Elektro-Auto-Prämie: Der Umweltbonus steht vor der Verlängerung

Der sogenannte Umweltbonus, mit dem der deutsche Staat seit 2016 die Anschaffung von Elektroautos fördert, könnte in die Verlängerung gehen. Das berichtet die Nachrichtenagentur dpa, die dazu einen Hinweis aus Regierungskreisen erhalten hat. mehr... tesla, Elektroauto, Model 3 Bildquelle: Tesla tesla, Elektroauto, Model 3 tesla, Elektroauto, Model 3 Tesla

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Die nächste Prämie für Besserverdiener, nach Herdprämie und Baukindergeld.
 
@Hans im Glueck: Da die Prämie n Deckel hat welches gerade die eAutos für Besserverdiener ausschließt ist das nur wenig haltbar
 
@0711: 60000€ und eine Steckdose im Carport kann sich wirklich jeder leisten :-(
 
@Hans im Glueck: Wer einen Neuwagen kauft und auch noch einen Carport hat, der kann sich sicher auch eine Steckdose dazu leisten aber auch für die eAutos gibt es öffentliche Ladestationen
 
@0711:Was ist mit der Klientel die im Mietshäusern wohnen, die legen sich das Verlängerungskabel zu ihrem Fahrzeug durch das Kelllerfenster? Aber diese werden von unseren "Volksparteien" nicht vertreten.
 
@Hans im Glueck: Die gehen zur Tankstelle
"auch für die eAutos gibt es öffentliche Ladestationen"

Willst du nun noch Fragen was mit den Laternenparkern ist? etwa darauf hinweisen das es noch gar nicht für alle genug Ladestationen gibt? Ja die e Mobilität befindet sich im Aufbau, genau das soll gefördert werden.
 
@0711: Träumer. https://twitter.com/raulde/status/751865941814894592
 
@Hans im Glueck: Wen genau stören die Kabel an dieser stelle? Übrigens, die eMobilität setzt nicht zwingend einen Akku voraus
 
@Hans im Glueck: Der überwiegende Anteil von E-Autos wird von Firmen angeschafft und wie 0711 schon schrieb sind Hochpreisige E-Autos ausgenommen. Eigentlich ist das daher eher ein Förderprogramm für Enthusiasten und Firmen die schon bereit sind diesen Schritt zu gehen. Die Nachfrage bringt unsere Versorger wiederum dazu langsam ein Stromtankstellen-Netz aufzubauen, was doch auch nicht schlecht ist
 
Tja wenn der Markt dann auch mal vernünftige Modelle anbieten würde. Ich werde mir dieses Jahr ein neues Auto besorgen müssen, würde ja gerne eln Elektroauto nehmen. Nur leider gibt es kein Modell dass auf der einen Seite wirtschaftlich einigermaßen sinnvoll ist und anderseits auch einem gewissen Anspruch auf gehobene Mittelklasse gerecht wird.
 
@FuzzyLogic: Kauf Dir nen Diesel. Dann hast Du erst mit 200.000 km etwa so viel Dreck erzeugt wie allein die Produktion des Akkus für die e-Karren, ohne dass er einen Kilometer gefahren ist...
 
@hcs: Da kennt sich wohl einer aus...
Halbwissen ist ja keine Straftat...

https://edison.handelsblatt.com/erklaeren/elektroauto-akkus-so-entstand-der-mythos-von-17-tonnen-co2/23828936.html?fbclid=IwAR2v_XT1pLytYdhm3EogOmLDBPeh4jealNRuuRgY2n7Q0z7BTz2wmA8usg8&share=fb
 
@D4rk3n3mi3: Zitat: "So kommt es, dass die Urteile der Fachleute von "der größte ökologische Fortschritt in 100 Jahren Autoentwicklung" (Helmers) bis zu "Elektroautos verschärfen die Klimaprobleme massiv" (Dieter Teufel, Leiter des Umwelt- und Prognoseinstituts in Heidelberg) reichen."
https://www.spektrum.de/news/wie-ist-die-umweltbilanz-von-elektroautos/1514423
Oder um auch Deine eigene Quelle zu strapazieren:
https://edison.handelsblatt.com/erklaeren/lithium-abbau-und-gewinnung-umweltgefahren-der-lithiumfoerderung/23140064.html

E-Autos sind Raubbau an der Umwelt. Nur halt nicht hier vo der Haustür. Man sieht die Schäden nicht. Das macht diesen e-Irrsinn so enorm sexy...
 
