"Stück Geschichte":
Fans wollen, dass Adobe Flash zu Open Source wird
Es war für viele ein längst überfälliger Schritt: Anfang der Woche hat Adobe endgültig bekannt gegeben, dass Flash in den nächsten Jahren auf Abschiedstournee geht, damit es Ende 2020 dann möglichst unspektakulär sterben kann. Die meisten Experten begrüßen diesen Schritt vor allem aus Gründen der Sicherheit, doch es gibt auch welche, die dem Ende von Flash mit Sorge entgegenblicken.
Die Entscheidung von Flash-Hersteller Adobe vom vergangenen Dienstag kann man nicht gerade als überraschend bezeichnen, denn in den meisten Browsern ist die Multimedia-Plattform schon seit längerem von Haus aus blockiert. Flash gilt als unsicher, da veraltet, Alternativen wie HTML5 und WebGL erfüllen die Aufgaben der anfangs als Macromedia Flash bekannten Software inzwischen ohne Einschränkungen.
Doch Flash hat auch eine kleine Gruppe an "Fans", diese führt aktuell Web-Entwickler Juha Lindstedt an. Denn der Finne hat auf GitHub eine Petition gestartet, in der er Adobe dazu aufruft, Flash nicht ganz sterben zu lassen.
Deshalb schlagen Lindstedt und die Unterzeichner der Petition vor, den Quellcode von Flash zu veröffentlichen und es damit als Open Source-Software freizugeben. Man betont, dass man Flash nicht in seiner aktuellen Form beibehalten will, sondern sich gerne von der Kreativität der Entwickler-Community überraschen lassen will.
Lindstedt schreibt, dass es klar sei, dass die Software lizenzierte Bestandteile hat, die man nicht einfach so freigeben kann. Das könnte man aber auslassen und an den jeweiligen Stellen vermerken, dass sie fehlen. Das können man dann umgehen oder durch Open-Source-Bestandteile ersetzen.
Doch Flash hat auch eine kleine Gruppe an "Fans", diese führt aktuell Web-Entwickler Juha Lindstedt an. Denn der Finne hat auf GitHub eine Petition gestartet, in der er Adobe dazu aufruft, Flash nicht ganz sterben zu lassen.
Für die Nachwelt erhalten
Lindstedt schreibt in Richtung Adobe, dass die Entscheidung, Flash sterben zu lassen, grundsätzlich in Ordnung gehe, da "ihr es offensichtlich nicht schafft, es zu reparieren." Allerdings meint er, dass Flash ein "wichtiges Stück Internet-Geschichte" sei. Wenn man Flash tötet, dann werden künftige Generationen nicht länger Zugriff auf die Vergangenheit haben. Das betreffe Spiele, Experimente und Webseiten, sie wären bedroht, in Vergessenheit zu geraten.Deshalb schlagen Lindstedt und die Unterzeichner der Petition vor, den Quellcode von Flash zu veröffentlichen und es damit als Open Source-Software freizugeben. Man betont, dass man Flash nicht in seiner aktuellen Form beibehalten will, sondern sich gerne von der Kreativität der Entwickler-Community überraschen lassen will.
Lindstedt schreibt, dass es klar sei, dass die Software lizenzierte Bestandteile hat, die man nicht einfach so freigeben kann. Das könnte man aber auslassen und an den jeweiligen Stellen vermerken, dass sie fehlen. Das können man dann umgehen oder durch Open-Source-Bestandteile ersetzen.
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