Anstatt die ganze Plattform kann man nur die Hardware mieten und muss das Spiel kaufen. Das läuft dann so lange, wie das Angebot existiert.
Wenn man wenigstens eine digitale Version herunterladen könnte, um es im zweifelsfall auch lokal spielen zu können, wäre was anderes
 
@glurak15: Stadias Motto ist, Streamen,
sodass man keine Hardware braucht, daher
passt das lokale nicht so ganz?
 
Wie kann es eine "Talfahrt" geben wenn es niemals einen Berg gab?
 
@LMG356: Vom Hügel in den Abgrund! :-)
 
@LMG356: "Du hast schwach angefangen und stark nachgelassen." - Dieter Bohlen
 
@happy_dogshit: Wohl eher Stefan Stoppok - Dumpfbacke.
 
@LMG356: Wenn die Talsohle unterhalb NN liegt.
 
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Serienjunkies-haben-schlechte-CO2-Bilanz-article21363869.html

Wenn man bedenkt, dass beim Game-Streaming die Bandbreitenauslastung noch viel gewaltiger ist, als beim Video-Streaming, müsste man allein schon aus dem Gesichtstspunkt der Klimaschädlichkeit Spiele-Streaming eine Absage erteilen.
 
@Fleischmann: Wenn es danach geht, dürften wir alle nur noch draußen Fußball spielen. CO2-Neutral in Trikos aus Fairtrade...
Ich lass mir meinen Lebenstil nicht vermiesen, weil ein paar Ökofaschisten meinen, nun alles auf die CO2-Waage legen zu müssen. Ich schone die Umwelt wo ich kann. Und wo nicht, dass entscheide ich immer noch selbst.
 
@Kobold-HH: Täte so manchem (mich nicht ausgeschlossen) gut, draußen Fußball zu spielen. Es hält den Körper fit und fördert soziale Kompetenz.
 
@Der Lord: Dem stimme ich zu und nehme mich da auch nicht aus. Aber ich habe Haus und Garten und verbringe dort viel Zeit. Doch Abends dann auf dem Sofa, ist die Energiebilanz egal. Und Sozialkompetanz kann man auch mit anderen beim Spielen lernen und üben. Es darf jedoch keine toxische Commutiy sein.
Ich spiele viel mit Freunden online. und mit Freunden meine ich nicht irgendwelche "Friends" die ich noch nie gesehen habe.
 
@Kobold-HH: Warum dann die "Ökofaschisten"-Keule?

Abgesehen davon, dass ich die Frage nach dem CO2-Footprint des Spielestreamers im Vergleich zum herkömmlichen Online-Spieler legitim und interessant finde (mich würden hier mal Zahlen interessieren) und die Frage, ob es nicht besser wäre (sofern es noch ginge), in die Videothek zu laufen (LAUFEN! Nicht das SUV anschmeißen! :P) statt zu streamen.

Das Problem hierbei ist natürlich, dass man Menschen begegnen müsste. Echten Menschen! Menschen, die mit einem reden würden! Das könnte natürlich für den modernen Menschen (also ab 1990 geborene) zum Problem werden. ;)

Nein, ernsthaft: Ich habe Netflix und Amazon Prime und werden beides nicht der CO2-Bilanz wegen kündigen. Mit dem Blick auf das Spielestreaming sollte man die Frage nach der Ökobilanz trotzdem stellen. Niemand sprach schließlich übers Online Gaming an sich. Es ging explizit ums Streaming.

Es ist nicht nur die Bandbreite, es ist hier auch (vermutlich in höherem Maße als beim Videostreaming) die Rechenleistung und der damit verbundene Energieverbrauch. Vielleicht überrascht uns das Streaming hier aber auch, weil eben nicht jeder Gamer einen Monster-PC braucht (185 W für die CPU, 280 W für die GraKa, das Ganze x 8000 User bei Stadia - da kommt auch was zusammen). Wenn man seinen alten Rechner dann noch länger nutzen kann und nicht ständig aufrüsten muss, ist die Angelegenheit evtl. sogar nachhaltiger.

Die "Ich lasse mir nichts vermiesen, weil Ökofaschisten"-Argumentation funktioniert jedenfalls nicht. Ich denke, das kannst Du besser.

