KryptoRubel: Russland plant staatlich kontrollierte Kryptowährung

Bitcoin und Co. sind nicht erst seit gestern ein riesiger Trend, der Siegeszug der Kryptowährungen ist ungebrochen. Es wird allerdings immer schwieriger, den Überblick über die unterschiedlichen Varianten zu behalten. Demnächst kommt auch eine ... mehr... Russland, Kryptowährung, Währung, Rubel, KryptoRubel Bildquelle: CoinTelegraph Russland, Kryptowährung, Währung, Rubel, KryptoRubel Russland, Kryptowährung, Währung, Rubel, KryptoRubel CoinTelegraph

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Ernst gemeinte Frage: Wer Bezahlt eigentlich in Bitcoins und wofür? So krass wie die Währung im Wert steigt, ist es doch eigentlich Quatsch etwas mit der Währung zu bezahlen oder?! Die 0,5 BC die ich heute z. B. für Produkt A zahle, könnten morgen schon wieder 20% mehr Wert sein und ich hätte quasi 20% zu viel bezahlt. Da zahl ich doch lieber in Euro. Da ist die Sicherheit doch noch etwas größer dass sich der Wert über Nacht nicht massiv verändert.
Gerne würde mich auch die Händlerseite hier interessieren. Solange es nur nach oben geht = super für den Händler aber da ist doch auch ein sehr hohes Risiko bei und wenn es mal runter geht, sitzt man auf einem Berg von Schulden weil die Bitcoins nichts mehr wert sind.
 
@terminated: Man erinnere sich da nur an die "Bitcoin Pizza". Der, der die damals bezahlte beißt sich heute in den Ar***! xD

http://www.chip.de/news/10.000-Bitcoin-Teuerste-Pizza-wird-4-Jahre-alt-69928387.html
 
@terminated:
Naja aber hättest du es mit Paypal bezahlt ohne davor damit Coins zu kaufen und steigt dann der Kurs, dann hast du ja auch nicht 20% zu viel bezahlt oder. ;)
Ansonsten wärs ja auch Quatsch dass du nicht mind. 95% deiner Kohle in BTC gesteckt hast, was du da alles verscheeenkst..
Fallen können die Kurse durchaus auch innerhalb weniger Tage um 2 stellige Prozentwerte.

Zum Nutzen, naja sehe ich auch etwas kritisch, wenn man nicht unbedingt was verschleiern oder auf Kursgewinne zocken will, macht es im Vergleich zu etablierten Lösungen kaum Sinn, vor allem dass es so viele Kryptowährungen gibt.
 
@terminated: Bitcoin ist eine Begrenzte aber auch Anonyme Ressource, was den rein Spekulativen Wert ausmacht, anders als bei einer Staatlichen Währung.
Wer sein Geld Verstecken will oder muss, der greift darauf zurück.

Zur Zeit gibt es rund 16.000.000 Bitcoin, bei "so kleinen" Mengen werden schon große Ausschläge erzielt, wenn nur "relativ" kleine Transaktionen durchgeführt werden.
Solange aber die Nachfrage noch höher ist, als die Tatsächlichkeit verfügbare Menge, bestimmt eben die Nachfrage den Preis, der geht aber nicht ewig nach oben.

Für einen Händler, der gern auch mal Spekuliert, ist das im Moment >noch< ein Plusgeschäft.
 
@terminated: Die staatlich und von Banken gelenkten Währungssysteme sind der grösste Schwindel den es überhaupt gibt.
Desewgen sind sie ja auch gegen "Ersatzwährungen", über die sie keine Kontrolle haben.
Wir erinnern uns: Es waren die Banken die eine Riesenblasae aufgbaut haben und für deren Platzen die Steurzahler nun gerade stehen müssen. Immer noch. Daraus gelernt hat aber niemand was.
 
@LastFrontier: Und was hatte die Krise mit der Währung zu tun, du Held? Die aktuellen Währungssystem sind sicherlich nicht perfekt, aber mit Abstand das beste, was wir haben und keineswegs mehr Lug und Trug als beispielsweise Gold. Denn das bezieht seinen Wert ebenfalls nur aus einem Glauben der Masse an eben diesen Wert und Zinsen ohne Deckung verlangen kann ich dort genauso.

