Ex-Facebook-Manager: Bin Mitschuld an Zerstörung sozialer Normen

Ein weiterer ehemaliger Beteiligter am rasanten Aufstieg Facebooks ist heute der Ansicht, der Gesellschaft mit seiner Arbeit nicht gerade einen Gefallen getan zu haben. Er habe eine "enorme Schuld" auf sich geladen, erklärte Chamath Palihapitiya, ... mehr... Masse, Menschenmenge, Köpfe Bildquelle: James Cridland / Flickr Menschen, Masse, Menschenmenge, Leute, Köpfe Menschen, Masse, Menschenmenge, Leute, Köpfe James Cridland / Flickr

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jaja... erst die fette Kohle damit machen und wenn man dann ausgesorgt hat zum Kritiker werden und dagegen wettern.... Sorry man sollte sich sowas vorher überlegen und dann hinterher nicht rumheulen.
Wenn es ihnen nicht passt, womit ich ihnen soweit ja recht geben würde Facebook und Co ist wirklich die größte Seuche unserer zeit, dann sollen sie halt aktiv was machen und nicht labbern.
Das Geld, das Wissen und die Kontakte dazu sollten sie ja haben....
 
Das ist mir aus dem Herzen gesprochen und findet meine volle Zustimmung. Mit den Social-Media entsteht keine neue positive Kultur des Miteinander (sozialen Kontaktes), sondern das Gegenteil. Durch den anonymen Umgang, dem Fehlen von sozialer Kontrolle, der stark verkürzten Kommunikationsmöglichkeit usw.... geht die soziokulturelle Entwicklung eher den Bach runter! Ein wesentlicher Grund für mich, solche Dienste nicht zu nutzen! Kein Twitter, kein WhatsApp, kein Facebook, kein Google usw. ....

Und ich lebe noch! :-o
 
@Kiebitz: auch hier, kein Facebook, WhatsApp oder Twitter. Google+ hin und wieder mal, aber das war es dann auch schon. Weißt du was passiert ist, als ich mein Facebook-Konto löschen ließ? Nichts. Kein Stein rollte von anderen und kein Freund mehr oder weniger als vorher, jetzt aber mehr persönlich. Ich genieße die gewonnene Freizeit.
 
Erst an Sozialen Netzwerken erkennt man das wahre Gesicht der Menschen.
 
@Menschenhasser: Oder an ihren nick names...
 
""Es gibt keinen zivilen Diskurs mehr, keine Kooperation, es herrschen Falschinformationen und Misstrauen vor", da muss ich ihm zustimmen. Allerdings stelle ich mir doch die Frage, ob es an Facebook selber liegt. Beispiel... Auf der Facebookseite des linken "Der Freitag" wird ein Beitrag gepostet. Es folgen entsprechende Kommentare linker Zeitgenossen, vielleicht auch Kritik von linken, eventuell entsteht sogar eine gute Diskussion. Irgendwann lesen auch eher rechte Zeitgenossen den Artikel, und das war es dann mit halbwegs sinnvollen Beiträgen (Das war nur ein Beispiel, selbiges passiert auf eher rechten Facebookseiten oder neutralen Nachrichtenseiten auch).
Ich weiß nicht ob nur die Technik von FB daran schuld ist oder nicht doch eher der Nutzer.
 
Ob die Leute damals das selbe gesagt haben, als das Telefon erfunden wurde?
 
@bestermann69: Nee! Sicher nicht! Die schrien immer hallo! Hallo! Halllo! Weil die Verbindungen noch nicht so gut waren. Allerdings Eines war damals besser, das "Fräulein vom Amt"! Da ergaben sich eventuell noch soziale Kontakte in Form von Flirtversuchen. ;-)
 
@bestermann69: Ja, natürlich. Und Veränderungen gab es auch, logischerweise, sonst wäre das Telefon wohl wieder in der Versenkung gelandet.

Brief plus Papier plus Postkutsche plus paarTagewarten plus Risiko, daß es erst gar nicht ankommt plus wielangebisdieAntworthierist?WohlsowaswieeinMonat...

.... Oder Telefon, bei dem man den Anderen vergleichsweise sofort bekam und das Beste, der konnte sogar "inline" antworten!

Dafür dann aber ohne dicke Briefstapel hinterher, die man evtl noch lesen konnte, oder die man mangels Holz dazu verwenden konnte, den Ofen in Gang zu bekommen. (Hatte womöglich auch was Kathartisches.)

