AMD Zen 2: Intel torpediert Überraschung - neues Design trotzdem stark

Dem Chiphersteller AMD ist mit der neuen Zen 2-Architektur offensichtlich eine Überraschung gelungen. Tatsächlich sieht das Design auch anders aus als bei den bisherigen monolithischen Chips, auch wenn Intel dem kleineren Konkurrenten nur wenige ... mehr... Prozessor, Amd, Epyc Bildquelle: AMD Prozessor, Amd, Epyc Prozessor, Amd, Epyc AMD

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Also ich sage mal so, zwischen dem AMD Ryzen 5 2600 und dem Ryzen 7 2700 merkt man im normalen Heimgebrauch, Surfen, Chatten, Mails checken und gelegentlich ein Spielchen oder Video keinen all zu großen Unterschied in der Performance bei Windows 10. Jedenfalls nicht mit einer HDD als Systemlaufwerk. Ob der Ottonormalverbraucher denn 32 Kerne brauch ist mir ein Rätsel.

Ich hab vor Kurzem einen PC mit nem AMD Ryzen 7 2700 für eine Kumpeline die eben was mit Reserve wollte zusammen gebaut. Der PC läuft nach Installation aller von ihr verwendeter Software immernoch genauso wie nach dem Clean-Install von Windows 10 und Sytemtreiber. Ich denke sie wird da wohl für ihre Zwecke die nächsten 4 Jahre keine Leistungseinbußen merken. :D
 
@Windows 10 User: Naja das Problem ist halt das eigentlich kein Mensch die Power eines Ryzen 5 2600 oder 7 2700 braucht wenn er nur ein bissi Surft, Mails Check oder ein Video schaut. Ganz ehrlich hier würde es auch ein Single Core CPU tun mit einer SSD verbaut. (Wer hat bitte heute noch eine HDD als Systemlaufwerk außer er hat ne uralt Kiste?? o.O) Beim Spielen sieht es dann zwar etwas anders aus und der Single Core reicht nicht mehr aber die genannten CPU´s sind trotzdem drüber für den Gelegenheitsdaddler und dann ist klar das man kein unterschied merken kann.
Man merkt ihn aber wenn man Video und Bildbearbeitung macht oder etwas Intensiver Spielt.
 
@Windows 10 User: Mein Ratschlag wäre, dass die Gute lieber weitere 50€ in eine SSD als Systemlaufwerk investieren sollte. Die Freudensprünge wären groß und sie wird, aufgrund des mageren Gebrauchs, sogar die nächsten 10 Jahre keine Leistungseinbusen merken. Das garantiere ich.
 
@Windows 10 User: Zitat: Also ich sage mal so, zwischen dem AMD Ryzen 5 2600 und dem Ryzen 7 2700 merkt man im normalen Heimgebrauch, Surfen, Chatten, Mails checken und gelegentlich ein Spielchen oder Video keinen all zu großen Unterschied in der Performance bei Windows 10.

Dir ist aber schon klar, das bei keiner Auslastung oder auslastung von Maximal 6 Kernen "Software bedingt"(Beispiel) es egal ist ob du nur 8 oder 8 Milliarden Kerne im PC Hast? Unglaublich wie beschränkt manche Menschen beim Denken sind. Herr lass Hirn Regnen
 
"mit einem neuen Konzept"... ähm... wie war das mit "Modulen" bei AMD schon vor Jahren? :D
 
@Stefan_der_held: Komplett anderes Design. Module haben nichts mit Chiplets zu tun.
 
