Macron löst Versprechen ein: Frankreich erlässt Handyverbot an Schulen

Frankreich geht weitere Schritte bei der Regelung der Handynutzung. Das französische Parlament hat jetzt ein Wahlver­sprechen von Präsident Emmanuel Macron in die Tat umgesetzt: Ab sofort gilt an allen franzö­sischen Schulen Handyverbot. mehr... Handy, Grafik, Schüler Bildquelle: terimakasih0 Handy, Grafik, Schüler Handy, Grafik, Schüler terimakasih0

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Ganz ehrlich: Ich bin weit davon entfernt ein Spießer zu sein, aber das Nutzungsverhalten von Smartphones, gerade bei der jüngeren Generation, ist häufig einfach nur krankhaft und ist der Bildung und der Sozialkompetenz sicherlich ganz und gar nicht förderlich. Ich würde ein solches Verbot an deutschen Schulen sehr begrüßen.
 
@snaky2k8: generell bin ich gegen das Verbieten von Dingen, die lediglich Sündenbock von tieferliegenden Problemen sind, aber bei sowas bin ich auch eher dafür, denn Jugendliche sind bekloppt und ein Klären der Probleme löst sich häufig mit der Zeit (sprich wenn Jugendliche erwachsen werden) und nicht per Dialog. Was richtig oder falsch, was noch ok und was zu weit geht, das sind Dinge, die Jugendliche häufig nicht verstehen.
 
@snaky2k8: tochter von nem kumpel ist seit sie 6 monate alt ist quasi mit dem tablet großgezogen worden ... sie ist jetzt 4 und bekommt regelrechte schrei und heulanfälle (läuft blau an dabei) wenn man ihr das tablet für 30 minuten wegnimmt ... das kind ist wie gesagt 4 und macht immernoch in die windel, kann für ihr alter unterdurchschnittlich sprechen und will mit anderen kindern nix zu tun haben ...
 
@1O1_ZERO: Hab ich hier auch im Bekanntenkreis. Könnte jedes mal ausrasten wenn das 3 Jährige Kind Multimedial mit Handy oder Tablet ruhig gestellt wird nur weil die alten zu faul sind, sich vernünftig um die Bedürfnisse ihres Kindes zu kümmern. Das Kind ist ständig überdreht und sucht ununterbrochen nach aufmerksamkeit.
 
@merovinger: Wenn ich solche Eltern neben mir oder in der Nachbarschaft Wohnen hätte, glauben Sie mir, ich würde das Jugendamt einschalten! Ich habe selbst 3 Kinder, meine Tochter (7) hat immer noch kein Smartphone, meine Söhne (14 u.15) bekamen erst mit 13 ihr eigenes Smartphone, aber es gibt strickte regeln die wir mit unseren Kindern gemeinsam aufgestellt haben und es klappt wunderbar.
 
@snaky2k8: warum gibts sowas nicht bei uns?
 
@mTw|krafti: Weil wir zu Links, zu Grün und oder Liberal sind.
Bevor sich in Deutschland irgendjemand etwas sinnvolles Traut geht die Welt unter.
 
@Freddy2712: Hm, ich bilde mir die Konservative Regierung wohl nur ein.
 
@Alexmitter: Konservativ ist ja erstmal nicht schlecht nur die Aktuelle Extrem Grün Links Liberale Ausrichtung bewirkt Dinge die jeder Aktuell beobachten kann.
Die Aktuelle Ausrichtung halte ich sogar für Äußerst Gefährlich weil diese das Potential birgt die EU zu destabilisieren.
 
@Freddy2712: " nur die Aktuelle Extrem Grün Links Liberale Ausrichtung"
Die wäre?
 
@mTw|krafti: Weil diverse Helikoptereltern / -Gesetzgeber was dagegen hätten, sich und ihr Kind nicht "ausreichend" gegen die 'natürlich massenhaft' vorhandenen "neumodischen" Gefahren "absichern" zu können. Sei es, um dem Kind ne um Hilfe ruf Möglichkeit an die Hand zu geben oder alle 4 minuten ne Standortabfrage durchführen zu können.
Siehe dazu auch (soweit ich neulich gelesen habe: endlich in Aufhebeplanung befindliche) Gesetzgebungen in den USA, die es bei Strafe untersagen, das eigene Kind zur Schule laufen zu lassen, es hat hingefahren und (erst) möglichst nah vorm Tor rausgelassen zu werden.
Von daher sollte man durchaus mal kritisch hinterfragen, ob jene Kinder eigentlich ein Smartphone haben wollen oder von den Eltern aus gefälligst mit rumzuschleppen haben..
 
