Neuer Turbo-Aufzug von ThyssenKrupp kann um die Ecke fahren
ThyssenKrupp arbeitet schon länger an einem seillosen Aufzug mit Magnetfeld-Technik namens Multi, und hat diesen jetzt erstmals Journalisten und Immobilienentwicklern in einem Testzentrum vorgestellt. Der um die Ecke fahrende Lift kombiniert Konzepte von Transrapid und Paternoster und soll bis 2020 im Berliner East Side Tower eingebaut werden.
Wie die Zeitschrift Technology Review in seiner August-Ausgabe berichtet, erprobt ThyssenKrupp seinen Multi-Lift derzeit in einem 246 Meter hohen Versuchsturm. In einer kleineren Testanlage kann die genaue Funktionsweise im Detail von der Seite bewundert werden. Die geladenen Gäste konnten den Fahrstuhl mangels TÜV-Siegel zwar noch nicht selbst testen, aber von unten dessen Wendemanöver sehen.
Dank der seillosen Technik ist der Aufzug in der Lage, zwischen horizontalen und vertikalen Schächten zu wechseln und kann dadurch nebeneinanderstehende Gebäude miteinander verbinden. Ähnlich wie beim Transrapid oder dem Tunnel-Transportsystem Hyperloop One sorgen elektrische Linearmotoren beim Multi-Lift für wandernde Magnetfelder. Diese halten den Aufzug in der Schwebe und bewegen ihn in die gewünschte Richtung.
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Seinen ersten Auftrag für den Multi hat ThyssenKrupp bereits in der Tasche. In Berlin errichtet die Immobilienfirma OVG Real Estate den zur künftigen East Side Mall gehörenden East Side Tower, in welchem der Multi-Lift erstmals verbaut werden soll. Fertiggestellt soll das Gebäude in 2020 sein. Wer bis dahin nicht warten will, kann vielleicht vorher beim Testturm bei Rottweil vorbeischauen. Oberbürgermeister Ralf Broß hofft jedenfalls schon auf einen Touristenboom in seiner Gemeinde mit nur knapp 25.000 Einwohnern.
Dank der seillosen Technik ist der Aufzug in der Lage, zwischen horizontalen und vertikalen Schächten zu wechseln und kann dadurch nebeneinanderstehende Gebäude miteinander verbinden. Ähnlich wie beim Transrapid oder dem Tunnel-Transportsystem Hyperloop One sorgen elektrische Linearmotoren beim Multi-Lift für wandernde Magnetfelder. Diese halten den Aufzug in der Schwebe und bewegen ihn in die gewünschte Richtung.
Auf YouTube ansehenAufzug-Testzentrum als Touristenmagnet
Die Stadt Rottweil könnte sich durch den weltweit einmaligen Test-Aufzug mit 232 Metern Höhe zu einem Touristenmagneten entwickeln. Sobald die TÜV-Lizenz erteilt ist, werden Besucher mit dem "Um-Die-Ecke-Aufzug" auf die Besucherplattform des Turms fahren können. Mit 12 verschiedenen Schächten und Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 64,8 km/h ist das Fahrerlebnis damit sicher einzigartig. Wie ThyssenKrupp auf der Projektseite des Testturms hervorhebt, wird dieser Deutschlands höchste Besucherplattform bieten. Zum Vergleich: Die Aussichts-Plattform des Berliner Fernsehturms liegt bei 203 Metern.Seinen ersten Auftrag für den Multi hat ThyssenKrupp bereits in der Tasche. In Berlin errichtet die Immobilienfirma OVG Real Estate den zur künftigen East Side Mall gehörenden East Side Tower, in welchem der Multi-Lift erstmals verbaut werden soll. Fertiggestellt soll das Gebäude in 2020 sein. Wer bis dahin nicht warten will, kann vielleicht vorher beim Testturm bei Rottweil vorbeischauen. Oberbürgermeister Ralf Broß hofft jedenfalls schon auf einen Touristenboom in seiner Gemeinde mit nur knapp 25.000 Einwohnern.
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