Breitband-Jahr 2018: Deutschland rauscht weit am Ziel vorbei

In wenigen Tagen beginnt nun also das Jahr 2018 - und wir erinnern uns: Bis dahin sollte laut den Zielsetzungen in der Digitalen Agenda jeder Haushalt in Deutschland wenigstens einen Internet-Anschluss mit einer Downstream-Bandbreite von 50 Megabit ... mehr... Telekom, Glasfaser, Vectoring, Breitband Ausbau, Super Vectoring, Einbau, Verteiler Bildquelle: Deutsche Telekom Telekom, Glasfaser, Vectoring, Breitband Ausbau, Super Vectoring, Einbau, Verteiler Telekom, Glasfaser, Vectoring, Breitband Ausbau, Super Vectoring, Einbau, Verteiler Deutsche Telekom

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Jaja, über das Jahr 2018 reden, aber eine infografik von 2014 einbinden... Sehr hilfreich für den Artikel. Denn im Artikel selbst ist schon die Info Enthalten, dass Deutschland mindestens inzwischen bei 18 Mbit/s pro Sekunde angekommen sein muss.
 
@FatEric: https://infographic.statista.com/normal/infografik_1064_top_10_laender_mit_dem_schnellsten_internetzugang_n.jpg
 
Traurig, sogar so ein armes Land wie Rumänien ist besser als wir! Da muss was gemacht werden. Es geht so nicht weiter. Punkt!
 
@emrah: Rumänien hatte vorher gar nichts. Schon gar kein Internet für Jedermann.
Nicht mal Telefon gabs für jeden. Ist ein Teil der Taktik von Regimen das Volk blöde zu halten.
Auf unbebauten Land war schon immer gut Pflügen.
Erst mit dem Zusammenbruch des Warschauer Paktes und der Kommunisten ging es auch dort voran.
Und dieses linke Gesockse bei uns bildet sich ein sie könnten an die Macht kommen oder hätten was zu melden.
 
@emrah: und wäre die Statistik da aktuell würdest du sehen das es doch ein "klein" wenig anders aussieht wie da.... Deutschland hat durchaus einiges getan wenn auch bei weitem noch nicht genug
 
@emrah: Die Statistik stimmt hinten und vorne nicht. Und es wird auch nicht erklärt, wie diese Werte zusammenkommen. Denn Stand heute ist ja, dass die Kabelanbieter weit über 25% aller Haushalte mit Bandbreiten von 100 Mbit/s und mehr versorgen. Auch die Telekom kann 2 % aller Haushalte mit 1 Gbit/s versorgen, also mit FTTH. Nur gebucht wird das eben nicht.
 
Solche Ziele setzen wollen, die Glasfaser voraussetzen, aber dann Vectoring erlauben... Ich verstehs nicht. Bekommen die überhaupt mit wie die Situation aussieht? Wissen die Verantwortlichen überhaupt über die Materie bescheid, über die sie da bestimmen?
 
@Cheeses: Wer will denn der Telekom das Vectoring verbieten? Die Infrastruktur gehört nicht dem Staat.
Und mal langsam entscheiden: Breitband bis zum Exzess oder millionen von Flüchtlingen - beides geht nicht.
 
@LastFrontier: Die Telekom muss aber Gesetze befolgen, so wie jedes andere Unternehmen auch. Wenn du ein Grundstück besitzt kannst du damit ja auch nicht machen was du willst wenn es andere betrifft und Gesetze dein Grundstück regulieren (Das Beispiel hinkt zwar etwas, macht aber meine Aussage deutlich). Die Netzagentur hätte durchaus die Möglichkeiten Vectoring zu verbieten, aber wir wissen ja alle das die Telekom dem Staat nach wie vor sehr nahe steht und dadurch auch gerne mal eigene wirtschaftliche Interessen auf kosten anderer durchsetzen kann.
 
@Cheeses: Nein, das kann sie nicht. Du kannst lediglich die Förederung für solche Anschlüsse verwehren.
Blöde nur dass sich die Regierung nur auf bandbreiten festgelegt hat und nicht wie diese zu realisieren sind.
Und wenn du auf deinem Plumpsklo in der Pampa plötzlich eine 5100.000er Leitung via Vectoring hast - was juckt dich eigentlich ob diese Bandbreite über Kupfer oder Glasfaser kommt? Hauptsache Bandbreite.
Die Ziele der Politik waren und sind unrealistisch.
Wäre das Netz stattlich sähe die Sache anders aus. Dann gäbe es aber auch wieder gemaule wenn der Staat zig milliarden in die Glasfaser steckt.
Warum soll ich denn dem Nichtleister auch noch fette Bandbreite mitfinanzieren nur damit er seinen Depperlesmist von YouTube, Netflix oder sonstwas konsumieren kann?
 
