UNO-Zahlen zur weltweiten Internetnutzung:
Kein Wachstum mehr
Laut einem Bericht der UN-Telecom-Organisation ITU hat sich das Wachstum bei der Internetnutzung global deutlich verlangsamt, und ist im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung sogar zum Stillstand gekommen. Nach aktuellen Schätzungen sind in diesem Jahr ungefähr 47,1 Prozent der Menschheit online, etwa genauso viel wie schon letztes Jahr.
Infografik: Mobile Internetnutzung in Deutschland
Wie die ITU am Montag in Genf bekanntgab, stagniert aktuell der Ausbau der Internetversorgung, wenn man die weltweite Gesamtbevölkerung zugrunde legt. In Europa wird mit aktuell 79,5 Prozent weltweit der höchste Wert erreicht, aber auch hier hat sich das Wachstum bereits deutlich verlangsamt. 2016 waren es bereits 79,1 Prozent gewesen. Schuld daran ist mit auch das starke Bevölkerungswachstum. Pro Jahr kommen geschätzt aktuell 73,3 Millionen Menschen dazu.
Infografik: Mobile Internetnutzung in Deutschland
Wie die ITU am Montag in Genf bekanntgab, stagniert aktuell der Ausbau der Internetversorgung, wenn man die weltweite Gesamtbevölkerung zugrunde legt. In Europa wird mit aktuell 79,5 Prozent weltweit der höchste Wert erreicht, aber auch hier hat sich das Wachstum bereits deutlich verlangsamt. 2016 waren es bereits 79,1 Prozent gewesen. Schuld daran ist mit auch das starke Bevölkerungswachstum. Pro Jahr kommen geschätzt aktuell 73,3 Millionen Menschen dazu.
Bevölkerung wächst schneller
Auch wenn die absolute Anzahl an Menschen mit Internetanschluss weiter zunimmt, kann der Netzausbau aktuell nicht mit dem starken Bevölkerungswachstum mithalten. Dies gilt vor allem für Afrika, wo der Anteil an Menschen mit Internetanschluss inzwischen sogar wieder stark rückläufig ist. Während die ITU letztes Jahr davon ausging, dass bereits ein Viertel aller Afrikaner das Internet nutzt, sind es dieses Jahr nur noch 21,8 Prozent. In den Entwicklungsländern dürfte der Anteil an mobilen Internetnutzern dabei besonders hoch sein. In den Industrieländern nutzen etwa 90 Prozent das Internet mobil, in den ärmsten Ländern aber noch weniger als 20 Prozent.Weniger Frauen online
Was die Bevölkerungsgruppe der 15-24 betrifft, sieht es in Afrika weniger schlecht aus. Immerhin 40,3 Prozent sollen es unter den Jugendlichen und jungen Erwachsenen dort sein. Europa liegt hier bei 95,7 Prozent - hierzulande ist damit quasi schon fast jeder online. Zwischen Männern und Frauen gibt es noch starke Unterschiede. Weltweit ist der Anteil der Männer mit Internetzugang um 12 Prozent höher als bei den Frauen. In Europa sind geschätzt 82,9 Prozent der Männer online und 76,3 Prozent der Frauen.
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