"doch hat Intel dem kleineren Konkurrenten nur wenige Tage zuvor mit einem neuen Konzept etwas die Show gestohlen."

frage:
in welcher welt ist in der techbranche die vorstellung einer 4 jahre alten, aufgewärmten monolithischen cpu architektur, aufgeblasen auf 48 kerne - voraussichtlich ohne hyperthreading was man so hört weil intel den stromverbrauch und die hitze sonst nicht mehr in den griff bekommt - gegenüber einer chiplet-cpu mit 64 kernen und 128 threads "show stehlen"?

die demo mit dem dual sockel intel 8180M (56 cores und 112 threads), den ein - wohlgemerkt vorserien modell - single socket epyc mit 64 cores 128 treads bei wesentlich geringerem stromverbrauch in die tasche steckt ist die eigentliche show für datacenter.

der 8180M ist die exakt selber architektur, die für den 48 core angewendet wird, der besteht intern aus 2x24core xeons der gleichen serie. hyperthreading wurde - wie gesagt soweit quellen berichten - deaktiviert weil der chip sonst schlicht abrauchen würde mit einer TDB von über 400 Watt.

so gesehen sieht dieser "show stealer" gegenüber der modernen chiplet architektur von AMD doch eher wie ein trabi neben einem masarati aus wenn man das aus datacenter sicht betrachtet.

da geht es um 3 Faktoren:
performance per watt
performance per dollar
space / heat requirements

in allen 3 bereichen hat AMD bereits seit der ersten generation von epyc vorsprung, nun liegen sie fast um den faktor 2 vor intel.

ich weiß ja nicht woher winfuture seine infos bezieht, aber den artikel so formulieren wollen als wäre hier amd im hintertreffen hat irgendwie was von verzweifeltem intel marketing team.

es ist in der branche doch allgemein bekannt dass intel geradezu verzweifelt daran arbeitet den chiplet ansatz von AMD zu kopieren um wenigstens ab 2021 wieder etwas in der hand zu haben mit dem man nicht hinter vor gehaltener hand ausgelacht wird.
 
@dustwalker13: Mir dünkt als hättest du den Artikel nicht richtig gelesen? Wo schreiben wir, dass AMD im Hintertreffen ist? Wir schreiben lediglich darüber, dass Intel AMD die Show stehlen wollte und beziehen uns dabei auf die angekündigten 48-Kerner von Intel, verlinkt im 1. Absatz.
Auch am Rest erkenne ich nirgends, dass AMD ins Hintertreffen gerät, eher im Gegenteil. Woran machst du das fest? Ich habe den Artikel soeben durchgelesen und halte ihn eigentlich für recht neutral?
Ich meine das übrigens ernst, erzähl mir bitte woran du das fest machst, ich bin gerne bereit den Artikel etwas zu überarbeiten.
 
@Breaker: Naja, es wirkt eher so, als habe Intel den 48-Kerner präsentiert, um überhaupt erstmal wieder etwas gegen den Epyc anbieten zu können, und AMD hat trocken mit einem 64-Kerner nachgezogen. Davon, dass Intel AMD irgendwie die Show gestohlen hat, sehe ich auch nichts.
 
@TiKu: Schwierig, ich seh aber jetzt wenigstens auf was das hinausläuft. Ich hab den ersten Absatz mal ein bisschen umgearbeitet, ich hoffe dass es nun deutlicher wird, auf was wir hinauswollten :)
 
@Breaker: mag sein, das ich den ton falsch lese, für mich klingt es einfach zu sehr nach einem schlagabtausch auf Augenhöhe.

zum Beispiel:

"Trotzdem kann von dem neuen Design einiges erwartet werden, wie sich bei der gestrigen Ankündigung ja auch schon in der Vorschau auf die zu erwartenden Leistungsdaten zeigte."

das liest sich für mich als ob das design tauglich ist obwohl intel natürlich besser wäre.

"Wie schon bei den gerade angekündigten neuen Xeon-Produkten, die im kommenden Jahr auf den Markt kommen werden, wird auch AMD bei den Zen 2-Chips mehrere CPU-Dies, die man als Chiplets bezeichnet, in ein Package integrieren."

die chiplet architektur hat im x86 bereich AMD vor über zwei jahren aus gerollt, intel schlurft mit zwei monolithischen cpus auf einem die knapp hinterm horizont nach.