@LastFrontier: Ich behaute mal Frech das selbst wenn das Netz staatlich geblieben wäre, die Situation nicht besser wäre.

Der Unterschied das wir erheblich mehr dafür zahlen müssten, weil die Post dank des Monopols immer noch Mondpreise verlange könnte.

Die Gelder würden dort eher nicht in den Ausbau investiert, sondern würden eher für Miss- und Vetternwirtschaft draufgehen.

Schaut dir die staatliche Deutsche Bahn.
 
@ibecf: Dir ist schon klar, dass diese Aussage absolut nicht stimmt. Als es noch Post allgemein hieß und staatlich war, spielte Geld keine Rolle (musste ja nicht wirtschaftlich sein) und was gemacht werden sollte, wurde gemacht. Ob das nun richtig oder falsch aus Sicht der Bürger ist, so war es. Seit der Privatisierung allerdings geht es eben nur noch um Profit und die Herren, die bei der Telekom ganz oben im Häuschen sitzen, können eins besonders gut: Politiker und andere täuschen. Ich behaupte sogar, treffender wäre das Wort verar...!.
 
@ossichecker: Ich sage nicht das die Privatisierung wie sie damals durchgeführt wurden das non plus ultra sind,im Gegenteil.

Aber bei der Post, wie Sie damals Bestand wäre die Situation heute auch nicht besser, weil diese Strukturen aus Amtsstuben alles andere als freundlich gegenüber Neuerungen waren.

Es war schon richtig die Post damals reformieren und in privatrechtliche Gesellschaften zu teilen und den ganzen Amtsstuben-Mief abzuwickeln.

Der Fehler war allerdings von einem extrem ins andere zu wechseln, man hätte nicht die staatliche Anteile an die Börse bringen dürfen und verkaufen sollen(Der größte Fehler überhaupt !!).

Die Gewinne die diese rein staatlichen privatrechtlichen Unternehmen gemacht hätten, wären dann nicht an irgendwelche Investoren und Manager gegangen, sondern hätte in den Ausbau investiert werden können.

Ich bin auch ein Gegner von Privatisierungen, aber auch kein Freund von wirtschaften nach dem Prinzip was kostet es die Welt sind ja nur Steuergelder.

Staatliche Stellen und Unternehmen sollten, wenn möglich, vor allem kostendeckend arbeiten.

Aber bei den profitorientierten System, wie es momentan vorherrscht, kann man mit hun­dert­pro­zen­tiger Sicherheit sagen wird das nie was mit dem Breitbandausbau.
 
@ibecf: Also ich behaupte dass die Kommunikation seit der privatisierung und Aufspaltung der Post erheblich günstiger geworden ist.
In den 1990ern wäre der Internetkonsum wie er heute stattfindet nicht bezahlbar gewesen.
Die heutigen Kosten für einen Internetanschluss sind quasi geschenkt.
 
@LastFrontier: Dann plädiere ich für Flüchtlinge. Menschen zu helfen sollte Vorrang haben gegenüber dem materialistischen Egoismus.
 
@LastFrontier: Geschätzte Ausgaben Flüchtlinge 2016: 20 bis 30 Mrd.
Ach, da hätte jeder ein Glasfaserkabel für haben können, es könnte ja so schön sein...

Geschätzte fehlende Steuereinnahmen, 2016, durch Steuerbetrug und Steuervermeidung: mindestens 100 Mrd. Da hätte jeder Bio-Deutsche 2 Glasfaseranschlüsse haben können und jeder Flüchtling einen. ...
 
@Lastwebpage: Trotz Milliarden an Steuerhinterziehung (für die es nur geschätzte Zahlen und keine Belege gibt) hat der Bund auch dieses jahr wieder Milliarden an Überschüssen erwirtschaftet.

Die Ausgaben für Sozialleistungen verschlingen jährlich 918 mrd Euro. Das sind etwa 30% vom Bruttoinlandsprodukt.

Ein Flüchtling kostet uns monatlich 2500.-€ Jugendliche Flüchtlinge sogar das doppelte.
Das kosten bei uns 3,12 bzw. 6,25 Hartz IVer.
Mit anderen Worten: Ein Hartzer oder Sozialhilfeempfänger kann nicht, sondern muss mit 2500.-€ 3 Monate bzw. 6 Monate auskommen.

