Kunden zusammengeführt: Telefonica schließt Migrationsprojekt ab
Ende des Jahres 2014 hatte der Telekommunikationsanbieter Telefonica angekündigt, den Anbieter E-Plus übernehmen zu wollen. Die beiden unterschiedlichen Mobilfunknetze wurden nach und nach zusammengeführt. Jetzt wurde ein weiterer Meilenstein in diesem langjährigen Migrationsprozess erreicht.
Bei Telefonica Deutschland handelt es sich um eine Niederlassung des gleichnamigen spanischen Telekommunikationskonzerns Telefonica. Hierzulande ist das Unternehmen auch allgemein unter dem Markennamen o2 bekannt. Alle Privatkunden von o2 sowie dem aufgekauften Dienstleister E-Plus sind nun auf einer einheitlichen Kundenplattform zusammengeführt worden. Das gab Telefonica in seinem offiziellen Blog bekannt. Laut Angaben des Konzerns wurden in den vergangenen Monaten sowohl Pre- als auch Postpaid-Kunden in das gemeinsame Kundensystem überführt. Insgesamt geht es um eine riesige Kundenzahl, die sich im zweistelligen Millionenbereich befindet. Damit soll es sich um das größte Migrationsprojekt dieser Art in Europa handeln.
Telefonica hat in jüngster Vergangenheit allerdings nicht nur an der Migration der Kunden auf ein einheitliches System gearbeitet: Wie vor kurzem bekannt wurde, testet der Telekommunikationskonzern derzeit LTE-basierte Funktechnologien, mit welchen der Endkunde auch stationär versorgt werden kann, ohne ein Kabel auf der sogenannten letzten Meile verwenden zu müssen. Hiermit wird eine Übergangslösung für den kommenden Mobilfunk-Standard 5G geschaffen, womit später Bandbreiten von bis zu zehn Gigabit pro Sekunde ermöglicht werden sollen.
Telefonica O2 Die Smartphone-Tarife
Altsysteme werden abgeschaltet
Da die Überführung nun vollständig abgeschlossen wurde, können mehr als 200 Alt-Systeme des ehemaligen Anbieters E-Plus abgeschaltet werden. Im Rahmen der technischen Umstellung wurde Telefonica Deutschland von dem IT-Dienstleister NTT DATA unterstützt. Doch nicht alles lief bei der Umstellung ohne Probleme ab: Einige Kunden klagten über Fehler und Verzögerungen sowie über teilweise lange Wartezeiten bei der Service-Hotline von mehr als 45 Minuten.Telefonica hat in jüngster Vergangenheit allerdings nicht nur an der Migration der Kunden auf ein einheitliches System gearbeitet: Wie vor kurzem bekannt wurde, testet der Telekommunikationskonzern derzeit LTE-basierte Funktechnologien, mit welchen der Endkunde auch stationär versorgt werden kann, ohne ein Kabel auf der sogenannten letzten Meile verwenden zu müssen. Hiermit wird eine Übergangslösung für den kommenden Mobilfunk-Standard 5G geschaffen, womit später Bandbreiten von bis zu zehn Gigabit pro Sekunde ermöglicht werden sollen.
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