Und du hast Recht, dass sich die Staaten gegen eine nicht kontrollierbare Währung stemmen. Da eine Währung und vor allem ihre Menge kontrollierbar sein muss, um funktionieren zu können. Heute haben wir ca 16 Mio Bitcoins. 2036 werden 99 % der maximal möglichen 21 Millionen errechnet worden sein. Im Vergleich dazu: Die Weltwirtschaft verdoppelt sich bei 3 % Wachstum ca. alle 25 Jahre. Da du ja ein so lockeres Mundwerk hast: Wenn die heutige Weltwirtschaft auf 16 Millionen Bitcoins abgebildet werden muss, wie soll das dann deiner Meinung nach Funktionieren, wenn wir 2040 200% Wirtschaft auf dann <21 Millionen Bitcoins (=~30% mehr als heute) abbilden sollen? Oder 2065, wenn wir 400 % Wirtschaftsleistung im Vergleich zu heute haben und immer noch nur noch <21 Millionen Bitcoins? Bitcoins wertvoller machen? Damit jeder so lange wie möglich an ihnen festhält und die Weltwirtschaft in die Knie geht weil niemand mehr etwas kauft?

Nur weil du so krachend scheiterst, gelenkte Währungsssyteme zu verstehen, sind diese noch lange kein Schwindel oder gar etwas Schlechtes. Erdacht wurden sie von Leuten, die wesentlich intelligenter als du sind.
 
@Niccolo Machiavelli: Gold gibt es nur in begrenzten Mengen. Und darsu resultiert sein Wert. Es gibt Edelmetalle die sind sogar noch mehr Wert als Gold.
Geld kann jeder drucken, so viel er will.
Das Währungssystem ist an und für sich nicht schlecht - wird aber seit eh und je manipuliert.
 
@LastFrontier: Es gibt tausende Substanzen, die selten, auch seltener als Gold sind. Zwingend wertvoll macht sie das trotzdem nicht. Der Wert des Goldes ist ein rein psychologischer Faktor. Zu sehen auch bei den Indianern, die sich darüber wunderten, dass die Konquistadoren so verrückt nach Gold waren, während die Substanz für sie abseits vom Zeremoniellen keinen wirklichen Wert hatte.

Und dass jeder so viel Geld drucken kann wie viel er will ist schlicht falsch. Geld kann nur von Banken geschöpft werden. Und das geschieht in der Regel über einen Kredit, den die Bank zurückbezahlt haben will. Kredite werden deshalb nur an Personen mit ausreichender Bonität ausgegeben. Und die sind alles andere als in beliebiger Zahl vorhanden. Zeitgleich geht man davon aus, dass die Wirtschaft in mindestens gleichem Maße wächst wie die Geldmenge durch den Kredit. Und wenn du dir die Geschichte ansiehst, wirst du auch nur wenige Beispiele von Staaten finden, die jenseits sinnvoller Grenzen Geld gedruckt haben.

Unser Währungssystem wird manipuliert? Vielleicht bringst du erst mal ein tragfähiges Beispiel für deine Behauptung, bevor du hier solche großen Töne spuckst. Falls du zu den "Draghi ruiniert uns unsere Zinsen"-Schreiern gehörst, dann kann ich nur dazu sagen, dass du dann offenbar kein Problem mit dem Gelddrucken hast, wenn du selbst zu den Profiteuren gehörst und du dich eigentlich glücklich schätzen kannst, da du ohne Draghi nicht unwahrscheinlich ohne Job wärst. 1929 lässt grüßen.

Wäre echt mal gut, wenn du dir etwas Hintergrundwissen besorgst, bevor du dich wie der übelste Hillbilly über Gott und die Welt auskotzst
 
@Niccolo Machiavelli: "Unser Währungssystem wird manipuliert?"

Manipuliert ist da das falsche Wort, aber es ist schon Richtig das die Zentralbanken schon immer Einfluss auf den Geldwert und seine Stabilität (Inflation) genommen haben.

ABER bis zur EZB eher zum Positiven und nach sehr strikten Regeln u.a. das die Zentralbank (z.B. Bundesbank) keine Schulden machen darf, im Gegensatz dazu die Staatsanleienankäufe der EZB!
Die >geschätzte< Summe der Verbindlichkeiten der EZB beläuft sich auf 2,5 Billionen Euro aus Staatsananleienankäufen, dadurch wird einen Extreme Masse an billigen Geld frei die Wirtschaftsblasen erzeugen (z.B. Immobilienmarkt).