Fleischmanns Argumentation fehlt nebenbei die Evidenz in Bezug auf das Streaming von Spielen. Eine schlechte Ökobilanz hier bedeutet nicht eine schlechte Ökobilanz da. Ohne Zahlen über das Spiele-Streaming im Vergleich zum konventionellen Online Gaming ist auch das pauschale Absage erteilen müssen eher populistisch.

In Sachen Sozialkompetenz sind wir uns übrigens im Grundsatz einig. Trotzdem würde ich genau deswegen so manchen gerne auf den Fußballplatz schicken - Smartphone bitte am Eingang abgeben.
 
@Der Lord: Den Leuten die Videostreaming, und zukünftig eventuell das Streamen von Videospielen, verbieten wollen, geht es aber nicht um die Frage, ob es eine Überraschung bei der Recheneffizienz (Performance pro Watt) geben könnte.
Deren einfache Lösung ist: Verbieten bedeutet null Watt und damit CO².
 
@AhnungslosER: Wer sprach eigentlich von verbieten? Wenn ich Fleischmanns Worte nehme, sollte man als User dem Spielestreaming eine Absage erteilen, wenn man umweltbewusst ist.

Aber wie gesagt fehlen für das Spielestreaming die Daten.

Nebenbei würde "Verbieten bedeutet null Watt und damit CO2" auch bedeuten, das Offline-Gaming zu verbieten. Verbraucht nämlich auch Energie.
 
@Der Lord: Und du glaubst allen Ernstes offline-Gaming ist vor den Forderungen radikaler Umwelt-Fanatiker sicher? Dürfte nur noch eine Frage der Zeit sein.
 
@Der Lord: Fußball zu spielen und fördert soziale Kompetenz, das ist aber nicht der gleich fussball wie "Attacke auf Schiedsrichter", "Wüste Schlägerei: Bambini-Spiel in Solingen von der Polizei abgebrochen" oder "Fußballspiel nach Schlägerei abgebrochen: zwei Verletzte"
Mit sozialer Kompetenz hat dieses Spiel soviel zu tun wie VW mit Umweltschutz
 
@Eziens: Volle Zustimmung. Die Frage ist, wer in diesen Fällen vergessen hat, soziale Kompetenz zu vermitteln.

Mit sozialer Kompetenz habe für mich schon die Spiele, bei denen nur Pyro fliegt, so wenig zu tun wie die deutsche Autoindustrie mit Zukunftsorientierung.
 
@Kobold-HH: Durch die stärkere Aktivität der Muskel verbrennt ein Fußballspieler mehr Kalorien als der Couch-Potato und erzeugt somit mehr CO2.
 
@Fleischmann: Das ist zu kurzfristig gedacht...weißt du wie schlecht die Energiebilanz und wie umweltschädlich es ist, dass jeder Zuhause seine eigene Hardware hat? Oder das eigene Auto? Oder mal ganz weit aus dem Fenster gelehnt: das eigene Klo? Das ist alles Luxus, auch wenn wir mittlerweile ein eigenes Klo (aus gutem Grund) als grundlegend betrachten. Aber würden wir das alles teilen, wäre das deutlich besser für die Umwelt. Wenn wir schon dabei sind, Einfamilienhäuser gehören demnach auch verboten und Autos müssten prinzipiell per Car Sharing verfügbar sein. Fast alles, was wir heute so "selbst besitzen müssen" ist ein Luxus, dessen Preis irgendjemand tragen muss.

Ich ziehe die Linie ab wann es sinnvoll wird den Luxus zu beschneiden und auf die Umwelt zu achten hier: Mein altes Auto fährt noch so lange rum, bis es verschrottet werden muss. Einen Neuwagen zu produzieren belastet die Umwelt deutlich mehr, als wenn mein Euro 5 Diesel noch ein paar Jahre länger rumfährt.
 
@bigspid: Und Du meinst wenn sich die Menschen ein Klo mit anderen teilen, nicht mehr so viel Müssen als wenn Sie ihr eigenes haben ?
 
@Alphawin: Das ist natürlich übertrieben gesagt :D Aber ich meine eher dass die Infrastruktur dann nicht x Mal aufgebaut und gepflegt werden muss. Dass heute aber kein Umweltschützer nach Massentoiletten schreit, aber gegen Streaming wettert zeigt einfach nur, dass die ihre Komfort-Grenze anders gesetzt haben.
 
