Microsoft: Kern-Algorithmus der Bing-Suche ist jetzt auch Open Source

Der Software-Konzern Microsoft hat einen wichtigen Algorithmus seiner Bing-Suchmaschine jetzt als Open Source-Projekt bereitgestellt. Dieser soll so auch von anderen Entwicklern für eigene Projekte eingesetzt werden können, da überall immer mehr ... mehr... Microsoft, Google, Microsoft Corporation, übernahme, Open Source, Github Bildquelle: GitHub Microsoft, Google, Microsoft Corporation, übernahme, Open Source, Github Microsoft, Google, Microsoft Corporation, übernahme, Open Source, Github GitHub

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Da könnte sich eine andere grosse Suchmaschine eine Scheibe davon abschneiden...
 
@jackattack: Würdest du das Rezept zum Gold machen öffentlich machen? MS macht das nur weil Bing im vergleich zur Konkurrenz irrelevant ist.
 
@LMG356: MS macht das weil sie im gegensatz zu Alphabet den Nutzen von Opensource inzwischen erkannt haben.
 
@Bautz: Mag sein das MS mittlerweile bei vielem FOSS freundlicher ist, wären die plätze getauscht würde das aber anders aussehen.
 
@LMG356: Mag sich komisch anfühlen, aber Microsoft ist inzwischen der weltweit größte Contributor für Open Source; die meisten Mitarbeiter die Beiträge liefern, den meisten Code in Projekten. An zweiter Stelle kommt dann Google; die sind also auch nicht so schlecht.
 
@Nunk-Junge: Ist mir klar, ich sage nur das sie bei z.b Betriebssystemen wo sie die Nummer eins sind auch nicht Open sind. Genauso wie eben Google bei ihrer Suchmaschine.
 
@LMG356: Ok, beide könnten noch viel besser werden. Ganz Deiner Meinung.
 
@Nunk-Junge: Laut Mitarbeiter vielleicht, wobei hier auch nicht zwischen Privatvergnügen und Beruflich unterschieden wird.

In allen anderen Metriken liegt Google vorne. Vor allem was die (wahrgenommene) Qualität der betreuten Projekte angeht.
https://medium.freecodecamp.org/the-top-contributors-to-github-2017-be98ab854e87

Was sich mit meiner Aussage aus dem anderen Beitrag deckt, dass die Codebeiträge Microsoft vor allem ziemlich irrelevante Projekte bearbeitet.
 
@Bautz: Viele weniger informierte Menschen glauben das, weil MS jeden ihrer kleinen Open-Source-Beiträge an die große Glocke hängen. Während bei Google jedoch komplette Kerngeschäfte als Open Source betrieben werden, Open Source defakto die Regel darstellt (und damit keine News wert ist), beteiligt sich Microsoft (bzw. Microsoft-Mitarbeiter) meist nur an Projekten Dritter, oder sie stellen irgendwelche irrelevante Software der Kategorie "Ferner liefen" wie VSCode als Open Source online. Ein Schelm, wem hier der Begriff "Marketing" in den Kopf kommt.

So lange Microsoft Office und Windows nicht als Open Source herausgeben, sind Microsofts Open Source Bemühungen nichts weiter als Public Relations Pflege und ein probates Mittel um die (Open Source-)Konkurrenz mit ihrem eigenen Code zu verdrängen.
 
@Karl Popper: Metriken der FSF sagen da was anderes.

Google nimmt viel OpenSource, verbiegt es für seinen bedarf (gibt dann teile der merkwürdigen Verbiegungen an das Projekt zurück, das diese dann meist ablehnt).

Dazu kommt dass alles was von google direkt kommt unter der GPL steht, die mit ihren ganzen Einschränkungen zwar OpenSource, aber eben nicht Public Domain ist. MS veröffentlicht unter der MIT-Lizenz, die ist da schon ne ganze Ecke weiter.

Edit:
VSCode ist für mich übrigens eines der besten Tools der letzten Jahre, und hat inzwischen vollständig notepad++ abgellöst für mich.
 
@Bautz: "Metriken der FSF sagen da was anderes."

https://winfuture.de/mywinfuture,157425.html

"Google nimmt viel OpenSource, verbiegt es für seinen bedarf (gibt dann teile der merkwürdigen Verbiegungen an das Projekt zurück, das diese dann meist ablehnt)."

Für die "meistens passierende Ablehnung" hast hast du sicher Quellen/Statistiken. Und was für ein Glück für Microsoft, dass sich für das Gros der Microsoft-OSS-Projekte niemand interessiert. Während die zahlreichen (!) Google-eigenen (!) Projekte wesentlich größeres Ansehen genießen, als Microsofts Basteleien.

Nimm aus der Liste VSCode und seine Dependencies (mehr als die Hälfte der Top-Ten-Projekte Microsofts) heraus und Microsofts OSS-Ambitionen lösen sich defacto in Luft auf.

