Google wird im März Millionen Apps aus dem Play Store werfen
Bei Google laufen die Vorbereitungen auf den Frühjahrsputz. In einigen Wochen dürfte eine riesige Menge an Apps aus dem Play Store für Android verschwinden. Schätzungen gehen hier von einer Zahl im Hunderttausender- bis Millionen-Bereich aus, wenn die Entwickler nicht schnell reagieren.
In einem Schreiben werden die Anbieter der Apps darauf aufmerksam gemacht, dass schlicht mehr dazugehört, als lediglich eine Software hochzuladen. Google war hier lange Zeit offenbar ziemlich kulant - immerhin musste das Unternehmen hinsichtlich der Breite des Angebotes erst einmal gegenüber der Konkurrenz aufholen. Doch nun sollen die Regeln strikt umgesetzt werden.
Das bedeutet vor allem eines: "Google Play verlangt von den Entwicklern, eine wirksame Datenschutz-Erklärung bereitzustellen, wenn die App sensible Daten vom Nutzer oder vom Gerät abfragt", heißt es in einem Schreiben, das aktuell an die registrierten Anbieter verschickt wird, die die Nutzer ihrer Anwendungen nicht hinreichend aufklären.
Treffen dürfte die Säuberungsaktion unter anderem verschiedene kleinere Entwickler, die zwar programmieren können, aber nicht die Fähigkeiten oder Ressourcen haben, eine ordentliche Datenschutz-Erklärung zu verfassen. Nebenbei dürften aber vor allem auch ältere Apps verschwinden, die seit längerer Zeit nicht mehr gepflegt werden. Gerade bei diesen ist nicht damit zu rechnen, dass sich die Entwickler noch die Mühe machen, zügig ein Update einzureichen. Je nachdem, welche Funktion eine App hat, kann es in einigen Fällen aber auch schon genügen, die Abfrage sensibler Daten zu beenden.
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Das bedeutet vor allem eines: "Google Play verlangt von den Entwicklern, eine wirksame Datenschutz-Erklärung bereitzustellen, wenn die App sensible Daten vom Nutzer oder vom Gerät abfragt", heißt es in einem Schreiben, das aktuell an die registrierten Anbieter verschickt wird, die die Nutzer ihrer Anwendungen nicht hinreichend aufklären.
Mitte März geht's los
Google hat den Betroffenen jetzt eine Frist bis zum 15. März gesetzt. Anschließend werden die fraglichen Apps in der Sichtbarkeit im Play Store massiv herabgesetzt oder komplett aus dem Katalog entfernt. Nach welchen Kriterien zwischen diesen beiden Möglichkeiten entschieden wird, ist derzeit noch unklar.Treffen dürfte die Säuberungsaktion unter anderem verschiedene kleinere Entwickler, die zwar programmieren können, aber nicht die Fähigkeiten oder Ressourcen haben, eine ordentliche Datenschutz-Erklärung zu verfassen. Nebenbei dürften aber vor allem auch ältere Apps verschwinden, die seit längerer Zeit nicht mehr gepflegt werden. Gerade bei diesen ist nicht damit zu rechnen, dass sich die Entwickler noch die Mühe machen, zügig ein Update einzureichen. Je nachdem, welche Funktion eine App hat, kann es in einigen Fällen aber auch schon genügen, die Abfrage sensibler Daten zu beenden.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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Christian Kahle
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