Bundesnetzagentur bekommt illegale Werbung kaum in den Griff
Mit der immer größer werdenden Bedeutung von Telekommunikations-Diensten in allen Bereichen des (digitalen) Alltags, steigt auch die Zahl der Beschwerden bei der Bundesnetzagentur rasant an. Im vergangenen Jahr gingen rund 220.000 entsprechende Meldungen von Bürgern bei der Behörde ein.
Ein Jahr zuvor hatte man erst 178.000 Beschwerden erhalten, wie aus dem heute erschienenen Jahresbericht der Bundesnetzagentur hervorgeht. Häufig geht es dabei um die Störung von Anschlüssen, den Wechsel des Telekommunikationsanbieters sowie den Umzug von Telekommunikationsdiensten. Verbraucher klagen aber auch häufig über einen mangelhaften Kundenservice der Anbieter, insbesondere lange Warteschleifen sowie langsame Reaktionszeiten.
Die meisten Beschwerden betreffen aber noch immer den Missbrauch von Rufnummern, beispielsweise für unerlaubte Werbeanrufe. 125.000 Mal ging es darum, trotz geänderter Gesetzeslage ist hier also kaum Besserung in Sicht. Die Mitarbeiter der Behörde reagierten hier aber damit, dass im Verlauf des letzten Jahres rund 3.000 Rufnummern zwangsweise abgeschaltet und Bußgelder in Höhe von 900.000 Euro verhängt wurden.
Die Bundesnetzagentur veröffentlicht in ihrem Jahresbericht aber nicht nur Statistiken zu ihrer eigenen Arbeit, sondern auch zur Entwicklung in ihrem Fachbereich. So verbuchte man beispielsweise eine Steigerung des Datenvolumens, der über stationäre Internet-Anbindungen ging, um 32 Prozent auf 22,5 Milliarden Gigabyte. Im Mobilfunk ging es um 60 Prozent auf 918 Millionen Gigabyte nach oben.
Weiterhin ist die Nutzung der Telefonie allgemein rückläufig: Im Festnetz ging die Zahl der Gesprächsminuten von 139,9 Milliarden auf 131 Milliarden zurück, im Mobilfunk stagnierte sie bei 115 Milliarden. Der SMS-Versand brach durch die zunehmende Messenger-Nutzung außerdem von 16,6 Milliarden auf 12,7 Milliarden ein.
Großer Internet-Vergleichs-Rechner
Die meisten Beschwerden betreffen aber noch immer den Missbrauch von Rufnummern, beispielsweise für unerlaubte Werbeanrufe. 125.000 Mal ging es darum, trotz geänderter Gesetzeslage ist hier also kaum Besserung in Sicht. Die Mitarbeiter der Behörde reagierten hier aber damit, dass im Verlauf des letzten Jahres rund 3.000 Rufnummern zwangsweise abgeschaltet und Bußgelder in Höhe von 900.000 Euro verhängt wurden.
Klassische Telekommunikation geht abwärts
Beim Anbieterwechsel sieht man immerhin eine gewisse positive Tendenz. 2015 musste die Bundesnetzagentur noch in 5.300 Fällen eingreifen, weil die Nutzer viel zu lange ohne funktionierenden Anschluss dastanden. Im vergangenen Jahr war das nur noch 3.000 Mal der Fall.Die Bundesnetzagentur veröffentlicht in ihrem Jahresbericht aber nicht nur Statistiken zu ihrer eigenen Arbeit, sondern auch zur Entwicklung in ihrem Fachbereich. So verbuchte man beispielsweise eine Steigerung des Datenvolumens, der über stationäre Internet-Anbindungen ging, um 32 Prozent auf 22,5 Milliarden Gigabyte. Im Mobilfunk ging es um 60 Prozent auf 918 Millionen Gigabyte nach oben.
Weiterhin ist die Nutzung der Telefonie allgemein rückläufig: Im Festnetz ging die Zahl der Gesprächsminuten von 139,9 Milliarden auf 131 Milliarden zurück, im Mobilfunk stagnierte sie bei 115 Milliarden. Der SMS-Versand brach durch die zunehmende Messenger-Nutzung außerdem von 16,6 Milliarden auf 12,7 Milliarden ein.
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