Elon Musk: The Boring Company ist mit Las Vegas-Tunnel 2020 fertig

Mit dem Unternehmen The Boring Company will Elon Musk den Tunnel­bau revolutionieren. Jetzt hat der Unternehmer angekün­digt, dass man die ers­te Auftragsarbeit im nächsten Jahr fertigstellen will, dann sollen die Arbeiten an einem Tunnel unter Las ... mehr... Elon Musk, Verkehr, Transport, The Boring Company, Tunnel Bildquelle: Boring Company Elon Musk, Verkehr, Transport, The Boring Company, Tunnel Elon Musk, Verkehr, Transport, The Boring Company, Tunnel Boring Company

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Ich dachte, in den Hyperloops sollen Kapseln verkehren? - Jetzt auf einmal doch Teslas ?!
 
@DRMfan^^: Das sind verschiedene Projekte. Was du meinst wurde von Musk vorgeschlagen, aber er hat damit nichts mehr zu tun. Es wird von anderen vorangetrieben z.B. das hier http://hyperloop-one.com/ oder https://hardt.global/
 
Die Sache hat nur einen Haken: diese ganzen Autos brauchen auch Parkplätze die schon jetzt nicht vorhanden sind. Also brauchts Parkhäuser (die den Autofahrer wiederum Geld kosten -> Parkgebühren).
In Ballungsgebieten auf Individualverkehr zu setzen ist eindeutig das falsche Zeichen und eine Sackgasse.
Für den unterirdischen Transport von Massen an Menschen gibt es bereits hervorragende und preisgünstige Möglichkeiten. Nennt sich U-Bahn und ist unschlagbar.
Wie schnell man übrigens einen Tunnel bauen kann, liegt auch an der geologischen Beschaffenheit des Untergrundes. Dort wo es der Untergrund zulässt, fräsen moderne Tunnelbohrmaschinen ganze Autobahntunnel durch den Fels (diese Maschinen werden übrigens für die halbe Welt in Deutschland konstruiert und gefertigt). Zaubern kann aber auch Musk nicht. Und die besten Tunnelbauer kommen definitiv nicht aus den USA.
 
@Freizeitposter: da sollen autonome Fahrzeuge drin fahren, die brauchen keine Parkplätze, da die quasi immer unterwegs sind (quasi Taxis)
 
@TobiasH: Nein eben nicht - denn vorgesehen ist dass die Autos auf Plattformen zu ihrem Ziel gefahren werden. Spätestens bei der Einfahrt in den Tunnel gibts Stau. Wetten?
Zudem müssten auch Parkhäuser in den Untergrund. Ansonsten ist das alles für die Katz.
Am effektivsten und umweltfreundlichsten ist es den Individualverkehr vor den Ballungszentren auf Massentarnsportmittel umzulegen.
Es geht ja hauptsächlich um die Pendler und nicht um die lokalen Bewohner.
Und so viele autonome Fahrzeuge gibts auch noch nicht und wird es so schnell auch nicht geben, dass sich das rechnet.
Mal abgesehen davon, dass echte autonome Fahrzeuge noch immer ein Wunschtraum sind.
Verkehr unter die Strasse und autonom ist keine Frage. Aber das Konzept ist nicht zu ende gedacht.
Der Indidualverkehr wird sowieso eines Tages sterben. Ab einer gewissen Population und Anhebung des Wohlstandes ist einfach kein Platz mehr für solche sperenzchen.
London hat gezeigt wie es geht. Der Individuakverkehr ist durch horrende Gebühren aus der Stadt verbannt worden. Gleichzeitig wird das U-Bahnnetz weiter ausgebaut.
Und siehe da - keine wirtschaftlichen Einbussen und in der Innenstadt ist es nun wesentlich angenehmer.
In Los Angeles kommst nur noch dann zügig mit dem Auto in die City wenn mindestens 4 Personen im Fahrzeug sind. Die haben dann eine extra Spur. Alle anderen können sich auf 6 Spuren zu tode stauen.
Ich finde das sowieso einfach nur Irre. Da ziehen sie wegen Lebensqualität und Kosten aufs Land und ignorieren die Lebensqualität und Belastung der Bewohner in den Städten.
Das kann es einfach nicht sein und muss endgültig abgewürgt werden.
 
@Freizeitposter: "Der Tunnel soll von autonomen Fahrzeugen genutzt werden, um Fahrgäste zu befördern."
Lesen hilft..
 
Ich stelle mir das so vor.

Ich fahre mit meinem Auto vom Land an die Stadtgrenze. Dort geht es in diese Tunnel mit dem ich und mein Auto zu einem unterirdischen Parkhaus in der Stadtmitte, oder wo ich auch immer ich hin will, gebracht werde. Ich steige aus, mein Auto wird automatisch geparkt. Ich gehe in der Stadt einkaufen und muss meine Einkäufe nur zu dem Parkhaus zurück tragen aber nicht ewig durch U-Bahn, Straßenbahn oder sonst wo hin schleppen. Dann wird mir mein Auto gebracht, ich lade ein, steige ein und werde wieder mit dem Tunnelsystem aus der Stadt gebracht. Dort fahre ich dann wieder nach Hause aufs Land.