@DerTigga: Dazu brauchst du kein SmartPhone, GPS Tracker reichen allemal. Gibts für Hunde und alllerlei Haustiere schon zu hauf.
 
@Gast87878: Bestreite ich garnicht. Der Punkt könnte aber sein, das ein Kind, das "nur" den mit rumschleppen soll, ziemlich schnell das Interesse dran verlieren dürfte, den dauernd möglichst nah bei sich zu haben. Einfach weil der "langweilig" ist und eben "nichts anderes kann", als nur den Standort weiterzumelden. Da dürfte ein echtes Smartphone die Eltern weit eher "absichern", das es sich ständig nah beim Kind befindet ? ;-)
Ich gebe auch zu, überfragt zu sein, ob es solche reinen Haustier-Tracker in einer gewissen Spezialvariante gibt, die eine Art Notfallknopf hat.
Der, nach ihn einige sek lang gedrückt halten, einen Trackerüberwacher in Gang setzt / setzen kann, zu Hilfe zu eilen.
Und der dann auch kommt, statt sich zu denken, das irgendwas im engen Schulranzen doch sicher entsprechend lang drauf gedrückt hat, es also falscher Alarm ist ;-)
 
@snaky2k8: Gerade weil es derzeit so krankhaft ist, sollten Schulen mit entsprechenden Angeboten dagegensteuern. Daddeln und das unsägliche WhatsApp (ab 16 Jahre) können die Kiddies ja immer noch. Hinzugezogen sollten auch die Eltern, die ihren Kindern dahingehend zu viel Freiraum lassen.
 
@snaky2k8: den Part mit "gerade bei der jüngeren Generation" würde ich zwar weg lassen, aber sonst hast du recht.
 
@Lastwebpage: Überträgt man jene französische Gesetzgebung auf Deutschland, stimmt es aber, denn die spricht quasi (nur) vom 1 bis 5. oder 6ten Schuljahr, darüber hinaus gehend gibts, so wie ich es verstehe, in Frankreich kein geltendes Verbot mehr.
 
@DerTigga: "gerade bei der jüngeren Generation, ist häufig einfach nur krankhaft und ist der Bildung und der Sozialkompetenz sicherlich ganz und gar nicht förderlich. "
Da kann man den Part weglassen, und zwar ganz ohne Altersangabe ;)
 
@snaky2k8: Auch meine Meinung. Aber es ist MISSION IMPOSSIBLE. Wird sich bald herausstellen :-)
 
Finde ich auch gut, Medienkompetenz wird nicht durch das eigene Smartphone gelernt.
Vor allem aber könnte man damit auch dem Thema Cyber Mobbing etwas entgegenwirken. Ich bin immer wieder froh, wenn ich mir die Kids von heute anschaue, dass ich ohne den ganzen Kram aufgewachsen bin.
 
@jann0r: Die Geräte in der Schule zu verbieten, lehrt aber auch nicht den richtigen Umgang damit.
 
@crmsnrzl: wieso? für sowas gibt es doch Schulgeräte, an der Schule an der eine Freundin von mir Lehrerin ist, gibt es sogar "iPad Klassen" da wird dann der Unterricht entsprechend aufbereitet. Die Geräte wurden dafür angeschafft (es war kein Zwang in eine iPad Klasse zu gehen) da lernen die Kids dann aber den richtigen Umgang mit solchen Geräten, den lernt man aber nicht mit dem eigenen Smartphone in der 5. Klasse bei Instagram oder so...
 
@jann0r: Problem ist nur, dass die wenigsten dafür ausgebildet sind. Gibt genug Studien, die zeigen, dass iPad Klassen keinen besseren Lernerfolg haben wie normale. Es müsste eher eine sinnvolle medienschulung geben.
 
