BlackBerry-Smartphones mit Android kommen bald auch aus Indien
Der kanadische Anbieter BlackBerry lässt Smartphones mit seinem Markennamen künftig auch in Indien bauen. Das Unternehmen gab den Abschluss eines exklusiven Lizenzabkommens mit einem indischen Partner bekannt, der künftig in dem Milliardenmarkt Smartphones der Marke BlackBerry aus eigener Produktion anbieten wird.
Wie BlackBerry heute mitteilte, hat man mit dem indischen Unternehmen Optiemus Infracom ein regionales Lizenzabkommen geschlossen. Optiemus Infracom lizenziert damit Software und Dienste von BlackBerry, um eigene Android-Smartphones damit auszurüsten und diese in Indien, Sri Lanka, Nepal und Bangladesch anzubieten. Dabei darf der Lizenznehmer auch die Marke "BlackBerry" auf den Geräten anbringen und diese unter diesem Namen vermarkten.
BlackBerry hat ähnliche Verträge inzwischen auch mit TCL aus China für die meisten anderen Länder der Welt und PT BB Merah Putih für Indonesien geschlossen. Mit der Bekanntgabe des jüngsten Lizenzabkommens für Indien und die anderen genannten Länder sieht BlackBerry nun alle relevanten Märkte dieser Welt abgedeckt und wähnt sich auf einem guten Weg, um mit seiner neuen Strategie zunehmend zum Anbieter von Software- und Sicherheitslösungen für mobile Geräte zu werden.
BlackBerry behält auch bei den in Indien angebotenen Geräten in Sachen Software und Hardware-Design das Recht, in die Entwicklung einzugreifen, wobei der Partner jeweils Design, Herstellung, Verkauf, Vermarktung und Support übernimmt. In ihrer Presseaussendung weisen die beiden Partner ausdrücklich darauf hin, dass auch die von der indischen Regierung gestartete Initiative "Make In India" unterstützt wird, die Fertigung also mindestens teilweise vor Ort erfolgen soll.
BlackBerry hatte vor einigen Monaten den Abschied von der internen Entwicklung und Fertigung von Smartphones bekanntgegeben. Künftig übernehmen Firmen wie TCL die Produktion und den Vertrieb, während BlackBerry darauf achtet, dass deren Produkte nicht nur mit seiner Software laufen, sondern auch gewisse Anforderungen erfüllen. Zum Mobile World Congress 2017 soll mit dem BlackBerry "Mercury" das jüngste Beispiel der neuen Strategie präsentiert werden, ein Smartphone der oberen Mittelklasse, das mit 4,5 Zoll großem Touch-Display und einer Hardware-Tastatur aufwartet.
BlackBerry hat ähnliche Verträge inzwischen auch mit TCL aus China für die meisten anderen Länder der Welt und PT BB Merah Putih für Indonesien geschlossen. Mit der Bekanntgabe des jüngsten Lizenzabkommens für Indien und die anderen genannten Länder sieht BlackBerry nun alle relevanten Märkte dieser Welt abgedeckt und wähnt sich auf einem guten Weg, um mit seiner neuen Strategie zunehmend zum Anbieter von Software- und Sicherheitslösungen für mobile Geräte zu werden.
BlackBerry behält auch bei den in Indien angebotenen Geräten in Sachen Software und Hardware-Design das Recht, in die Entwicklung einzugreifen, wobei der Partner jeweils Design, Herstellung, Verkauf, Vermarktung und Support übernimmt. In ihrer Presseaussendung weisen die beiden Partner ausdrücklich darauf hin, dass auch die von der indischen Regierung gestartete Initiative "Make In India" unterstützt wird, die Fertigung also mindestens teilweise vor Ort erfolgen soll.
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