@hcs: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_bedeutender_%C3%96lunf%C3%A4lle - selbes Problem, man sieht die Schäden (hier) nicht.
 
@Breaker: Dann fügst noch bitte Tschernobyl und Fukushima hinzu dann sind wir wieder quit. ;-)
 
@hcs: Zu was zähl ich die? Kontra E-Mobilität würd ich bei Fukushima noch gelten lassen, da es einigermassen aktuell ist - Tschernobyl würd ich dann aber lieber in eine 3. Kategorie - kontra Haushaltsstrom - einfliessen lassen. Schiffstanker, Tanklaster kommen dann wieder auf die Kontra-Verbrenner-Liste, Kohlekraftwerke auf die Kontra-E-Mobilität, und schon kann man nur noch zum Schluss kommen, dass es derzeit keine saubere Lösung gibt, sich effizient *und* umweltfreundlich von A nach B zu bewegen.
Verbrenner sauen direkt am Auto *und* indirekt an anderen Orten, E-Mobile sauen genauso viel, aber halt mehr an anderen Orten als direkt hinterm Auto, vom Abrieb, der aber beim Verbrenner ebenso auftritt, mal abgesehen.
Der einzige Vorteil, den Elektro hat: Er hat mehr Potential als der Verbrenner, irgendwann mal tatsächlich umweltfreundlich betrieben werden zu können. Bis dahin ist aber noch eine Menge Arbeit in Akkutechnologie, umweltfreundliche Stromerzeugung und einiges andere nötig.
 
@Breaker: Ich fahr täglich mit dem Radl zur Arbeit. 220 Tage / Jahr. Bei Wind und Wetter. Wenn in 8-10 Jahren die E-Technik ausgereift ist, und sinnvoll umgesetzt, bin ich auch sofort dabei. Dieser e-Irrsinn und diese völlige Hysterie mach ich nicht mit. Und Fukushima aktuell gilt nicht, Deine Öl-Unfall-Beispiele sind noch viel älter. Cäsium macht noch viel länger Dreck als es Öl kann.
 
@hcs: Ich schrieb doch, Fukushima lass ich gelten, nur Tschernobyl nicht - einerseits weil das zu lange her ist, andererseits aber eben auch weil man nicht jeden Atommeiler der E-Mobilität zuordnen kann, ein Teil davon erzeugt ja auch ganz normalen Haushalts- bzw. Industriestrom.
Und meine Ölunfallbeispiele sind nur teils älter, teils sind sie auch erheblich aktueller. In Sibirien laufen seit 6 Jahrzehnten jedes Jahr 15 Millionen Tonnen Rohöl in die Natur - ein Ende ist nicht in Sicht.
Cäsium137 hat eine Halbwertszeit von 30 Jahren - von dem Zeug ist in der Zeit also gerade mal noch ein Viertel über, der Rest hat sich längst zu Barium137 verwandelt.
Ich denke wir sind uns soweit einig: Es ist beides Irrsinn. Deine Methode zu radln: Respekt. Wenn ich nicht im Gebirge wohnen würde, wär das tatsächlich eine adäquate Alternative.
 
Keine Infrastruktur.
Teure Anschaffungspreise.
Batteriemiete.
Und da wundern die sich dass sie auf der Prämie sitzen bleiben?
 