Es ist purer Schwachsinn die eigen Bedürftigen bis aufs Blut zu drangsalieren und wildfremden (teils zweifelhaften) Flüchtlingen einfach alles in den Hintern zu pusten.
Nur weil irgend ein paar Idioten meinen, wir müssten die hier integrieren. Ich dachte die flüchten nur vorübergehend und kehren irgendwann wieder heim.
Hinzu kommt, dass sich diese Flüchtlinge ja auch hier an den Kragen gehen. Leg mal Suniten mit Schiiten zusammen. Oder Afghanen mit Syrern. Oder Afrikaner in die nähe von Frauenunterkünften.

Tut mit leid; auch wenn es bedauerlich für diese menschen ist, aber die Masse hat nun mal archaische Grundwerte und ist von Demokratie und gleichberechtug weiter entfernt als der Mars. warum also lässt man so konfliktträchtiges Volk überhaupt erst rein?
In dem Wahn, dass alle Menschen von grund auf gleich und vor allem gut sind, werden einfach die Augen vor der Realität zugedrückt.
Sorry - aber zwei millionen Kulturfremde saind kein Pappenstiel und machen sich mit Sicherheit in unserem Staate bemerkbar.
Ich kann daher die Einstellung und Handhabung von Polen, Ungarn, Tschechien durchaus verstehen. Die holen sich die Probleme erst gar nicht ins Land.
Zwei Millionen überwiegend junge Männer und gezielt Kinder die nach Deutschland geschickt werden. Damit auch noch der letzte Ziegentreiber nachgeholt werden kann.
Und es kann nicht sein dass so eine alberne Göre wie die Murksel einfach etwas über den Kopf der Bevölkerung hinweg entscheidet und es nicht mal für nötig hält auch nur auf eine einzige Frage eine gezielte Antwort zu geben.
Und die Quitting dafür ist nun der Erfolg der AfD und das derzeitige Regierungsdesaster. Und je mehr unsere aktuellen Politiker rumwursteln und vor sich hinkaspern um so stärker wird die AfD.
Zur Demokratie gehört auch dass man eine Regierung entmachtet. Und das haben die Wähler bei der letzten BT-wahl gemacht.
Derr Bundestag befindet sich in einer ganz schwierigen Phase, ähnlich der Weimarer Republik. Unentschlossen, Handlungsunfähig und irgendwelchen Realitätsfernen Träumen nachhängend.
Die Leute wollen keine grosse Koalition mehr; die wurde ja gerade erst abgestraft. Sie wollen auch nicht diesen Jamaikamist, bei dem es nur darum geht seine Pfründe zu sichern.
Dann können wir gleich alle Parteien abschaffen und jeder Wahlkreis wählt die Leute die er für fähig hält - ohne Parteibindung. Denn sobald ein Politiker in einer Partei ist, kann er nicht mehr nach freiem Gewissen entscheiden sondern muss sich der Parteiführung unterordnen. Das ist die Realität. Alles andere sind Hirngespinste die das Papier nicht wert sind auf dem sie stehen.
Einfach mal darüber nachdenken, wie viele fähige Politiker von Merkel abgesägt wurden. Und zwar so gründlich, dass man jetzt sogar darüber nachdenkt diesen Blender und Schauspieler Guttenberg wieder zurückzuholen.
Alter - was ist das erst für ein Schei$$.
Die Politiker geniesen hier nirgendwo mehr Vertrauen. Das haben sie sich schlichtweg verkackt. und die Presse noch mit dazu.
Das Desaster mit den Flüchtlingen war nur noch der Kick oben drauf und hat die misere der Politiker erst richtig nach oben gespült.
Und wenn die ihre Hintern nicht recht bald ordentlich bewegen, wird die AfD noch mehr ZUlauf bekommen. Und das blöde daran: Die werden auch noch ganz demokratisch gewählt.
Da sage ich nur: in der eigenen Falle gefangen.
 
@LastFrontier: meine vollste Zustimmung :)
 
@LastFrontier: Das mit den Flüchtlingen was die Leistungen angeht ist schlicht gelogen. Die kriegen zunächst Sachspenden und dann Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz. Und die liegen noch unterhalb von ALG-2. Nach 15 Monaten haben sie dann Anspruch auf ALG-2.

Stammtischparolen brüllen bringt auch niemanden weiter.
 