"Stattdessen werden nun aber "nur" Dies mit 32 Kernen produziert, wobei der Anteil funktionierender Ergebnisse höher ist."

der satz ist inkorrekt.
epyc 1 ist bereits ein chiplet konstrukt ebenso wie die desktop ryzens, allerdings noch mit dem IO on board. trotzdem sind es nicht 32 core cpus bei epyc 1 sondern 4x8 core chiplets mit infinity fabric verbunden.
die chiplet idee wurde durch auslagerung der IO komponente (und beibehalten von 14nm in dem bereich) weiter getrieben nicht erst eingeführt.

"An der Entwicklung der neuen Architekturen zeigt sich, wie eng sich das Rennen der beiden x86-Hersteller wieder gestaltet."

das rennen ist soweit ich das beobachten konnte nicht eng gewesen im letzten jahr. intel hat de facto im server segment keine konkurrenzfähigen produkte seit epyc vor gestellt wurde. dass sich der markt noch kaum bewegt hat liegt daran, dass investitionszyklen bei servern auf 4-5 jahre berechnet werden und ein hardware-umstieg risiken birgt, die kein datacenter oder großer betreiber ohne sehr gründliche prüfung ein geht.
zudem ist erst in den letzten 6 monaten die optimierung der libs halbwegs auf stand gekommen für epyc.

das einzige was intel in den letzten 12 monaten gerettet hat - und auch über die nächsten 24 monate tragen wird, ist dass sie de facto ein monopol am servermarkt haben das sich nur brechen lassen würde, wenn amd die nächsten 5+ jahre minimum einen massiven vorteil behalten kann. das ist unwahrscheinlich, intel wird schon wieder nach legen mit der nächsten architektur (voraussichtlich 2021) und bis dahin wird sich marktanteilsmäßig nicht so massiv viel bewegen.

technisch gesehen ist intel aber ca 3 jahre hinter amd derzeit. das muss man einfach so sagen finde ich.

edit: wording an gepasst um zu vermeiden untergriffig zu klingen - das will ich nicht, mir geht es wirklich darum verständlich zu machen wie ich den artikel beim lesen empfunden habe.
 
@dustwalker13: Ja, wie bei tiku schon geschrieben, ein Teil davon ist inzwischen schon umgeschrieben und damit obsolet.
Ich hab mich mal dran versucht das ganze so hinzubekommen, dass es da jetzt hoffentlich nicht mehr zu Unverständlichkeiten kommt.
Wegen dem inkorrektem Satz: Schrei bitte wenn es immer noch nicht stimmt, ich hab es jetzt nach bestem Wissen und Gewissen umgeschrieben und denke/hoffe es passt so. Allerdings bin ich Moderator, kein Wissenschaftler, Fehler sind daher nicht auszuschließen ^^
Und zu deinem Edit: Danke. Macht vieles einfacher :)
 
@Breaker: ich glaube ich habe das missverständnis jetzt verstanden und muss zugeben es ist in der AMD grafik auch etwas missverständlich dar gestellt, wo rechts uns links vom IO jeweils ein 7nm CPU-opjekt eingezeichnet ist.

das kann man als jeweils 32 cores verstehen. es sind aber tatsächlich 8 chiplets mit je acht kernen (4 davon auf jeder seite) die alle eigenständig an den "IO die" angebunden sind und nicht zwei einheiten á la 32 cores bilden, wie das von der grafik suggeriert wird (und wie auch der 32 core threadripper funktioniert, wo sich 2 chiplets eine speicheranbindung teilen).

es werden bei epyc tatsächlich nur lauter chiplets mit 8 Kernen produziert, die dann im package von 8 chiplets zu 8x8, also 64-kerner zusammengesetzt werden.

die 32 core einheit gibt es in dem sinn nicht und das ist auch der große clou an dem IO die, den man glaub ich derzeit noch massiv unterschätzt generell.

jedes einzelne dieser 8core chiplets kann auf den gesamten speicher ohne umwege zugreifen und die maximale bandbreite nutzen (mehr als es tatsächlich verarbeiten kann in realistischen szenarien), was extrem flexible verteilung der ressourcen erlaubt und für bereiche wie virtualisierung ganz neue dimensionen eröffnet.
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