Natürlich ist das dann eine Zerstörung bisheriger ... wie nenn ich's ... "sozialer Normen" (im Sinne von "so haben wir das bisher gemacht"). Warum soll da jeder mit einverstanden gewesen sein? Diejenigen mit dem Briefpapierverkauf werden das schon gemerkt haben und diejenigen mit dem "Sekundär-Rohstoff" ebenfalls (weil man nun in den Wald mußte zum Holz holen mangels Anzünd-Papier).

ABER es gibt EINEN Unterschied, woran man festmachen kann, daß es diesmal anders ist: bisherige Entwicklungen haben nicht den unmittelbaren Kontakt unterbrochen. Ganz im Gegenteil wurde immer versucht, eben jenen unmittelbaren Kontakt eher herzustellen, wo das möglich war (erst: indirekt via Brief, dann: direkt(er) via Telefon).

Warnungen, daß das Internet als Infrastruktur Vereinsamung fördert und damit der sozialen Gesellschaft zuwiderläuft, gibt es bereits solange wie das Internet massentauglich ist. Besonders hören tut da keiner drauf.

Besonders Panik schieben sollte man - denk ich -- da auch nicht, aber auf der anderen Seite trotzdem Augen und Ohren nicht verschließen. Es macht, egal wie man sich das dreht, einen Unterschied, ob ich a) mit meinen fünf Kumpels in der Sonne/im Regen ne Sandburg baue oder ob ich in meinem 4qm-Eckchen sitze mit einer VR-Brille auf dem Kopf und vor den Augen und am besten noch vor den Ohren.

Das führt uns dann nämlich unmittelbar zu /mens sana in corpore sano/, was man sehenden Auges verletzt.
 
@RalphS: Sorry aber jeder Mensch kann für sich selber entscheiden wie er leben will oder wie eben nicht. Wenn sich jemand dazu entscheidet, möglichst jeden Menschen Kontakt zu unterbinden, dann ist das doch super wenn er in der heutigen Zeit dazu die Möglichkeit hat.
Das macht ihn weder zu was schlechteren, noch zu was besseren, aber ganz sicher braucht er sich nicht beleidigen lassen.

Btw spielt Facebook da sicher keine große Rolle mit.
Da gibt es bestimmt auch einige richtige einsame Menschen, aber der größte Teil dürfte sich wohl entweder profilieren wollen, oder eben mit Leuten in Kontakt bleiben.
Ob das nun zum größten Teil Leute sind, mit denen man auch was im realen Leben zu tun hat oder zu tun haben wolle, ist dabei ja ziemlich egal, solange die Leute das Bedürfnis haben, mit diesen in Kontakt zu bleiben.

Ich verstehe diese Beleidigen und von oben herab schauen einfach nur nicht. Vor allem wenn es von meistens (sorry, nicht du nun) von ober Nerds kommt, die eh schon seit 20 Jahren alleine sind und evtl alle 2 Jahre mal mit ihrem lang bärtigen Freunden in eine Studentenbar gehen.
UND WEHE DA HOLT DANN JEMAND SEIN HANDY RAUS DANN RAPPELT ES IM KARTON
 
@bestermann69: "...Jeder Mensch für sich selbst entscheiden..."? Ab wann ist man "jeder Mensch, der für sich selbst entscheiden kann"? Auch schon ab 6 oder 8 Jahre? Oder erst ab 14 (eingeschränkte Geschäftsfähigkeit)? Oder 16 oder 18 (Volljährigkeit)?

Soooo gaaanz stimmt Deine Ansicht wohl nicht!

Natürlich gibt es einige richtig einsame Menschen, den solch ein Medium vielleicht helfen kann in Form von Ersatz mangels realen tatsächlichen Umgang mit Menschen. Aber zum ´Rausholen aus dieser Isolation ist es sicher nicht tauglich.

Und die berechtigte Frage ist doch, führt es nicht eher in die Isolation / zu weniger realen zwischenmenschlichen Kontakten?

Wo Du die Erfahrung und Einstellung zu Deinem letzten Absatz hernimmst, verschließt sich mir allerdings. Das sind ja wohl eher die absolut seltenen Ausnahmen. Übrigens sind Studenten heutzutage allermeistens sehr angepasst, äußerlich wie einstellungsmäßig. Ganz einfach auch, weil die schon alle in Richtung Karierre spekulieren. Und da scheint Angepasstsein erfolgversprechender.

Und nun noch zu Deinem allerletzten Satz, den mit "...UND WEHE DA HOLT DANN JEMAND ......". Jaaaa!!! Ich wollte, das wäre so viiiiel öfters. Dieses ewige Handygelaber und auf´s Handygeschiele nervt doch einfach auch nur noch.
 
@bestermann69: Es geht aber nicht um den Einzelnen, sondern es geht um die Gesamtheit, und da sind Tendenzen durchaus erkennbar.
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