EuGH zu Cookies: Künftig mehr Privatsphäre, aber auch mehr rumklicken

Die so genannten Cookies, die Webseiten im Browser setzen, um bestimmte Einstellungen auf dem lokalen Rechner zu speichern, sind immer wieder Thema vor Gerichten. Aktuell hat es dazu wieder einmal eine Ent­scheidung des EUGH gegeben und die dürfte ... mehr... Cookies, Cookie, Pacman Bildquelle: snackordie Cookies, Cookie, Pacman Cookies, Cookie, Pacman snackordie

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Super...der erste Klickwahn ist dank einer Verordnung die fast jeder auslegen kann wie er Kleingeld hat vorbei, rollt die nächste Lawine welche noch mehr Verwirrung bringt...
 
Das sollte auch das AUS für den originalen "Gefällt Mir" Button sein.

Die sollten hier auch gleich die 2-Klick-Methode für solche Social-Plugins verabschieden (Erste Klick läd das original nach, 2. Klick führt den originalen Link dahinter aus).
 
@basti2k: so sehe ich es auch. Wobei ich hoffe, dass mein UBlock diesen Socialmedia-Murks bereits blockiert.
Auf meinem Router blockiere ich ebenfalls noch facebook und Co.
 
Tja, jetzt währe ein Umdenken von Seiten der Anbieter erforderlich, aber wie sich der Artikel so liest, werden die Nutzer weiter die Nachteile tragen müssen.
Wann hört diese Cookie-Wahnsinn endlich auf, es gibt genügend Alternativen, ohne diese >indirekte< Spyware auf die Rechner der Nutzer zu schieben
 
@Gast11962: Die Lösung wäre Opt-In statt Opt-Out - wer Cookies bestimmter Anbieter möchte, kann sie (einzeln) aktivieren.

Statt Werbe-/Tracking-Cookies als erlaubt anzunehmen und zu setzen, die man (vielleicht!) deaktivieren kann, sollte "nein" bzw. "kein Cookie" der Standard sein, gegen den man sich bewusst entscheiden kann. Anders gesagt: es sollte nicht mehr erlaubt sein, was nicht explizit verboten wurde, sondern es sollte alles verboten sein, was nicht explizit erlaubt wurde.
oder noch anders: white-listing statt black-listing :-)

Ich bin schon gespannt, was den Anbieters diese Informationen wert sind, welche Anreize zur Aktivierung sie also anbieten ....

PS: es geht um Werbung und Tracking, nicht um technisch nötige Cookies für Sessionmanagement (was man auch anders lösen könnte, keine Frage), für die es keiner expliziten Erlaubnis bedarf.
 
@Drachen: ich verwende disable Cookies zum vollständigen Blockieren der Cookies. Dann ist Schluss mit speichern und teilweise wird selbst die Werbung dadurch auch noch reduziert.
 
@Gast11962: Ein Cookie ist ein Datensatz, der auf eine konkrete Domain beschränkt ist. Spyware eine aktive Komponente. Per Cookie kannst du im Normalfall nur Daten speichern, die dir sowieso bekannt sein müsste. Das Einzige ist, dass dies auch über Sessions hinweg bestehen bleibt.
 
Das tolle ist ja das wenn man keine Cookies oder nur bestimmte zulässt, man andauernd diese dämliche einblendung vorgesetzt bekommt. Die mir eigentlich keine option lässt als "ok" zu drücken.
Hier bei Winfuture ist das ja recht angenehm da es nur so eine kleine einblendung ist.
Aber auf einige seiten ist der banner 1/3 der seite groß.
 
Es wäre auch viel zu einfach, wenn die Werbebranche es von vornerein nicht mit dem Tracking übertrieben hätte. Dann nämlich hätten die ganzen Gerichtsverfahren nicht stattgefunden. Aber nein, man muss alles tun, was rechtlich (noch) in Ordnung geht unabhängig vom moralischen Gehalt der Handlungen. Ts...
 
@Kirill: Und genau deswegen gehört Werbung blockiert und verachtet. Sie werden es nie lernen.
 
@Memfis: Werbung grundsätzlich nein. Werbung als Konzept ist absolut akzeptabel und es gibt genug Werbespots und -banner, die ganz konkret akzeptabel sind. Leider hat vor schon langer Zeit jemand Werbefrizen ins Hirn geschissen die daraufhin die Idee hatten, dass Werbung möglichst nervig sein muss (wie Fernsehwerbung, die viel lauter ist, als der Film und dann auch noch mit schrillem Ton/schrillen Stimmen). Werrbetracking gehört auch meiner Meinung nach verboten, es gibt nicht viel ZUVERLÄSSIGE Erkenntnisse zu dem Thema, aber eine unabhängige Studie spricht von 4% Auswirkung auf den Umsatz, was vernachlässigbar ist, wenn man nicht gerade bescheuerte Anleger zufriedenstellen will.
 
Macht halt so eine Opt-In Lösung, dann hat sich das Opt-Out-Thema in dem Fall erledigt
 
Also muss man bevor die Webseite angezeigt wird erstmal lesen welche Cookies wozu genutzt werden. Z.B. Google-Analytics, interne Cookies zum Betrieb der Page etc. . Na bin gespannt wielange die Leute darauf Bock haben, ändert sich ein Cookie, muss das Fenster erneut angezeigt werden und da die Bestätigung von Cookies ebenfalls in einem Cookie endet (ohne aktiven Account), oh je, man muss dann das halbe Inet auswendig kennen *g*. Denke für die Entwicklung geht es in die andere Richtung, nix mehr mir Komfort ala "wir haben 2019, warum geht das nicht". Freu mich schon auf die Anrufe unserer Kunden xD .
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