Apples Einfluss: Android-Gründer gleiten 100 Mio. $ durch die Finger
Android-Erfinder Andy Rubin dürfte aktuell besonders schlecht auf den Computerkonzern Apple zu sprechen sein. Denn das Unternehmen ist aktuell mehr oder weniger direkt dafür verantwortlich, dass seiner neuen Firma ein dreistelliger Millionen-Betrag durch die Lappen gegangen ist.
Rubin hatte zu Jahresbeginn für Schlagzeilen gesorgt, als er mit Essential Products eine neue Smartphone-Firma vorstellte. In dieser sollte ein High End-Gerät entstehen, das es mit allem anderen auf dem Markt locker aufnehmen konnte. Und der japanische Technologie-Konzern SoftBank äußerte Interesse, das Gerät in Japan zu vertreiben, was wohl damit verbunden gewesen wäre, dass eine 100 Millionen Dollar-Investition in Essential geflossen wäre, berichtete das Wall Street Journal.
Das Geld sollte aus dem Vision Fund kommen, den SoftBank derzeit mit Investoren vorwiegend aus dem arabischen Raum aufbaut. Hier geht es darum, endlich neue Möglichkeiten zu erschließen, riesige freie Geldbeträge gewinnbringend anlegen zu können. Die US-Technologie-Branche wurde hier als gutes Feld ausgemacht, da sich die bisherigen Investoren ein Stück weit aus dem Segment zurückgezogen haben.
Apple soll sich dem Vernehmen nach nicht aktiv gegen eine Investition in Rubins Firma ausgesprochen haben. Doch dürfte in den Köpfen der SoftBank-Vertreter der Widerspruch klar sein. Letztlich müsste man sich vermutlich entscheiden, ob man nun eine hohe Risiko-Investition in ein weiteres Smartphone-Unternehmen tätigen oder lieber den finanzkräftigsten Konzern der Welt als Partner gewinnen will.
Das Geld sollte aus dem Vision Fund kommen, den SoftBank derzeit mit Investoren vorwiegend aus dem arabischen Raum aufbaut. Hier geht es darum, endlich neue Möglichkeiten zu erschließen, riesige freie Geldbeträge gewinnbringend anlegen zu können. Die US-Technologie-Branche wurde hier als gutes Feld ausgemacht, da sich die bisherigen Investoren ein Stück weit aus dem Segment zurückgezogen haben.
Kein direkter Einfluss
Kompliziert wurde die geplante Finanzspritze in Essential allerdings, als auch Apple Anstalten machte, sich dem Vision Fund anzuschließen. Der kalifornische Konzern soll ebenfalls eine Milliarde Dollar in das Projekt stecken wollen. Das würde natürlich nicht so recht damit zusammenpassen, dass mit dem Kapital kurz vor dem zehnjährigen Jubiläum des iPhones ordentlich Geld in die Entwicklung eines direkten Konkurrenten gesteckt wird.Apple soll sich dem Vernehmen nach nicht aktiv gegen eine Investition in Rubins Firma ausgesprochen haben. Doch dürfte in den Köpfen der SoftBank-Vertreter der Widerspruch klar sein. Letztlich müsste man sich vermutlich entscheiden, ob man nun eine hohe Risiko-Investition in ein weiteres Smartphone-Unternehmen tätigen oder lieber den finanzkräftigsten Konzern der Welt als Partner gewinnen will.
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