@jann0r: Halte ich nichts von im IT Unterricht darf man es gerne behandeln und Nutzen aber auch nur da.
Schon alleine das es IPad Klassen gibt stört mich dann bitte auch Android, Windows, Mac und Linux Klassen alles andere ist Schwachsinn.
Wenn man schon mit den neuen Medien Unterrichten will sollte man sich mit allen Varianten befassen um die Kinder entsprechend zu rüsten.
Dennoch Primär haben die Kinder zuerst einmal mit Papier, Stift und Büchern zu Lernen dann darf man später in den höheren Klassen (9,10,11,12) mit Elektronik Anfangen.
Und die Armen Kinder das ist doch alles so schwer lasse ich nicht gelten ich hatte damals in der Schule einen Spind da war alles drin.
 
@Freddy2712: vielleicht habe ich mich etwas unglücklich ausgedrückt. Diese iPad Klassen sind auf einem Gymnasium, also keine kleinen Kinder mehr. Des Weiteren sind es iPads, weil die dort spezielle Apps, eben nur für die iPads entwickelt wurden. Hinzu kommt, dass die Lehrer sich nur auf ein Format festlegen müssen und alle Kinder erreichen. Das wäre unter Android gar nicht so einfach. Der eine kommt dann mit nem 8" der nächste mit 11". Dann gibt's dann wieder keine Updates mehr für das eine aber oder andere.. Es macht da einfach Sinn, ein geschlossenes Ökosystem zu verwenden.
 
@jann0r: Nicht unbedingt, es gibt Ansätze, wo die Geräte völlig egal sind. Bzw minimale Vorgaben gemacht werden. Die komplette Arbeit findet dann in der Cloud statt. Dank DSGVO und Co. zwar schwer umzusetzen, erst recht an Schulen mit U18 Schülern, aber es gibt zB. in Köln ein Berufskolleg, wo das wunderbar funktioniert. Die einzige Vorgabe da ist, dass das Gerät sicher ins Netz kann und ich glaube mindestens 10 Zoll hat. Ob das jetzt Android, Laptop, iPad oder whatever ist... egal. Und es funktioniert gut.
 
@jann0r: das Cyber Mobbing findet fast immer von zu Hause aus statt. Und es sind fast immer die Eltern diejenigen, die da Versagen. Die Schule istvda recht machtlos.
 
@LoD14: Würde ich so nicht sagen natürlich ist es wirklich in manchem Fall so aber wieso und warum ist es so ?.
Die Eltern können es doch meist gar nicht beurteilen was da gerade Passiert die Kinder sind in Fragen der Social Media und IT Allgemein deutlich Fitter wie die 99% der Eltern.
Das macht auch nichts ist halt nicht jedem gegeben mit Computer, Smartphone, Tablet und Social Media umgehen zu können.
Die Kinder Wachsen damit auf ein Teil der Eltern natürlich auch aber diese sind ja selbst fast noch Kinder.
Die Zeiten sind Vorbei wo sich meist die Mutter Vollzeit nur um die Kinder gekümmert hat das merkt man das geht Heute halt nicht mehr.
Wenn es wirklich noch richtige Familien sind und keine Alleinerziehenden gehen meist beide Eltern voll Arbeiten und können sich gar nicht mehr ums Kind so kümmern wie es nötig währe.
Bei Alleinerziehend ist meist auch Vollzeit Arbeit angesagt.
Natürlich gibt es auch die Fälle wo die Zeit da währe aber der Wille sich zu kümmern fehlt
Die Schule sehe ich da eigentlich eher in der Pflicht diese hat halt den Erziehungsauftrag nur schafft sie es nicht diesen zu erfüllen.
Das hat auch nur einen Grund zu wenig Personal das obendrauf noch schlecht bezahlt ist.
Es wird aber auch nicht leichter wenn der Ausländer Anteil teilweise bei bis zu 100 % in der Klasse liegt.
Es läuft in unseren Schulen eigentlich im Schulsystem so viel Falsch das zu Korrigieren würde Milliarden Kosten und grundsätzlich den willen es zu richten benötigen.
Aber da scheitert es auch schon die Gelder will keiner Locker machen weil es wichtiger ist Soziale Projekte im Ausland zu Fördern oder Gelder durch Sinnlose Gutachten zu verbrennen stat selbst kurz zu denken.

