Copter-Prototyp kommt mit zwei Motoren und zwei Rotorblättern aus
Der Copter-Enthusiast Dirk Brunner hat ein Fluggerät mit zwei Motoren entwickelt, die jeweils nur ein Rotorblatt bewegen. Wie Brunner auf seiner Webseite erklärt, ist das aus Standardbauteilen gefertigte Fluggerät genauso leicht steuerbar wie ein Quadrocopter und bietet im Vergleich dazu einige Vorteile. Möglich mache dies ein ausgefeilter Algorithmus.
Quadrocopter sind inzwischen dank der immer beliebter werdenden ferngesteuerten Drohnen inzwischen fast jedem bekannt. Durch vier Rotoren mit gleicher Drehzahl lassen sich die Flugobjekte leicht auf der gleichen Stelle halten und nach oben oder unten bewegen. Lenkmanöver werden durch abweichenden Schub einzelner Motoren durchgeführt, die das Gerät in eine leichte Schräglage versetzen.
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Wie der Entwickler auf der Webseite schreibt, eignet sich die Steuertechnik auch Antriebssysteme mit nur einem Rotorblatt. Es seien etwa Monocopter denkbar, bei denen sich der Rumpf bewusst langsam mitdreht, oder ein mit nur einem Propeller steuerbares Flugzeug. Auch Wasserfahrzeuge könnten mit einem Propeller energiesparend ohne Ruder gesteuert werden.
Intelligente Steuertechnik
Der Entwickler Dirk Brunner hat mit seinem DuoCopter eine elegante und funktionsfähige Alternative zum klassischen Quadrocoptern entwickelt. In seinem horizonzal-länglichen Fluggerät befinden sich oben und unten voneinander unabhängig regelbare Motoren mit jeweils nur einem Rotorblatt. Ein Ausgleichsgewicht verhindert dabei die Unwucht und ein Algorithmus sorgt durch intelligente Ansteuerung beider Rotoren für stabiles Flugverhalten. Der Trick dabei: die Geschwindigkeit beider Rotoren wird kontinuierlich angepasst. Dazu hat Brunner einen komplexen Regelungs-Algorithmus entwickelt. Nach reichlich Bastelarbeit mit Komponenten von der Strange entstand so der erste DuoCopter-Prototyp.
Auf YouTube ansehenVorteile gegenüber Quadrocoptern
Im Gegensatz zu klassischen Quadrocoptern bietet der DuoCopter eine Reihe von Vorteilen, wie etwa ein höherer Wirkungsgrad. Im Sinkflug kann der DuoCopter etwa die Bremsenergie ähnlich wie bei einem Flywheel nutzen um die Batterie zu laden. Durch die Bauweise, bei der sich der Motor in der Mitte befindet, kann die Luft ohne Hindernisse frei nach unten Strömen. Bei Quadrocoptern führen Armhalterungen hier zu einem leichten Wirkungsverlust. Laut Brunner ist der DuoCopter darüber hinaus leiser, brauche weniger Komponenten, sei auch robuster und unempfindlicher bei Abstürzen und auch weniger windanfällig. Größter Pluspunkt dürfte aber die damit deutlich höhere Reichweite sein.Wie der Entwickler auf der Webseite schreibt, eignet sich die Steuertechnik auch Antriebssysteme mit nur einem Rotorblatt. Es seien etwa Monocopter denkbar, bei denen sich der Rumpf bewusst langsam mitdreht, oder ein mit nur einem Propeller steuerbares Flugzeug. Auch Wasserfahrzeuge könnten mit einem Propeller energiesparend ohne Ruder gesteuert werden.
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