@James8349:
Mal was vom Stammtisch:
Wie viel Geld ein Asylbewerber erhält, hängt zum einen davon ab, in welchem Lebensverhältnis er steht und wie alt er ist. Zum anderen sind die Sätze höher, wenn ein Asylbewerber sich selbst in einer Wohnung versorgt, da dann die Verpflegung in der Sammelunterkunft wegfällt. In der Erstaufnahmeeinrichtung erhält ein erwachsener alleinstehender Flüchtling lediglich 143 Euro zur Deckung persönlicher Bedürfnisse - das sogenannte Taschengeld. Zusammenlebende Partner erhalten je 129 Euro. Für ein Kind bis zu sechs Jahren gibt es im Monat 84 Euro, im Alter von 6 bis 13 Jahren sind es 92 Euro. Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren bekommen 85 Euro. Leben Asylbewerber später außerhalb einer solchen Einrichtung und müssen Dinge wie Strom oder Kleidung selbst abdecken, dann erhalten Alleinstehende zusätzlich 216 Euro, Partner je 194 Euro, und ein Kind bis zu sechs Jahren 133 Euro. Für Kinder zwischen sechs und 13 Jahren gibt es 157 Euro zusätzlich. Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren erhalten 198 Euro monatlich obendrauf. Der Bedarf für eine Unterkunft, Heizung und Hausrat wird zusätzlich gedeckt. Ist ein Flüchtling länger als 15 Monate im Land, stehen ihm bei Bedürftigkeit Leistungen auf Sozialhilfe-Niveau zu. Damit erhält ein alleinstehender Asylbewerber dann etwa 392 Euro. Außerdem werden - wie bei Hartz-IV-Empfängern - Wohnkosten erstattet.

Ein Flüchtling bekommt nur in den ersten Wochen Sachleistungen.
Aber wie oben beschrieben hat er nach 15 Monaten Anspruch auf Sozialhilfe und bekommt die auch.
Alles geregelt in den SGB der Bundesrepublik Deutschland.
Im übrigen sind die erheblich gestiegenen Verwaltungskosten (vor allem mehr Personal) durch den Masenansturm der Flüchtinge noch gar nicht mit eingerechnet.

Nicht ich lüge, sondern du hast keine Ahnung.
 
@LastFrontier: Du listest korrekt auf was er bekommt und das ist alles weniger wie bei einem ALG-2 Empfänger. Oben hast du behauptet ein Flüchtling kostet das womit ein ALG-2 Empfänger 3-6 Monate auskommen muss. Das war gelogen (Edit: Oder sagen wir besser: Es soll ein falsches Bild vermitteln). Ein Flüchtling kostet nicht mehr als ein ALG-2 Empfänger.

Vermutlich willst du wohl darauf hinaus das mehr Geld für ALG-2 Empfänger da wäre, falls es hier keine Flüchtlinge gäbe. Und das ist eben Stammtisch gelaber. Wir sind durch unseren Einfluss auf die Welt maßgeblich mit daran schuld das es diese Flüchtlinge gibt, also haben wir auch eine gewisse Verantwortung. Da kommen wir insgesamt noch günstig weg.
 
@James8349: Nein das stimmt nicht.
Die 2500.-€ sind sogar noch niedrig angesetzt. Andere Studien und Analysen gehen noch von viel höheren Kosten aus.
Die Bundesregierung gibt hier auch keine klaren Auskünfte sondern verweist auf die jeweils zuständigen Stellen.
Was nämlich mit einberechnet werden muss:
-15.000 zusätzliche Beamte
-Kauf, Bau und Renovierung von Unterkünften und natürlich deren laufender Unterhalt
-Kosten für Ermittlung der Identität
-Transport der Flüchtlinge
-Mehrausgaben für die Grenzsicherung/Überwachung/Kontrollen
-Mehrkosten durch Sicherheitsdienste
- mehr Verfahren vor den Sozialgerichten die diese regelrecht blockieren

Ist ja alles schön und gut - die Idee mit der Aufnahme von Flüchtlingen.
Nur das Kleingedruckte wird von den Befürwortern geflissentlich übersehen.

Es wird eine Obergrenze geben - alles andere ist Humbug und komunistische Wunschträume.
 
@LastFrontier: Die Ausgaben würden sich nur verschieben. Die Einreiseversuche würden nicht abreißen. Die wollen ja nun nicht zum Spaß herkommen, sondern aus der Not heraus. Und wenn die reichen Industrienationen die Entwicklungsländer irgendwann gar nicht mehr ausbeuten können, weils dort schlicht nichts mehr gibt, dann kommen noch ganz andere Probleme, und Kosten, auf uns zu.
 
@James8349: Zwischen Einreiseversuch und gelungener Einreise ist aber ein ganz schöner Unterschied.

Wohlstand basiert übrigens immer auf Ausbeutung anderer.
Willst du deinen Standard behalten oder fährst du den nach unten zu gunsten anderer?
 