Man hätte vor 10 bis 15 Jahren schon Anfangen müssen in den Schulen entsprechende Fächer einzurichten und ebenso Angebote für die damaligen Eltern schaffen müssen.
Ich will nicht Sagen der Zug ist Abgefahren aber er rollt schon.
Die Aktuelle Missere bekommt man eigentlich kaum noch in den Griff solange jede Schule ihre eigene Suppe kocht da müssen Bundesweite verbindliche Regeln her die auch für Privatschulen zu gelten haben sprich das Schulgesetz muss dringend Angepasst werden.
Heute untersagt man die Smartphones und Tablet in den Schulen und auf dem Gelände und Morgen stellt man fest ändert sich nichts.
Eigentlich hilft nur eines Untersagung der Smartphones und Tablet im Schulischen Bereich zumindest gehören diese klar Reglementiert, außerdem halte ich Schuluniformen gestellt von den Schulen für zwingend erforderlich.
Und bezogen werden dürfen diese auch nur über die Schulen um Marken Gehabe direkt zu vermeiden.
Auch das Schulmaterial stat immer die Teuersten Dinge auf die Einkaufslisten zu Schreiben sollten Lehrer einfach mal das fordern wo der meiste Inhalt zum kleinsten Preis drin ist.
Man fördert hier ungewollt wieder Marken Gehabe.
Da gibt es eigentlich nur eine Lösung alles wird von der Schule Beschafft und Tag 1 an die Schüler ausgegeben dann hätten auch mal alle wirklich alles.
Die Kosten müssen natürlich getragen werden aber die Gelder sind da und ich glaube da hätte niemand Probleme mit wenn die Schulgebühren erhöht würden und jeder 50 Euro mehr abdrücken muss.
 
@Freddy2712: du meinst also, dass die Schule neben dem Unterricht in 6-8 Stunden morgens das richten soll, was die Eltern vorher zu Hause nicht auf die Reihe kriegen? Mutige These. Vor allem ziehen viele Eltern nicht mal mit, wenn die Schule sowas machen will. Ich weis wovon ich rede. Ich bin Lehrer.
 
@LoD14: Dann sollten dir ja eigentlich die teils Untragbaren Zustände in unseren Schulen bekannt sein.
Schulen haben neben Kindergärten halt auch einen Erziehungsauftrag nicht nur Bildungsauftrag.
Das diese allerdings denn mist von daheim nicht Korrigieren können ist völlig klar.
Wir brauchen einfach strengere Regeln die dann auch Konsequent umgesetzt werden.
Wenn es Eltern nicht passt gibt genug Schulen in Deutschland können ihre Kinder ja gerne auf eine andere packen.
Ich finde es allerdings Fragwürdig wenn man anfängt die Eltern zu Bestrafen am ende sind es doch die Kinder die eigentlich nur dadraus Lernen Konsequenzen hat es nie für einen selbst.
Meiner Ansicht nach fehlt es einfach an Strenge Allgemein daheim wie auch in der Schule.
Allerdings muss ich auch sagen viele Lehrer sind Heute auch keine Respektperson mehr.
Es fehlt aber auch an der nötigen Rückendeckung seitens der Schulleiter und Behörden.
 
@Freddy2712: seitens der Schulleiter weniger. Seitens der Behörden/MSB. Und das ist das schlimme. Man hat als Lehrer null Handhabe. Man darf nicht mal mehr eine nicht gemachte Hausaufgabe als Leistung bewerten. Also keine 6 für keine Hausaufgaben. Es ist einfach so. Man darf es offiziell nicht mal in Klassenbuch notieren. Wenn du ne Prüfung vom MSB am Hals hast, können die dir dadraus nen Strick drehen. Nur soviel zum Thema Respektsperson und irgendwie Respekt bekommen. Kannste vergessen.
 
@LoD14: Das meine ich ja diese Pseudo Psychologische Erziehung das Kind soll sich frei Entfalten ohne Regeln und Grenzen führte ja zu diesem Schwachsinn.
Kinder brauchen klare Regeln und Grenzen und das Funktioniert nur mit sehr klaren Ansagen und Strafen.
Nur glauben ja leider viele das würde die Entwicklung beeinträchtigen und die Psyche schädigen.
Ich will die Prügelstrafe nicht Befürworten Gewalt ist nie gut aber ein Klaps hat noch nie jemanden geschadet.
Soll nicht heißen das wir wieder den Rohrstock ausgraben und Schüler Verdreschen sollten aber so kann und darf es nicht weitergehen.
Eigentlich ist das ein Skandal das schon Kleinigkeiten wie Fehlende Hausaufgaben nicht mehr bestraft werden dürfen.
Wie sollen Kinder dann bitte Lernen das ihr tun sei es noch so banal Konsequenzen hat ?.
Erklärt natürlich auch wieso selbst eine Verurteilung bei manchen nicht für Einsicht und Änderung sorgt.
 