@Borghese: Naja, solange Öl so subventioniert wird, wie jetzt, wird der Umstieg schwer und langwierig werden.
Wenn wir alle Kosten inkl. derer für Umweltschäden bezahlen müssten, die bei der Nutzung von Öl entstehen, würden wir sicher über 5€/L Benzin bezahlen, wenn das reicht.
Ob es dann wirtschaftlicher wäre ein Verbrenner zu fahren, wage ich zu bezweifeln.
Schon jetzt kostet ein E-Auto über sein gesamtes Leben einen Bruchteil eines vergleichbaren Verbrenners.
PS: Infrastruktur - Tesla Supercharger
Anschaffungspreise - vergeiche mal ein Tesla Model 3 Performance mit einem M3 mit der Ausstattung...
Batteriemiete - mWn. hat nur Renault diese Miete und man kann die Autos auch inkl. der Batterie kaufen.
 
@D4rk3n3mi3:
Mag sein. Verbrenner will ich gar nicht favorisieren, im Moment aber sind die Dinge wie sie sind, für die meisten ist Elektro zunächst mal zu teuer.
Dazu kommt noch der Reichweitenverlust bei Wintertemperaturen welcher die Nutzbarkeit weiter einschränkt.
Ich hoffe auf die Brennstoffzelle. Die vereint die Vorteile der anderen Varianten, ohne deren Nachteile.
 
@Borghese: "Ich hoffe auf die Brennstoffzelle. Die vereint die Vorteile der anderen Varianten, ohne deren Nachteile."
Der größte Nachteil wird für die allermeisten der wirtschaftliche sein...
 
@D4rk3n3mi3: "Schon jetzt kostet ein E-Auto über sein gesamtes Leben einen Bruchteil eines vergleichbaren Verbrenners."
Das ist kompletter Unsinn, ich bekomme einen Polo für 11000€, ein eAuto mit nur annähernd der Reichweite kostet schon in der Anschaffung das 4-6 fache dessen...eher noch mehr. Wenn ich mich dann auf ein hauptsächlich stadtauto einlasse dann ist man immer noch beim 2-3 fachen preis und so günstig ist Strom auch nicht, weder zu hause und noch viel weniger an den ladesäulen
Beispiel
Hyundai IONIQ Elektro Trend 28kWh Aut. ~29000€
88 kW, Elektro, Automatik
Kraftstoffverbrauch kombiniert: 11,5 kWh/100 km
Energieträgerkosten bei einer Laufleistung von 20.000 km:
- Kraftstoffkosten (Strom) bei einem Kraftstoffpreis von 0,298 Euro/kWh: 685,40 €

Nissan Leaf Aut. ~27200€
110 kW, Elektro, Automatik
Kraftstoffverbrauch kombiniert: 17,0 kWh/100 km
Energieträgerkosten bei einer Laufleistung von 20.000 km:
- Kraftstoffkosten (Strom) bei einem Kraftstoffpreis von 0,298 Euro/kWh: 1.013,20 €

Renault ZOE Life ~17300€ + Batteriemiete
68 kW, Elektro, Automatik
Kraftstoffverbrauch kombiniert: 16,8 kWh/100 km
CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km
Energieträgerkosten bei einer Laufleistung von 20.000 km:
- Kraftstoffkosten (Strom) bei einem Kraftstoffpreis von 0,298 Euro/kWh: 1.001,28 € (+ Batteriemiete)

VW Polo Trendline 1.0 ~12500€
59 kW, Benzin, Handschaltung
Kraftstoffverbrauch kombiniert: 4,8 l/100 km
Jahressteuer für dieses Fahrzeug: 50,00 €
Energieträgerkosten bei einer Laufleistung von 20.000 km:
- Kraftstoffkosten (Super) bei einem Kraftstoffpreis von 1,370 Euro/Liter: 1.315,20 €

Ein Bruchteil eines Verbrennens, da sind wir noch lange nicht auch mit Wartung usw.. Mit viel glück und eingeschränkten nutzungsszenario landet man in etwa bei einem verbrenner aber wenn man mal Autos anschaut die auf der Autobahn über 300km kommen (nicht vergessen 30-40% Reichweitenverlust bei ~120kmh) bewegen wir uns bei neuwagenpreisen sehr stark Richtung 50000€
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