@LastFrontier: Sicher ist da ein Unterschied. Ist auch ein Unterschied ob man seinen Standard runterfährt weil man damit Flüchtlinge versorgen kann für die man direkt oder indirekt verantwortlich ist, oder ob man seinen Standard runterfährt weil der Ehepartner in einem Grenzkonflikt stirbt und man fortan allein mit dem Rest der Familie auskommen muss.

Ich persönlich fahre ihn lieber runter um anderen zu helfen, in der Tat.
 
@James8349: Nun - so gesehen sind wir für jeden Flüchtling auf der Welt verantwortlich.
Nur wenn wir unseren Standard nach unten anpassen wird über kurz oder lang keiner mehr dasein, der helfen kannn.

Wenn denn schon, dann muss die ganze Welt an einem Strang ziehen. An diesem Modell sind aber schon etliche Imperien und Ideologien gescheitert.
Meist mit mehr Toten und Unterdrückung als durch andere Ungerechtfertigkeiten.
 
@LastFrontier: Natürlich bleibt das nicht nur an uns (als Land gesprochen) hängen. Sollte es zumindest nich. Sich aber wie "die anderen" zu verschließen bringt aber nix. Eher müssen die sich öffnen. Und wenn sie das nicht wollen, dann müssen sie eben zahlen und so unterstützen.

Ist natürlich ziemlich utopisch. Aber es bringt langfristig eben genausowenig (oder vielleicht sogar noch weniger) auf den Zug der anderen aufzuspringen. Das ist doch das Dilemma. Und wenn es langfristig ohnehin nicht besser werden wird, dann bleib ich lieber auf dem Weg der mir moralischer erscheint, statt mir eine kurzfristige Besserung zum Preis meines Gewissens zu erkaufen. Eine "Nach mir die Sintflut"-Mentalität ist mir da nicht erstrebenswert. Selbst dann nicht wenn ich selbst dadurch früher zum ausgebeuteten werde... Darauf wirds hinauslaufen. Man beutet aus, bis man selbst der kleinste ist der übrig ist und somit zum ausgebeuteten wird. Da mach ich mir derzeit keine Illusionen.
 
@James8349: Und wie willst du die dazu zwingen zu zahlen?
Pacjen wir die Flüchtlinge hunderterweise dann in den A380 und werfen sie über den Zahlungsunwilligen Ländern ab?
Hauptverursacher der Flüchtlinge vor allem in Syrien sind Saudi Arabien, Iran und allen voran USA. Und auch Russland.
Nur - wer will denn die zur Verantwortung ziehen?
 
@LastFrontier: Gar nicht. Die müssen das schon selbst einsehen. Und das werden sie irgendwann. Problem ist das es zu spät sein wird.
 
@James8349: Und genau an dieser fehlenden Einsicht wird es scheitern. Das liegt auch nicht in der Natur des Menschen.
 
@LastFrontier: "Das liegt nicht in der Natur des Menschen" ist eine der Aussagen die man nur als Humbug bezeichnen kann. Der Mensch ist nicht nur ein Lebewesen das sich der (auch seiner) Natur unterordnet, sondern auch eines das sich die Natur auf seine Bedürfnisse anpassen kann. Auch die eigene. Das ist nur eine sehr bequeme Ausrede. Aber damit gerät man doch eher auf eine sehr Philosophische Ebene die im Endeffekt nur zeigt das der Mensch sich selbst (noch) nicht versteht.
 
@James8349: Was das Anpassen der Natur an den Menschen betrifft, scheint das aber nicht so gut zu funktionieren. Ist eher ruinös als segensbringend.
Auch unser Leistungssystem besteht eher auf Basis Fressen und Gefressen werden. Und das geht schon im Sandkasten los.
Wettbewerb, sich Vorteile verschaffen, Ausbeutung und Unterdrückung sind wesentliche Element des Menschen.
Und keiner gibt etwas ab, wenn es ihm an die eigene Substanz geht.
Ein Kollektivbewusstsein gibt es nicht.
Das sind nur komunistische feuchte Träume.
 
@LastFrontier: Du glaubst also das der Mensch von Natur aus so ist? Ich glaube das ist alles anerzogen. Nicht nur von den Eltern, auch von der sonstigen Umwelt. Vieles davon auch im Namen der "Tradition". So geboren wird der Mensch mit Sicherheit nicht.
 