1+ mit * finde ich klasse und würde sie ich voll unterstützen
 
Das Problem an der Sache ( die ich generell begrüße ) ist, das Technik mittlerweile schon so viele Menschen vereinnahmt hat das du Sie davon nicht mehr los kriegst. In den nächsten Generationen wird sich dies noch verschlimmern und solche Verbote werden in 5-10 Jahren wieder obsolet. Wir müssen andere Wege finden um Bildung und Soziales in die Köpfe der Jugendlichen zu bringen und das wird wiederum nur mit Technik möglich sein.

Es tut mir Leid für manche Leute und deren Weltbild aber 1980 ist nun mal leider vorbei und wir leben im 21. Jahrhundert. Wir können nicht zurück, vielleicht manchmal entschleunigen aber nicht zurück. Daß ist das Leben was sich die Menschheit ausgesucht hat und man muss damit dealen ob man will oder nicht !

Es ist wie in den 70ern und der Studentenbewegung. Eltern verstehen ihre Kinder nicht mehr und umgekehrt auch. In so einer Zeit befinden wir uns gerade wieder. Es ist epochal was wir gerade durchgehen als Menschen und ich habe das Gefühl wir sind einfach noch nicht so weit zu begreifen wo wir gerade hineinschlittern.
 
@Echorausch: Die Menschen müssen eben lernen, sich nicht "vereinahmen" zu lassen. Es gibt soviele NoGo Aeras. Stell dir mal vor, während einer OP zückt der Chirug sein verkeimtes Smartphone um Whatsapp zuschreiben und danach fummelt er wieder an dir rum und verpasst dir eine hübsche Infektion. Ist leider nicht einmal mehr weit her geholt. Die Kids müssen nun einmal lernen, sich an Verbote zu halten.
 
Sehr gut und als nächstes wieder Prügelstrafe einführen. Nur so klappt das mit dem viel beschworenen "Respekt". "Alles klar, Alter"
 
@Memfis: Nein, Gewalt erzeugt nur Gegengewalt und ist außerdem ein Trauma welches dann irgendwann aufgearbeitet wrden muss. Gewalt muss immer das allerletze Mittel sein.
 
@MancusNemo: Wusste gar nicht, dass so viele Ü60 mit nem Trauma unterwegs sind.
Im übrigen: Einfach benehmen, dann gibts auch kein "Trauma". Außerdem sollte man auch mal an die Lehrer denken. In keiner anderen Berufsgruppe müssen Leute wegen gesundheitlicher Probleme früher in den Ruhestand - und das liegt sicher nicht daran, dass Lehrer körperlich hart arbeiten müssen.
 
@Memfis: Wer so schwafelt wurde geschlagen und findet es toll, weil er es anders nicht kennt. Traurig.
 
@MancusNemo: Den Memfis kann man ej nicht ernst nehmen ;)
 
@ThreeM: Danke für den Hinweis.
 
@Memfis: Mit Ironie brauchst du mittlerweile nicht mehr kommen, das versteht Generation Berlin Tag und Nacht meist nicht mehr.
 
@merovinger: Ich meine das durchaus ein Stück weit ernst. Wohin uns diese Verhätschelungspädagogik geführt hat sehen wir ja gerade.
 
@Memfis: Jo, zu Leuten die in den Winfuturekommentaren Erziehungstipps geben wollen xD
 
@Memfis: Wie du jetzt auf Prügelstrafe kommst, weiß ich echt nicht. Die Schule ist primär ein Raum zum Lernen, nicht mehr und nicht weniger. Und wenn das nicht mehr möglich ist, dann muss man eben zu Maßnahmen greifen. Aber keine Angst, die Kids haben noch viele Stunden am Tag, die sie mit ihrem geliebten Smartphone verbringen können.
 
