Facebook Marketplace: Zum Start gibt's Drogen, Sex und Tiere
Das Social Network Facebook will den bekannten Kleinanzeigen-Plattformen das Wasser abgraben - und legt mit seiner Marketplace-Sektion erstmal einen problematischen Start hin. Ziemlich schnell tauchten auf den Displays der Nutzer diverse unerlaubte Angebote auf.
In den Nutzungsbestimmungen des neuen Angebotes ist zwar recht klar geregelt, welche Waren die Anwender über die Kleinanzeigen zum Verkauf anbieten dürfen, doch bekanntlich liest ohnehin kaum jemand das Kleingedruckte. Daher obliegt es zu einem guten Teil auch den Plattform-Betreibern, illegale Offerten gar nicht erst durchgehen zu lassen. Doch eine solche Filterung ist ohnehin nicht gerade eine Stärke von Facebook.
So tauchten in den ersten Tests des Marketplace durch US-Journalisten schnell diverse Kleinanzeigen auf, in denen lebende Tiere, Drogen, sexuelle Dienstleistungen und andere Dinge offeriert wurden, die alle laut den Nutzungsbestimmungen und teils auch gesetzlich untersagt sind.
Der Facebook Marketplace ist vor einigen Tagen im englischsprachigen Raum - also den USA, Großbritannien, Australien und Neuseeland - gestartet. Anfangs erhielten nur weniger Nutzer Zugang, doch binnen weniger Tage sollte das neue Feature für alle bereitgestellt werden. Durch die nun aufgetauchten Probleme und die öffentliche Aufmerksamkeit, die diese auf sich zogen, wird es nun wohl länger dauern, bis der Kleinanzeigenbereich bei mehr Usern auftaucht.
So tauchten in den ersten Tests des Marketplace durch US-Journalisten schnell diverse Kleinanzeigen auf, in denen lebende Tiere, Drogen, sexuelle Dienstleistungen und andere Dinge offeriert wurden, die alle laut den Nutzungsbestimmungen und teils auch gesetzlich untersagt sind.
Facebooks Standardantwort
Auf Nachfragen räumte man seitens des Betreibers ein, dass es solche Fälle gab - und gab die Antwort, die Facebook in solchen Fällen scheinbar standardmäßig abgibt: Es habe ein technisches Problem vorgelegen. Demnach habe die automatische Prüfung neuer Kleinanzeigen nicht wie gewünscht funktioniert. Eigentlich sollten die Filter bereits vor der Veröffentlichung solcher Angebote anspringen und diese entweder direkt blockieren oder einem Mitarbeiter zur Prüfung vorlegen.Der Facebook Marketplace ist vor einigen Tagen im englischsprachigen Raum - also den USA, Großbritannien, Australien und Neuseeland - gestartet. Anfangs erhielten nur weniger Nutzer Zugang, doch binnen weniger Tage sollte das neue Feature für alle bereitgestellt werden. Durch die nun aufgetauchten Probleme und die öffentliche Aufmerksamkeit, die diese auf sich zogen, wird es nun wohl länger dauern, bis der Kleinanzeigenbereich bei mehr Usern auftaucht.
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