@James8349: Von Natur aus ist der mensch raffgierig und besitzergreifend.
Und was die einen nicht selbst schaffen, versuchen sie von den anderen zu holen.
Alle grossen Reiche basieren auf diesem System. Eroberungen, Sklaverei, Raubzüge, Unterdrückung, Ausbeutung.
Im prinzip ist das auch heute noch so.
Geht doch schon los bei den Niedriglöhnern. Welcher Arbeitgeber gibt dir denn freiwilig mehr? Keiner. Selbst wenn fette Gewinne eingefahren werden.
Ausbeutung von Rohstoffen auf Kosten der Lebensqualität der dort lebenden Menschen.
Teilst du deinen Arbeitsplatz mit einem anderen, wenn du dafür die hälfte deines Lohnes abgeben müsstest?
Die menschlichen Zivilisationen sind nicht auf Friede, Freude, Eierkuchen aufgebot. Sondern sie sind immer bestrebt voran zu kommen und sich zu verbessern. Mal mehr oder weniger rücksichtslos.
Wir rotten ganze Spezies aus, treiben andere Menschen in die Sklaverei oder lassen sie zu unsäglichen Bedingungen arbeiten. Und wenn es irgend jemanden etwas brimngen würde, würden wir uns gegenseitig regelrecht ausrotten.
Und wenn du mal nach Afrika schaust - selbst die Ärmsten massakrieren sich dort untereinander mit Macheten.
Kriegts aber hier in Deutschland und einigen anderen Staaten nicht mit. Weil man den Dreck von der eigenen Haustür fernhält und eine wunderschöne Blase aufbauen kann.
Auf fünf von 7 Kontinenten gibt es permannet Konflikte und Kriegshandlungen mit mindestens 100.000 Toten jährlich.
Nur in Australien und der Antarktis ist es "friedlich".
Seit 1945 wurden jedes Jahr vier neue Kriege begonnen.

Also Menschen und friedlich? Du musst eine andere Spezies meinen.
 
@LastFrontier: Na... nehmen wir mal so an, die Flüchtlinge kamen so seit Ende 2014 verstärkt zu uns. Dann dreh die Zeit bis dahin zurück und vergleiche deine Argumentation nochmals. Da dürften dir einige Fehler in deiner und ähnlichen Argumentationen auffallen.
 
@Lastwebpage: Diese Fehler kannst du sicherlich aufzählen.
 
@LastFrontier: Fangen wir mal damit an, dass der Flüchtling angeblich an vielem Schuld ist...
 
@Lastwebpage: Wer sagt das?
 
@Cheeses: Nö
 
@Cheeses: Vectoring wird aber überwiegend von der Telekom (vor)finanziert. Nehmen wir an, Vectoring würde verboten werden: Dann würde der Glasfaserausbau in Deutschland (der derzeit überwiegend DURCH Vectoring erfolgt - das wird gern vergessen) praktisch zum Erliegen kommen, da NIEMAND die horrenden Kosten für FTTH tragen will und viele Immobilienbesitzer sich schlichtweg weigern würden, Gärten, etc. umpflügen zu lassen.

Ab 2018 gibt es übrigens Super-Vectoring mit bis zu 250 MBit/sec. Ich gehe davon aus, das wird den allermeisten erst mal genügen.
 
@BartS: was hat SS für eine reichweite zum Verteiler? 100m? Aufm Land und darum gehts hier im artikel ja, sind die wenigsten nur 100m vom verteiler entfernt...
 
@Maggus2k: Bei einer durchschnittlichen Leitungslänge von 300 Metern (natürlich immer abhängig vom Leitungsquerschnitt) sind laut Hersteller 300 MBit/sec. möglich (die Telekom plant aber bislang "nur" mit 250 MBit/sec.). Bei einer durchschnittlichen Leitungslänge von 800 Metern sind noch rund 100 MBit/sec. möglich.
 
@Cheeses: Wieso setzt das Ziel "flächendeckend" 50 MBit anbieten zu können Glasfaser vorraus?

Mit Vectoring geht es locker auch bis 100 Mbit und darüber.

D.h. - denk mal selber drüber nach - welcher Ansatz ist zielführender für Deutschlandweites 50-Mbit?

- Man verwendet bestehende Leitungen mit Vectoring und baut die Backbones entsprechend aus.
- Man verlegt zu jedem Haushalt Glasfaser und baut die Backbones entsprechend aus / um.

Was geht schneller, was ist teurer?

Vectoring ist daher in Anbetracht der Zielsetzung sinnvoller.

Glasfaser ergibt in Neubaugebieten Sinn, als Nachrüstlösung nicht unbedingt brauchbar.
Bei uns im Neubaugebiet verlegt die Telekom auch ausnahmslos FTTB-Anschlüsse, auch wenn der Hausherr nachher nur 16 Mbit buchen möchte.
 