@Memfis: Gehts noch ? Mal von deiner seltsamen Denkstruktur abgesehen: ließ mal die News nochmal genau, bis zu welchem Kindesalter dieses Smartphone-Verbot NUR gilt und ab wann es wieder aufhört bzw. mach dir mal Gedanken drüber !
Davon abgesehen ist es nunmal auch so, das das, was bei dir (nurnoch?) geholfen hat oder angewendet werden musste, noch lange keine Allgemeingültigkeit hat bzw. massiv ausgedehnt werden sollte.
Typen, die mit dem egoistischen Spruch argumentieren: " na klar muss mein Sohn zur Bundeswehr gehen und dort Zucht und Ordnung lernen, was anderes kommt ja wohl garnicht in Frage, denn man sieht ja an und bei mir, das es nicht geschadet hat !!... die hab ich sowas von gefressen. Als ob so jemand respektierenswert wäre.
 
Absolut richtig. Ein Freund von mir hat Lehramt studiert und es schon erlebt, dass Kinder statt ihren richtigen Namen den Instagram Namen auf eine Klausur geschrieben haben *facepalm*.
 
@W!npast: ich hab vor 15 Jahren auch mal meinen Spitznamen auf ne Arbeit geschrieben. Fand ich als Schüler total witzig. Das wird heute nichts anderes sein. Do Kinder finden das einfach witzig. Da sollte man jetzt mal nicht überbewerten.
 
@W!npast: Hmm würde ich als Kiddo heut auch machen, nicht weil ich inkompetent bin sondern weils ein ulkiger Gag (aus Kindersicht) wäre.
 
@W!npast: Kinder machen dinge weil sie es lustig finden. Humorvoll und so, Du verstehst mich?
 
Respekt, Frankreich tut damit einen Schritt in die richtige Richtung.

Schule ist dazu da, unter anderem auch sozale Kompetenz zu entwickeln.
Das geht nicht, wenn Schüler private Handys während der Schulzeit nutzen können und ständig mit ihren Gedanken woanders sind.

Selbst eine Anweisung, das Handy auszuschalten allein reicht nicht, da ist die Versuchung immer da, es doch "nur mal kurz" anzumachen.
Übrigens ist der Quatsch mit "Vermitlung medialer Kompetenz " schon im Kindesalter ein Märchen.
In dem Alter muss man erst mal koordinative Fähigkeiten schulen.
Untersuchungen haben ergeben, das Kinder, die zu früh auf Tastataur und Bildschirm schreiben lernen, später starke koordinative Defizite haben.
Erst wenn die grundlegenden Fähigkeiten sitzen, kann man zur Technik übergehen.
 
@vader2: Wenn wir von der Vermittlung von Medialen Kompetenzen reden, dann reden wir nicht von 4 sondern 8+.
 
Ein generelles Verbot, auch das in Bayern, hätte spätestens bei einer Verfassungsklage keinen Bestand in Deutschland. Der Grund ist, dass hier die Persönlichkeitsrechte von Kind UND Eltern zu stark eingeschränkt sind.
So ist ein Handy (und Co.) ja nicht nur ein Spielzeug, sondern auch ein Mittel, z.B. für Notrufe, Anrufe wenn man später oder früher von der Schule abgeholt werden muss (sofern man eben abgeholt wird) usw.
Ich könnte jetzt noch min. ein Dutzend weitere Beispiele aufzählen, denn mit dem Thema habe ich mich auf Grundlage des Schulgesetzes NRW und des GG intensiv beschäftigt (aus diversen Gründen). So z.B. damals, als ich selber Schüler war gab es dazu ein Projekt an der Schule. Da habe ich auch den rechtlichen Aspekt mal mit beleuchtet, anstatt nur das einfach für Für und Gegen.

Daher gab es bei uns damals die klare Regelung: Im Unterricht haben die Handys aus zu sein (wer schlau war hatte es nur lautlos ohne Vibration). Allerdings gehört die Pause nicht zum Unterricht und durfte daher in den Pausen genutzt werden.

Im 2. Bildungsweg als ich mein Abi nachgeholt habe, brauchten wir die Geräte nicht mal mehr aus machen. Wichtig war, dass sie in den Taschen blieben, lautlos waren und die Vibration aus war. Aber selbst die Lehrer haben sich sehr oft nicht daran gehlaten ;)
Auf jeden Fall würden da die Geräte dann auch immer mal wieder in den Unterricht integriert, meinst für Rechearchen.
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