"Software-Experte" Boeing will Simulationen statt Testflüge durchführen

Es gibt Ideen, die mit anerkennenden Blicken honoriert werden. Und es gibt jene, die dem Boeing-Management in den Kopf kommen. Nachdem sich das Unternehmen gerade als nicht gerade zuverlässiger Software-Experte erwiesen hat, will man verschiedene ... mehr... Flugzeug, Boeing 787, Dreamliner, Qatar Air Bildquelle: Boeing Italia Flugzeug, Boeing 787, Dreamliner Flugzeug, Boeing 787, Dreamliner Boeing Italia

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Was für ein riesen Mist - Simulationen konnten noch nie und werden noch nie die Realität darstellen können
 
@AtomicMatrix: Da gebe ich dir Recht. Aber hier stellt sich halt eher die Frage ob ein 100% realistischer Test besser ist als bspw. fürs gleiche Geld 100 mögliche Simulationen mit verschiedensten Parametern, die jeweils nur zu 90% realistisch sind. (fiktive Zahlen!)
 
@++KoMa++: Eine 100% realistischen Simulations Test kann es nicht geben. Simulationen werden auf Basis bekannter Daten erarbeitet. Ein Realistischer Flug zeigt Probleme mit Unbekannten Phänomene auf.
 
@C.K.Nock: Und muss trotzdem keine Flugzeuge riskieren, die Testflüge werden ja nicht ganz gestrichen sondern nur Reduziert um kosten zu Sparen ?
Das macht jedes unternehmen, selbst in der Autobrange wird schon jetzt mehr Simuliert und das geht es auch um menschenleben (und Autofahren ist nicht sicher)

Das Argument dass wieder der mensch zum Testobjekt wird erübrigt sich weil Fliegen immer noch eine der sichersten Reisemöglichkeiten ist ;-)

Von daher wird wieder nur unnötig genörgelt ;-)
 
@M_Rhein: Sobald die Kosten/Nutzen Maximierung einen bestimmten PUNKT überschreitet. kostet es LEBEN. DAS... Steht nicht auf der Rechnung der Firma.
Ich sage nur 737 MAX
 
@++KoMa++: Dann stürzt Du (wenn es dumm läuft) mit einer Wahrscheinlichkeit von 10% ab. Das wäre sehr unangenehm. Ich wäre dann schon Dutzende Male tot.
 
@Nunk-Junge: Nur wenn du davon ausgehst, dass 100 Flüge durch 100 Simulationen ersetzt werden. Wird aber ein Flug durch 100 Simulationen mit verschiedensten Parametern ersetzt, geht deine Rechnung nicht mehr so leicht auf.
 
@AtomicMatrix: Defekte/ungenaue Sensorik, Systemausfälle, Kabelbruch, menschliches Versagen, Sonnensturm, etc. kann man besser in einer Simulation testen. In der Realität Fehlerfälle durchzuspielen, endet dann auch meist nicht gut. Simulationen sind für die Flugsicherheit ein absolutes Muss!
 
@Sprachtot47: genau
 
@Sprachtot47: Absolutes Muss ist ja richtig.
ABER:
Hätte man alle Umstände (z.B. daß sich Steuerklappen ab einer bestimmten Sturzgeschwindigkeit nicht mehr bewegen lassen) gekannt, hätte man sie auch in der Software berücksichtigt. Wie @AtomicMatrix schon richtig sagte, ein Simulator ist nur ein virtueller Nachbau mit den bekannten Parametern.
 
@AtomicMatrix: Es spricht ja nicht dagegen wenn man erst alles in Ruhe Simuliert, aber das zum Schluss immer noch ein realer Test durgeführt werden muss.
 
@AtomicMatrix: Doch, eigtl. schon. Solange man die Parameter alle kennt, die man simulieren muss. Aber gerade so Strömungssimulationen, Materialbelastung und -erwärmung etc. lassen sich sehr gut und sehr genau berechnen. Sonst könnte man den Großteil moderner Bauwerke und Konstruktionen vergessen. Learning by doing ist schon lange nicht mehr. Die Sachen sind so komplex, ohne sehr genau zutreffende vorher berechnete Vorhersagen wäre es unmöglich, vieles zu konstruieren.