Die Sache mit Südkorea ist alt. Die haben Breitband schon seit über 15 Jahren. Da war hier Glasfaser der Inbegriff von Backbones von Nord nach Süd oder in der Etagenverkabelung in großen Firmen.

Auch hier ist zu beachten das in Südkorea die Glasfaser in die Wohnungen nur in den Metropolen verbreitet war, sowie in Wohnvierteln, die sich die Preise auch leisten können.

Mit dem Aufbau Ost hätte der Osten Glasfaser haben können, was bei rumkam war ein OPAL Desaster.

Nachwievor dürfte es für Anbieter ein Wagnis sein einfach ein Glasfaserkabel in Pampa aufs Dorf zu verlegen.

Da könnten 5000 Kunden dranhängen damit man die Kosten wieder rein holt und Geld verdient und 5 nutzen es dann nur.
Also beleibt es mancherorts bei Kupfer und LTE.

Mag sein das 2018 das Glasfaserjahr wird.

Die Frage ist immer, ziehen die Hausbesitzer mit? Es geht um Bausubstanz Veränderung in den Häusern.

Liegt dort schon Kupfer und Kabel-TV-braucht es keine Glasfaser mehr. Der Mieter entscheidet wie schnell es sein darf.
 
BER, Stuttgart 21,Staus, Breitbandausbau, digitale Behörden, digitale Gesundheitskarte.
Ja, wir leben in einem schönen Land und uns geht es gut. Aber Deutschland macht sich zunehmends lächerlich. Das liegt meines Erachtens nach auch an alten, sachunkundigen Politikern. Wir brauchen ein Digitalministerium mit jungen und visionären Beamten. Die ganzen konservativen Senioren im Bundestag verwalten dieses Land nur noch, haben aber keine Zukunftsvision.
 
@FuzzyLogic: ...sollte wohl eher "sach-un-kundig" heißen...
Und "Beamte" brauchst für sowas "sicher nicht" - alter Schwede...
 
@Zonediver: richtig, war ein Tippfehler.
Natürlich brauchst du für ein Ministerium Beamte.
 
Tja, ich arbeite bei einer Firma, die Online Handel betreibt und mitten im Gewerbegebiet gibt es maximal DSL 16k mit einem Mbit Upload. Für mehr als 10 Arbeitsplätze im Haus + Tablets, Handys und was sonst noch so am Wlan hängt.

So macht es Spass die Produktbilder hochzuladen.
Es ist schon so weit, dass ich die Abends mit Heim nehm auf USB, um die dann hochzuladen, weil meine Leitung zu Hause 20 mal so viel Upload hat.

Backup auf nen Ofsite Server? Kann man vergessen. Um unsere wichtigsten Daten hochzuladen bräuchten wir ca. 12 Monate (Tag und Nacht ununterbrochener Upload vorausgesetzt...)

Die Telekom hat im September Flyer verteilt, dass ab Oktober VDSL Verfügbar ist. Wir haben versucht das zu buchen, aber es wurde schon drei mal verschoben. Es ist nun Ende Dezember und noch kein VDSL in Sicht.
Mal schauen, wie viele Monate sich das noch hinzieht.
 
@pcfan: Warum siedelt sich eine Firma, für die Breitband voraussetzung ist, dann in einem solchen Gebiet an?
 
@topsi.kret: Weil DSL 16k als die Firma gegründet wurde noch Tip Top war - und weil eine neue Immobile zu finden im Moment nicht leicht ist.
 
@pcfan: Geht uns ähnlich. Wobei hier physikalisch VDSL mit 100 MBit möglich wäre aber als großer T-Systems-Kunde dürfen wir das nicht buchen weil es für gewerbliche Kunden aufgrund der nicht-vorhandenen Bandbreitengarantie nicht verkauft werden darf. DAS ist Deutschland!
 
Extra in eine größere Stadt umgezogen nun 200k cable inet aufm Dorf war maximal 14mbit möglich echt wenig...
 
@aguilucho: Gute Entscheidung, ich lebe auch inner Grossstadt, man hat ÖV, ALDI alle um die Ecke. Den Döner, Currywurstbude, einfach alles. Universitäten, Kino und Clubs zum abtanzen.

Aufm Land?

...
 
@Quereinsteiger: Wir haben hier auf dem Land VDSL 100, Ruhe, saubere Luft, freundliche Nachbarschaft, kein Stress, keine 40 Nachbarn wovon 10 ständig Ärger machen, keine klickenden Fußgängerampeln, keine Straßenbahn, kein Verkehrslärm und nur 5 Minuten bis zu einem ausgedehnten Wald, der zum spazieren gehen einlädt.
 
