Kiwibots: Wenn die "KI" des Lieferroboters im Billiglohnland sitzt

Auf dem Campus der University of California Berkeley bringen seit einiger Zeit Lieferroboter Fast-Food zu hungrigen Studenten. Die "Kiwibots" sind natürlich entsprechend beliebt und haben schon nahezu Kult-Status erreicht. Sie demonstrieren aber in ... mehr... Roboter, Lieferroboter, Kiwibot Bildquelle: Kiwibot Roboter, Lieferroboter, Kiwibot Roboter, Lieferroboter, Kiwibot Kiwibot

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Tjaja :D Der Kopierer in Men in Black xD
 
@Cosmic7110: Naja, aber ich muss gestehen, dass ich die Idee garnicht so abwegig finde.
Und im Artikel steht doch, dass die Leute dort sogar "übertariflich" bezahlt werden. Natürlich ist 2$ für UNS nicht viel, aber wenn ich mit meinem aktuellen Azubigehalt dahin gehen würde, wäre ich vermutlich schon fast ein reicher Mann...
 
@sunrunner: Mich wundert das Vorgehen kein bisschen ;) Vor Jahren ist doch mal ein Entwickler?! aufgeflogen weil er die Arbeiten intern nach China weitergeleitet hatte und sich n ruhigen gemacht hat. Ist nur aufgefallen aufgrund der Verbindungshäufung nach fernost.
 
Dann muss man aber auch sagen: Es ist kein Bot sondern nur ein ferngesteuertes Auto.
Und sowas hat im Prinzip nichts auf dem Gehweg verlohren
 
Ist doch eine gute Sache, wenn so Arbeitsplätze geschaffen werden. Könnte man hier den Aufstockern doch auch zumuten.
 
@citrix no.4: Allerdings nicht für 2€ die Stunde - und für knapp 10€ lohnt sichs vermutlich schon wieder nicht.
 
@larsh:
Der Mindestlohn liegt bei 230 Euro pro Monat.
Mit 2 x 40 x 4 komme ich auf 320 Euro.
Mit einem Lohn von 3 Euro sollte es sich schon ganz ok leben lassen.
Das sind immerhin schon 480 Euro pro Monat
 
@larsh: Du liegst also lieber dem Staat faul auf der Tasche anstatt für 2€ die Stunde arbeiten zu gehen? Klasse!
 
@citrix no.4: Lohnen = für die Firmen, nicht für die Arbeiter. ;-)
 
Also eigentlich auch wieder ein "Schachtürke" wie neulich schon über Google KI berichtet?
Im Moment scheint mir diese ganze KI mehr Hype als Realität zu sein. Habe kürzlich versucht auf einem Win10 System Cortana zu irgendetwas zu bewegen.... Aussichtslos. Einen solchen Schwachsinn habe ich seit Karl Klammer nicht erlebt. Wurde dann auch umgehend wieder still gelegt. Als "Intelligenz" würde ich das im Leben nicht bezeichnen.
 
@feinstein: ich bekomm das weder bei Cortna, Google noch Apple ansatzweise hin, die Tante von Amazon hab ich noch nicht ausprobiert. Aber die machen alles andere als das was man ihnen sagt...

und dann fordert die Uno noch mehr Rechte für Sprachassistenten, die sollen erstmal funktionieren bevor sie mehr Rechte bekommen :D
 
@feinstein: Was KI genial gut kann inzwischen ist die Analyse von Big Data, und auch das Anlegen entsprechender Daten, deren Analyse und das Ausgeben der Antwort auf die Anfrage.

Zum Beispiel beim Schach: KI analysiert alle möglichen Kombinationen, wählt die beste aus, macht ihren Zug.

Zum Beispiel Go: KI spielt Millionen mal gegen sich selbst und legt dabei eigene Datenbestände an, bei denen sie jedes mal den aktuellen mit den vorherigen vergleicht, diejenigen die der gewünschten Antwort nicht nahe kommen verwirft und das Ganze so lange wiederholt bis die Antwort der Anfrage entspricht. Dabei "lernt" die KI nicht wie beim Schach alle Zugkombinationen und gibt sie aus, sondern sie lernt Spielfeldkonstellationen und die jeweils beste Antwort darauf. Ein Ansatz den ein Menschlicher Spieler auch machen würde.

Aber dies sind Fälle in denen die Antwort klar definiert war. Und keiner Interpretation bedarf.
Bei einer KI die sich mit einem Menschen unterhält, gibt es einen Gesprächspartner der das gelesene interpretiert, Schlüsse daraus zieht. Modifiziert durch die emotionelle Lage usw.
Und einen der nur die plausibelste Antwort aus einem größtmöglichen Datenbestand auswählt.

Das ist aber keine Intelligenz. Das sind nur verdammt schnelle Programme die Daten effizient analysieren können. Intelligenz bedarf einem Bewusstsein (kein Selbstbewusstsein wie beim Mensch, ein einfach Existenzbewusstsein eines Tieres würde ja schon reichen). Aber davon sind wir noch Meilenweit entfernt.

Wenn eine KI irgendwann mal wirklich Intelligent sein sollte, so wie sich das viele Wünschen, dann haben wir einen künstlichen Menschen geschaffen (sowas wie Data aus Star Trek). Denn solange wir sie nicht als solchen, bzw. als eigenes, dem Menschen ebenbürtiges Bewusstsein betrachten, ist eine KI nur ein extrem komplexes und schnelles Programm.
 
@Speggn: Dann ist ja der Begriff KI für das, was im Moment verfügbar ist, eigentlich irreführend. Ja geradezu betrügerisch.
Da muss also dieser Gehwegroboter ferngesteuert werden, weil er es selbst nicht auf die Reihe bringt, aber man träumt von autonomen Flugtaxis. Da kann einem eigentlich nur Angst und Bange werden.
 
@feinstein: Von autonomen Flugtaxis träumen nur Politiker und andere Menschen die keine Ahnung von der Materie haben.

Die denken KI wäre in etwa so wie im Film. Das ist übrigens ein grundsätzliches Problem. Die Entscheider in der Politik (Alter 50+) haben keine Ahnung worüber sie entscheiden oder sich wünschen da die technische Entwicklung ihnen einfach davon gelaufen ist.

Da das grundsätzliche Verständnis fehlt, glauben diese Menschen leider was man in Film und Fernsehen sieht. Und bilden sich darauf ihre Meinung.
Ich meine einen Politker mal sagen gehört zu haben, das KI doch schon seit den 60er Jahren in einem sauberen Dialog mit Menschen arbeiten kann, und dementsprechend heute einem Menschen doch deutlich überlegen sein sollte.
Er hat 2001 Oddysey im Weltraum angeschaut, damals als er raus kam, und der Herr noch relativ jung war. Er dachte HAL wäre echt, und der Schauspieler hat sich beim Dreh mit ihm unterhalten. Dabei gab es in den 60ern gerade mal die ersten Prototypen von integrierten Schaltkreisen.

Und solche Menschen sollen über die Regeln für Technologie und unsere allgemeine Zukunft entscheiden. Ich hab ehrlich Angst davor was noch kommen wird -.-
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