Stiftung Warentest: Bluetooth-Kopfhörer viel besser als vermutet
Beim Rückgriff auf kabellose Kopfhörer muss man zugunsten der höheren Bewegungsfreiheit nicht zwingend eine schlechtere Klangqualität in Kauf nehmen. Viele Bluetooth-Kopfhörer bieten sehr wohl eine Wiedergabe, die sich kaum von kabelgebundenen Geräten unterscheidet.
In der Theorie müssten Funk-Kopfhörer eigentlich schlechter klingen, denn bei einer Bluetooth-Übertragung wird die Musik komprimiert. Die Klangeinbußen sind aber nur marginal, in der Praxis klingen die getesteten Funk-Kopfhörer nicht schlechter als über Audiokabel. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Prüfung durch die Stiftung Warentest.
Bei 7 der 17 getesteten Bluetooth-Kopfhörer wurde durch die Experten ein guter Klang attestiert, obwohl man sie mit den gleichen Maßstäben wie Kabel-Kopfhörer geprüft hat. Allerdings gilt hier durchaus, dass man nicht zum billigsten Modell greifen sollte. Am besten klang demnach ein Modell für rund 250 Euro, guten Klang gibt es aber grundsätzlich auch schon für unter 90 Euro. Zwei Modelle erhielten nur die Wertung "ausreichend", darunter ein Kopfhörer für 35 Euro.
Das wäre letztlich ein vernachlässigbares Problem, wenn es beispielsweise möglich wäre, einen leeren Akku kurzerhand zu tauschen und ihn separat wieder aufzuladen. Das ist aber nur bei einem der getesteten Modelle möglich, bei allen anderen sind die Akkus fest verbaut. Bei den meisten anderen steht immerhin der Rückgriff auf ein Kabel als Backup zur Verfügung. Nur die getesteten Kopfhörer von Sony und JVC blieben komplett stumm, wenn der Akku alle war. Der komplette Test ist online und in der ab heute erhältlichen Print-Ausgabe der Zeitschrift Test zu finden.
Bei 7 der 17 getesteten Bluetooth-Kopfhörer wurde durch die Experten ein guter Klang attestiert, obwohl man sie mit den gleichen Maßstäben wie Kabel-Kopfhörer geprüft hat. Allerdings gilt hier durchaus, dass man nicht zum billigsten Modell greifen sollte. Am besten klang demnach ein Modell für rund 250 Euro, guten Klang gibt es aber grundsätzlich auch schon für unter 90 Euro. Zwei Modelle erhielten nur die Wertung "ausreichend", darunter ein Kopfhörer für 35 Euro.
Starke Unterschiede bei Laufzeiten
Unproblematisch ist in den meisten Fällen auch die Frage der Akkulaufzeit. Die meisten Geräte kommen hier laut den Testdaten auf mehr als 30 Stunden Wiedergabezeit - womit sie ohnehin weitaus länger durchhalten als die Smartphones, die wohl in den meisten Fällen die Quelle der abgespielten Musik sind. Vor dem Kauf lohnt hier aber trotzdem ein genauer Blick, denn die Spannen sind doch recht groß: Vom schlechtesten zum besten Modell geht es hier um 13 bis 46 Stunden.Das wäre letztlich ein vernachlässigbares Problem, wenn es beispielsweise möglich wäre, einen leeren Akku kurzerhand zu tauschen und ihn separat wieder aufzuladen. Das ist aber nur bei einem der getesteten Modelle möglich, bei allen anderen sind die Akkus fest verbaut. Bei den meisten anderen steht immerhin der Rückgriff auf ein Kabel als Backup zur Verfügung. Nur die getesteten Kopfhörer von Sony und JVC blieben komplett stumm, wenn der Akku alle war. Der komplette Test ist online und in der ab heute erhältlichen Print-Ausgabe der Zeitschrift Test zu finden.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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