Aber , und das ist auch eine Wahrheit, es ist Usus fremde Währungen zu destabilisieren wenn sie der eigenen Währung und damit der Wirtschaft schaden (z.B. im massiven abverkauf dieser Währung).

Im Wirtschaftskrieg, in dem wir uns seit Anbeginn der Menschheit befinden, ist die Manipulation des Tauchmittels (z.B. Geld) ein Mittel das gerne und rege genutzt wird.
 
@LastFrontier: Ich werde anfangen mit Dir darüber zu diskutieren, wenn Bitcoins sich genauso lange bewährt haben werden wie staatliche Währungssysteme bis jetzt.

Hinweis: Das Münzwesen gibt es seit rund 2500 Jahren, und die paar Zusammenbrüche (die Urangst der Deutschen, die ewige Hoffnung zB der Italiener) bedeuten vermutlich immer noch eine höhere Stabilität der analogen Währung im Gegensatz zur an der Technik gebundenen (und damit verletzlichen) Kryptowährung.
 
Was ist dann noch der unterschied zum elektronischen Rubel (z.B. Überweisungen)?

Nur weil das Ding vielleicht "KryptoRubel"heißt, ist das doch keine Kryptowährung.

Da waren ja meine KribsCoin mehr Krypto.
 
@Kribs: Der Fehler liegt in der staatlichen Kontrolle.
 
@LastFrontier: Das müsste man anderes formulieren:

Der Vorteil von (echten!) Kryptowährungen liegt in der fehlenden staatlichen Kontrolle.
 
Na, das wird mal ein mächtiger Reinfall werden.

Wer will denn schon eine Kryptowährung bei der der Staat bzw die Notenbank nach Belieben neue Coins auf den Markt werfen kann (ohne jedes Limit), und bei der ein jeder Handel mit einer 13%-igen Steuer belegt wird?
 
@rw4125: Kryptowährung machen, Scheine drücken. Wo ist da der Unterschied? Und welche Steuer meinen Sie?

Das einzige woran das scheitern kann, ist weil das irgendwo alles dasselbe ist wie alles bisher. Wo genau liegt hier der Unterschied zur normalen Überweisung? Da werden die Scheine auch nicht hin und her bewegt, nur Bits und Bytes.
 
@yournightmare: Und wenn das so ist würde dann aus zweimal falsch einmal richtig... sorry das ist eine Logik für Leute die das brauchen ... nichts gewinnt an Wert wenn was anderes gleichzeitig an Wert verliert, es kann einem bestenfalls persönlich egal sein..

Wenn alle hingingen und wollten ihr Giro sehen dann wäre schnell Schicht im Schacht und das wissen wir... Bitcoin oder Sonstiges .. da kann die Bundeskanzlerin oraklen wie sie lustig ist..

Keiner will den Becher vom Tisch nehmen .. ist es nicht so?

Geben wir es doch wenigstens einmal zu...

Ich empfehle einen Deutschkurs und eine Wiederholung des semantischen Unterschieds zwischen Sein und Haben bzw zwischen Wert und Bewertung...
 
In Zeiten von ungerechtfertigten Sanktionen kann ich das durchaus verstehen!
 
Richtig so!
 
Währungen wie "Bitcoin"(und wie sie sonst noch alle heissen) beziehen ihre Lebensenergie
aus der simplen Erkenntnis, dass die herkömmlichen Banken jeden Geldanleger(besonders die
Kleinanleger) versuchen über den Tisch zu ziehen(Gebühren/Provisionen hier, da dort...lächerliche Minizinsen etc) .
Und die Leute daher den Banken nur noch die Rolle des "tempörären Aufbewahrers für Geld" zuweisen(aber selbst dieses Vertrauen zunehmend schwinded)....für Geldanlagen aber andere
Wege suchen. Kryptowährungen sind nur einer davon aber die Panik mit der die Banken und
Regierungen darauf reagieren, sind ein ziemlich sicherer Indikator dafür, dass sogar ziemlich
viel faul ist...im Banken/Geldsystem
Kommentar abgeben Netiquette beachten!
Einloggen

Video-Empfehlungen