So würde mir das ganze gefallen.
 
@Althena: Also ich fahre jeden Tag mit U-Bahn und/oder Strassenbahn und habe absolut keine Probleme meine Einkäufe nach Hause zu bringen.
Wem das "schleppen" von 1 oder 2 Einkaufstaschen zu viel ist, der hat definitiv ganz andere Probleme und sollte mal generell über seine Vita nachdenken.
Ich habe COPD III und bin in meinem Bewegungsradius stark eingeschränkt. Bewegung meine ich hier wörtlich und muss dafür auch täglich trainieren, damit sich das nicht verschlechtert.
War kürzlich jetzt nach einem Herzinfarkt 3 Wochen auf Reha.
Und was ich hier eindeutig festgestellt und beobachtet habe: 90% der Probanden haben einen akuten Bewegungsmangel und verschärfen damit auch noch ihre Leiden.
keiner ist sich darüber bewusst, dass man Bequemlichkeit und Faulheit in jungen Jahren später im Alter bitter bezahlen wird.

Und nein - der Bericht stimmt nicht mit dem Werbevideo überein. Wozu braucht ein Autonomes Fahrzeug denn eine Transportplattform um zu Ziel zu kommen?
Die Autos kommen am Tunnel an und werden dort auf ein Wägelchen gestellt. Und das bringt das Auto zum Ziel.
Also ist der Tunnel erst mal nicht nur für autonome Autos gedacht, sondern um generell alle Autos unter die Erfde zu bringen.
Und das ist auch der Sinn und Zweck dieses Tunnels. Den Verkehr generell unter die Erde zu bringen.
E-Mobilität und Autonomie sind hierbei nur blenderische Werbegags.
Der Kenner verweist hier auch dann z.B. auf Tokio. Die schon jahrzehnte ihre Stadt untertunneln (nicht nur für den Verkehr) sondern in diesem Bereich absolute Weltspitze sind und den amerikanischen Plänen um Lichtjahre voraus sind.

Nichts gegen Individualverkehr an und für sich. Man sollte sich aber auch mal darüber im klaren werden, dass man eben nicht jedes Plumpsklo mit dem Auto erreichen muss.

Mal ein ernsthaftes reales Beispiel: Alleine unsere Ubahn-Station bewältigt jeden Tag 27.000 Fahrgäste (die da also tatsächölich ein- oder aussteigen). Und das ist nur die viertgrösste von 48 Stationen.
Am Hauptbahnhof sind es sogar über 100.000 - täglich!!!.
Da werden also täglich insgesamt 500.000 Menschen transportiert.
Und jetzt stelle ich mir vor, die wollten alle mit dem Auto unterwegs sein. Na - dämmerts?
Kollaps vorprogrammiert.
Und hier sind jetzt noch nicht mal S-Bahn, Bahn und Busse mit dabei.
Und ich lebe in keiner Weltstadt, sondern im überschaubaren Nürnberg mit gerade mal 500.000 Einwohnern und noch mal 1,5 mio im Einzugsbereich .
Und jetzt kommen wir zu Chicago - 2,7 mio Einwohner + Metroploregion mit noch mal ca. 6,5 mio Menschen. Anteil an autonomen Fahrzeugen: 0,0x% und nur für diese 0,0x% baut man nun diese Tunnel? Wers glaubt wird selig.
Der Aspekt autonom ist hier nur reines Marketinggewäsch seitens Musk. Aber das kennen wir ja schon.
Der Ansatz und Weg ist zwar langfristig richtig - aber wie erwähnt geht es hier um generelle Verkehrverlagerung und nicht nur um autonomes bewegen - das ist erst mal ein Nebeneffekt.
Es geht auch nicht darum, dass ich hier etwas schlecht reden will - sondern einfach nur reale Fakten aufzeige, die mich nicht in Euphorie fallen lassen.
Das Projekt Chicago ist ein winzig kleiner Anfang am Beginn eines noch ganz langen Weges.
Von I Robot sind wir noch ganz weit, weit entfernt.
Ich sage aber voraus dass, wenn das Klima weiterhin so kollabiert wie bisher, in spätestens 20 Jahren diese Verkehrsmassnahmen noch viel radikaler herbeiführen werden als jetzt.
Derzeit haben die allermeisten Menschen noch immer nicht geschnallt was eigentlich weltweit passiert. Das werden wir in Europa merken wenn die Flüchtlingsströme gewaltig zunehmen. Dagegen wird Merkels Willkommenskulturdesaster nur ein Kinderspiel gewesen sein.
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