"Dazu kommt dass alles was von google direkt kommt unter der GPL steht, die mit ihren ganzen Einschränkungen zwar OpenSource, aber eben nicht Public Domain ist. MS veröffentlicht unter der MIT-Lizenz, die ist da schon ne ganze Ecke weiter."

Jemand, der kurz zuvor einen Beitrag darüber verfasste, dass Google nicht den Nutzen von Open Source verstanden hätte, kritisiert die vorwiegend von ihnen verwendete Lizenz, welche zu Open Source verpflichtet und verteidigt die Lizenz, welche es dem Unternehmen jederzeit erlaubt, wieder Closed Source aus allem zu machen, wenn es plötzlich gewünscht sein wollte. Womit wir wieder beim Microsoft'schen "Open Source für Publicity-Zwecken" sind. So sieht wahre Überzeugung aus!

"VSCode ist für mich übrigens eines der besten Tools der letzten Jahre, und hat inzwischen vollständig notepad++ abgellöst für mich."

Ändert nix daran, dass das Tool für Microsoft abseits von Marketing irrelevant ist.
 
@Karl Popper: Wenn ich etwas frei mache, sollte ich auch das recht haben, es wieder unfrei zu machen. Sonst ist es nicht frei, sondern erzwungen. QED.
 
Genau das Recht an deinem Code hast du mit MIT eben nicht. Wenn du Mitautor einer MIT-Software bist, dann kann Microsoft deinen Code ohne Absprache einfach proprietär machen. GPL-Code kann ebenfalls in eine proprietäre Lizenz überführt werden - Nur dass jeder der beteiligen Autoren ein Stimmrecht hat und notfalls sein Code entfernt/neu geschrieben werden muss.

Die Meinung, die MIT-Lizenz als die bessere Lizenz für Open Source zu bezeichen, kann man nur dann haben, wenn einem Open Source wurscht ist. Oder eben ein Mittel zum Zweck. Und da sich das "Open" in Open Source klar auf "Source" bezieht, schlage ich dir dir vor, dass sowohl die Bedeutung von Open Source als auch von "QED" nochmal recherchierst.
 
@Karl Popper: Nein, teil der Freiheit ist es für mich, etwas dann auch unfrei verwenden zu können. Sonst bin ich in dieser Wahl ja nicht frei, also von vornherein unfrei.

Die GPL ist zwar OpenSource, frei ist sie deshalb aber nicht. MIT hat auch ein paar Einschränkungen, aber eben nicht so viele.

Für mich ist und bleibt die beste Lizenz die DWTFYW-Lizenz.
 
@Bautz: Ah, für dich also. Mir war nicht klar, dass wir hier mit nach deinem Gutdünken umgedeuteten Begriffen hantieren. Und es geht die also um die Freiheit, dir fremden Code zu Eigen zu machen, egal ob es die Autoren wollen oder nicht. Gehst du im Supermarkt gleich vor? Und beschwerst dich dann über die Abwesenheit deiner Freiheit, dich im Regal zu bedienen und ohne zu bezahlen raus zu marschieren?

"Die GPL ist zwar OpenSource, frei ist sie deshalb aber nicht. MIT hat auch ein paar Einschränkungen, aber eben nicht so viele."

Die GPL ist die (!) Lizenz für freie Software. Die Hauptaufgabe ausgerechnet der Free Software Foundation, die du weiter oben als Instanz für das Open-Source-Engagement Microsofts angegeben hast, ist die Unterstützung und Durchsetzung der GPL. Wie passt das dann deiner Meinung nach zusammen? Möchtest du der FSF erklären, dass sie sich anscheinend nicht für freie Software stark macht? Du redest dich hier um Kopf und Kragen.

"Für mich ist und bleibt die beste Lizenz die DWTFYW-Lizenz."

Jup. Besser so. Denn alles andere scheint dich geistig deutlich zu überfordern. Aber maße dir dann auch nicht an, zu beurteilen, welche Unternehmen im Sinne freier Software agieren und welche nicht.
 
@Karl Popper: Ja, auch die FSF kann sich mal irren ;-)

Im Supermarkt ist nichts frei. Nur Freibier ist frei ... Es ist kein Freibier, wenn du es zwar kostenlos angucken kannst, aber wenn du es trinkst musst du deine Pisse danach zurück ins Glas tun. Denn dann hast du ne pflicht daraus.
 
@Bautz: Nun muss man ja nicht so tun als ob Google opensource nicht kennen würde.
 
@Bautz: Klar, und morgen veröffentlich Coke das Rezept für den Cola-Sirup....
 
@jackattack: Mit welchem Effekt? Damit man nur noch zu Tode optimierte SEO-Seiten findet, nicht aber das, was man sucht? Denn genau das erreicht man, wenn man seinen Suchmaschinen-Algorithmus veröffentlicht.
 
@Karl Popper: Kommt drauf an wie dieser aufgebaut ist. Wenn man z.B. an den Google-Algo denkt und die damit verbundene Auswertung von Nutzerdaten, dann kannste soviel optimieren wie Du willst, da kommste nicht höher ^^.
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