Die vorgeschriebenen Flugzeug-Testflüge werden ja auch schon lange nicht mehr gemacht, weil man wirklich prüfen will, ob das gebaute Flugzeug richtig fliegt, sondern erst dann, wenn man sich absolut sicher ist, dass es richtig fliegt und man den Test problemlos absolviert.
Ich weiß gar nicht ob es in den letzten Jahrzehnten überhaupt vorkommen ist, dass irgendein neues Flugzeug durch irgendeinen Realtest durchgefallen ist und eine zweite Iteration benötigt hat. Das hat weniger Testflug-, sondern mehr Endabnahme-Charakter.
 
Gewinnmaximierung um jeden Preis! Was sicher noch kommt, ist dass nur noch ein Überwacher im Cockpit sitzt und das Flugzeug alles alleine macht. Irgendwann sitzt da vorne gar niemand mehr und im Notfall muss ein CPP (Central Pilot Controller) in der Nähe eingreifen - hoffentlich hält dann die Verbindung bevor der Computer Suicid begeht.

Auch Flugbegleiter kann man durch selbst fahrende Bartender Bots ersetzen. Die krallen sich bei Turbulenzen dann man Boden fest, und raten Passagieren welche nicht angeschnallt waren, am Boden liegen zu bleiben bis Hilfe eintrifft.

Schöne neue Welt!
 
@barnetta: Und dennoch ist es so, dass die meisten Abstürze in der Vergangenheit NICHT passiert wären, wenn der Mensch sich rausgehalten und eben nur der Computer geflogen wäre!

Die Fälle, dass eben dieser versagt und ein fähiger Pilot manuell eingreifen muss, damit nichts passiert, gibt es auch, das steht außer Frage, aber obwohl diese immer und immer wieder als Argument gegen rein Computer-geflogene Flüge herangezogen wird, sind diese deutlich in der Unterzahl.

Die meisten Abstürze passieren, weil Piloten bei manueller Steuerung die Kontrolle über ihr Flugzeug verlieren, oder weil sie in einer vermeintlichen Notsituation Fehlentscheidungen treffen. Oder weil sie dem Computer misstrauen und ihn überbrücken, obwohl der das einzig richtige getan hätte.
 
@mh0001: Ich vertraue Computern nicht und Menschen noch weniger. Aber mein grösstes Problem ist, dass ich grundsätzlich nicht gerne in Flieger steige. Ja, Fliegen ist sicher. Aber das Hilft mir 10 Kilometer über dem Boden, gesteuert von einer CPU, dann wenig. Ich bin aber auch ein Mensch der zu 99% absichert, daher fahre ich auch lieber selber Auto als dass ich gefahren werden.

Ist so meine Macke....kann da nix dafür. Fliegen ist für mich aber IMMER eine Qual und es wurde durch mehr Fliegen und durch mehr Informationen über das Fliegen, auch nicht besser.
 
Man sollte fairerweise erwähnen, dass die Softwareentwicklung in der Flugindustrie extrem gut sind! Wenn es die gleichen Standarts fur die Automobilindustrie gelten würden, hatten wir 50 Jahren noch kein autonomea Auto auf den Straßen. Dort frickeln einige Herstelle ihre schlecht programmierte Software und Hardware zusammen, paar neuronale Netze (bei den keinen Hersteller so genau weiß wie Entscheidungen entstehen, aber das Modell ist ja trainiert und wird schon stimmen) und das Konglomerat lässt man dann auf die Menschheit los. Später werden wich die Hersteller aich gegenseitig die Schuld in Schuhe schieben.
 
@Sprachtot47: Aber der Text list sich von Angang an so als ob die gesamte Software dort mist ist.
Aber genau diese Klicks halten Winfuture am leben, lieber Nachrichten Schlecht und Negativ klingen lassen, viel Mit Apple, Facebook und ICQ immer schön auf den Mainstream aufspringen ... dann läuft dat ;-)

Aber Dankefür den Hinweis *daumenhoch*
 
Wenn bei den Jungfernflügen der gesamte Vorstand mitfliegt dürfte der Schaden gering sein. Aber bitte irgendwo über nicht bewohntem Gebiet.
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