@Fleischmann: Endlich mal ein "Argument" gegen auch das steigende TV Streaming während es Sat, Kabel und DVB-T gibt. Aber das Verständnis worüber was läuft verliert sich die letzten Jahre leider immer mehr.
 
@c[A]rm[A]: Die Belastung durch TV-Streaming etwa bei MagentaTV hält sich aber für die Infrastruktur in Grenzen. Das Signal wird ja als Multicast übertragen.
 
@c[A]rm[A]: Denke mal das das Streamen vom TV besser ist als Kabel- und Atenen TV,
Beim Streamen muss man nur den aktuellen Kanal/Sender Streamen den man gerade sieht und nicht alles Kanäle/Sender zusammen.
 
ich denke eher dass die sinkenden zahlen in destiny 2 mit der größeren Auswahl an kostenlosen (Pro) Spielen zu tun hat.

destiny 2 war als release game jedem frei zugänglich, jeder wollte es mal testen. ich habe es auh gespielt, mir erschließt sich aber kein sinn 30 magazine in irgendein monster zu ballern.

durch das pro abo stehen den spielern jetzt destiny 2, tomb raider, rise if the tombraider, thumper und farm simulator bereit. zusätzlich waren viele pay games stark reduziert.

die Leute haben also einfach eine größere Auswahl und dementsprechend verteilen sich die nutzer einfach auf die verschiedenen Games.
 
@unique_64: Was dann aber wieder soviel heißt wie, seit dem Start von Stadia sind keine neuen Nutzer dazu gekommen.
 
@spitfire2k: nein, auch neue nutzer haben mehr spiele zur auswahl. ich habe praktisch seit der ersten woche kein destiny mehr gespielt.

also müsste ich laut dieser Statistik den stadia dienst verlassen haben.
tatsächlich spiele ich aber tomb raider, gylt, grip und sogar just dance. das wechselt aber eben nach lust und laune. trotzdem verbringe ich mehr zeit mit stadia als vorher.
 
@unique_64: sehe ich genauso. Und wenn man Mal Vergleicht mit den anderen Plattformen, da hat destiny 2 auch stark verloren, viel mehr als absolute Zahl als bei Stadia. Das einzige was die Statistik zeigt, ist dass Stadia an sich noch nicht groß ist, aber kann ja noch wachsen ? ich hab auch nur kurz in destiny rein geschaut, spiele aber seitdem Red Dead Redamtion 2...
 
Ich habe Stadia und Destiny 2 angespielt.
Jetzt wurde aber Borderlands 3 endlich freigeschaltet und so spiele ich natürlich das Spiel auf das ich gewartet habe.
-> Mehr Spiele = weniger Destiny Spieler
 
@Prekariat: und bei borderlands immer noch die alter version
 
@BonnerTeddy: Leider ja aber das wird noch.
Wir sind hier auf einer Technik Seite und so viele hier verteufeln neue Technik. Erschreckend ...ist ja nicht so als hätte ich ein iPhone gekauft... Oo
 
Ich bin davon überzeugt, dass das Medium Streaming nicht der Grund für den Misserfolg ist. Die leute wollen kein weiteres geschlossenes Ökosystem. Wäre dieser Service von Sony, Microsoft oder Nintendo gekommen und somit an deren klassisches Angebot gekoppelt, wären meine Spiele, Trophäen, Freunde etc. einfach auch in der Streaming Version vorhanden, der Erfolg wäre sicherlich grösser gewesen. Es ist zu spät für ein weiteres Ökosystem. Playstation Now ist zwar von Sony, es ist aber halt mehr sowas wie ein ausführlicher Test und kann im Gegensatz zu dem was mir die Konsole bietet nicht mithalten - und die Konsole kostet ja nicht viel. Warum sollte ich dann in die Cloud umziehen?
 
Stadia auf Stalfahrt, weil nun die Hälfte der Spieler eines kostenlosen Spiels, dieses nach anzocken nicht mehr weiter spielen?

Aha! :D
 
Wie kommt man dazu, einen Dienst anhand eines
Games einzuschätzen?

Was ist mit den Leuten, die nicht Destiny zocken sondern
irgendwas anderes?

Da kommen einige Newsanbieter ernsthaft dazu,
einen Dienst anhand EINES Spiels zu werten!!

Wie kommt ihr dazu? Was habt ihr gesoffen, um
auf so eine Idee zu kommen???
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