@SunnyMarx: freundliche Nachbarschaft hab ich auch, mit Migrationshintergrund dafür freundlich. Eben, ÖV machen nunmal typische Geräusche. Dafür sind wir Städter nicht Menschenscheu und heissen ALLE herzlich willkommen.
 
@Quereinsteiger: Das sind Ausnahmen. Die meisten Städter sind hektische Menschen und vom Stress geplagt. Und ohne die Landeier würdet Ihr nur noch chemische Produkte als Nahrung bekommen. Mahlzeit.

Ihr Städter braucht uns Landeier bedeutend mehr, als wir die Städter.
 
@aguilucho: Naja Kabel gibt es recht häufig auch auf dörfern... Mein Elternhaus steht in einem 400 seelen kaff und ist mit 400mbit angeschlossen (und dsl light)
 
Fantasten, Schaumschläger, Bergaufbremser und Ahnungslose... Politiker eben ;-)
 
Leute, ich kann diesen Quatsch nicht mehr lesen. Fast jeden oder zweiten Monat das Gesülze über das Breitband in Deutschland. Wir zucken doch alle mit der Schulter und unternehmen nichts. Wir alle (ich eingeschlossen) lassen uns das gefallen. Ich frage mich nur warum ihr das mit dem Land/ Städtevergleich noch antut? Solange wir das Gefallen lassen, werden wir diese Nachrichten bestimmt noch 2030 lesen.
 
Ich kann mich nicht beschweren! Bin umgezogen auf das Land und habe stolze 6Mbit! Wurde beim Bestellen sogar noch ausgelacht von der Telekom Mitarbeiterin, wie man denn von 100Mbit auf 6Mbit wechseln kann... liebe Telekom das liegt nicht an mir.
 
@Saro: stimmt, wir sollte mit fackeln durch die strasse ziehen... Weil rechtlich ist da ja nichts zu machen und das produkt einfach gar nicht mehr kaufen ist auch eher doof...
 
Die Anbieter haben doch gar kein Interesse auszubauen, denn man könnte ja die einzelnen Gebiete quersubvensionieren, wobei dieses Wort bei der Telekom im Wortschatz wohl nicht vorkommt.

Am Ende darf den Ausbau wieder mal der Steuerzahler bezahlen (nennt sich nur Fördergelder).

Zusammenfassend, hat uns die Privatisierung der der Kommunikationsnetze ehr geschadet als genutzt. Denn hier hat man einen Riesen erschaffen, der die Netze vielerorts vergammeln lässt.

Ich schätze mal auch, das die Provider auf LTE als Festnetzersatz gesetzt hatten. Bloß dumm ist, dass LTE nicht in die Breitbanddefinition passt, da LTE mit 16 Mbit[1] definiert wurde.

[1] - Da shared-Medium mit Volumenbegrenzung etc.
 
Also ich weiß nur dass mein Dorf 04934 Hohenleipisch ab anfang August 2018 mit 100/40MBit VDSL-Vectoring und später dann sogar per Supervectoring bis 250/50MBit möglich sein soll. Wobei ja eigentlich für einen ich sage mal 4 Mann-Haushalt wenn nicht gerade alle 4 gleichzeitig Onedrive oder irgendwelche Streamingdienste nutzen, 100/40MBit mehr als ausreichend sein sollte. Ich mein mit ner normalen 7200rpm HDD wird es eh schon fast eng einen solchen Anschluss auch wirklich voll aus zu nutzen wenn es um Downloads geht. Meist fällt dann der Downloadspeed schon auf 83MBit zurück. Ich finde ab 100MBit sollte man dann schon ggf. mit einer SSD liebäugeln. :) Ist jedenfalls meine Meinung.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!
Einloggen

Jetzt als Amazon Blitzangebot

Ab 13:35 Uhr ABOX 4000 Lumen Beamer, Native 1080p (1920 x 1080) LED Videoprojektor tragbarer Full HD, unterstützt HDMI USB SD VGA AV Laptop,Smartphone perfekt für Fußballspiele,Filme-ABOX 4000 Lumen Beamer, Native 1080p (1920 x 1080) LED Videoprojektor tragbarer Full HD, unterstützt HDMI USB SD VGA AV Laptop,Smartphone perfekt für Fußballspiele,Filme-
Original Amazon-Preis
259,99
Im Preisvergleich ab
?
Blitzangebot-Preis
220,99
Ersparnis zu Amazon 15% oder 39

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles